Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern an dieser Stelle einen "Guten Rutsch" und eine geile Party!
Und immer daran denken: Wenn es zu irre wird: Lächeln und winken!
Neulich wurden in Brandenburg eine ganze Reihe nicht ganz unbedenklicher und deshalb auch nicht unumstrittener Gesetze verabschiedet, die dem Staat eine ganze Menge Überwachungs- und Kontrollbefugnisse einräumen. Unter der Überschrift der "Sicherheit des Bürgers" werden - nicht nur dort - durch die Verfassung garantierte Grundrechte beschnitten. Der Nachweis, dass die Sicherheit des Bürgers überhaupt so stark gefährdet wäre, dass diese ohne solche Gesetze nicht mehr gewährleistet werden könnte, bleibt die Politik selbstverständlich schuldig.
Nun ist er also hingerichtet worden. Der ehemalige Diktator des Irak ist in den frühen Morgenstunden des heutigen Samstags erhängt worden. Grundlage für die Hinrichtung war ein vor rund zwei Monaten gefälltes Todesurteil gegen Saddam Hussein wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Ein Berufungsgericht hatte dieses Urteil erst kürzlich bestätigt.
Amokläufe und ihre Ursachen sind Themen, die hin und wieder in Deutschland für einige kontroverse Diskussionen sorgen. Seitens der "Fachleute" wird dabei zwar immer nur über "Killerspiele" diskutiert, aber wie wir alle jetzt wissen: Wer am Computer spielt, ist ein potentieller Killer. Überhaupt keinen Spass versteht man (nicht nur) in diesem Zusammenhang im Lederhosenländle von König Edmund, wie ein 29jähriger Programmierer aus München vor einigen Tagen erfuhr.
Lächeln und winken.Es hilft.
In Hamburg - so behauptet ja das Fernsehn hin und wieder - ist das mit den bösen Jungs immer so eine Sache. Der Normalsterbliche ist bereit das sofort zu glauben, denn immerhin gibt es da die Reperbahn und so und da muss ja ein Tummelplatz des Verbrechens sein. Das könnte auch erklären, wie es dazu kam, dass ein 64jähriger Kunde nach seinem Besuch in einem Autohaus festgenommen wurde."Wenn ich zu einem Schlichtungsgespräch gehe, nehme ich doch keine Maschinenpistole mit."Naja, anderswo bestimmt, aber in Hamburg...
Werbung in Spielen ("InGame Advertising") wird seitens der Industrie als "unbedingt notwendig" bezeichnet. Unbedingt notwendig, damit uns auch morgen noch qualitativ hochwertige Fortsetzungstitel ala Basketball 2004, -5, -6, -7, -8 oder Fußball 2001, -2, -3... Schlachtfeld 42, 43, 44, 45,... und so weiter für noch mehr Geld verkauft werden können.
Was bringt das Werben im Spiel? Erhofft war ein Werbeerfolg, wie er aus Rundfunk und Fernsehn bekannt ist. Viele Menschen sehen die Werbung, nehmen sie wahr und das erzeugt dann den gewünschten Werbeeffekt. Hofft man. Denn für diesen Werbeeffekt hat der Werbende ja teuer bezahlt. Um den Effekt zu bewerten, ihn zu messen, gibt es jede Menge Methoden und Mittel. Eine Firma aus dem Inselkönigreich auf der anderen Seite des Kanals hat sich genau dieser Frage angenommen und mal genau hingeschaut."We measure a number of responses, like heart rate, breath rate and face tension and muscle tension. We also look at eye tracking, trying to find signature eye patterns. From that, we can understand whether someone is engaging with something. It's the way of combining the data we have to understand what people react to."Und was kam dabei heraus?
"As it currently exists, [InGame Ads] are not creating the right consumer impact. They're recreating real life, which is fine, but it's not engaging people with the brands. There's no emotional or behavioral response with the game."Zu Deutsch: Die Werbung bringt nichts. Sie erzeugt keine Aufmerksamkeit und die "Konsumenten" nehmen sie irgendwie nicht wahr. MAn könnte auch sagen, dass der bei den meisten Menschen antrainierte Adblocker zuschlägt und die Werbung einfach "ausblendet". Das ist natürlich nicht das, was die Werbenden wollen. Darum rät Bunnyfoot:
"Instead of replicating what's in real life, it should be connecting with people on a whole new level."Zu deutsch: Werbung muss mit dem Konsumenten interagieren, damit sie erfolgreich ist. Was das für den Gamer bedeutet, dürfte sich jeder selber ausmalen können, der solch kreative Werbemaßnahmen wie Massenmailings, Popup, Popunder und Slide-In Werbung, Interstitials und so weiter kennengelernt hat.
Dann wird es "Men's Som" wohl bald in einer neuen Version geben. Moment, Du kennst Men's Som nicht? Das ist auch eine "robotische" Erfindung aus japan. Wie der Name schon verrät: "Für Männer". Genauer gesagt, es ist eine Erfindung für spezielle Bedürfnisse, die Männer manchmal haben. Quasi. Das Ding nimmt "das Ding" in die Hand und wedelt ihm vollautomatisch einen von der Palme - um es mal vorsichtig zu umschreiben. Mit Kabelfernbedienung. Einstellbar und mit verschiedenen "Anbauvariationen". Für nur noch 35800 ¥ - keine Sorge, das sind bloß rund 230 Euro. Plus Porto, Verpackung, Zoll und so weiter. Gibts zum Beispiel bei Daimaoh
Die tägliche Körperpflege ist etwas, was dringend revolutioniert gehört. Was die meisten von uns täglich tun, ist nicht mehr "state of the art", zumindest wenn es nach den Herstellern diverser Badezimmereinrichtungen geht. Inzwischen gibt es da die eigenartigsten Dinge, man erinnere sich nur an die Ferngesteuerte Dusche. Der Firma Roca war das aber noch lange nicht genug.
Bei manchen Tätigkeiten wünscht man sich Erleichterung. Hilfe. Oder auch "macht sich von selber". Zum Beispiel Staubsaugen. Staubsauger holen, rumkramen und tüdeln, bis alles verkabelt ist, dann der Lärm, die Anstrengung. Nervig. Electrolux (die Firma, die AEG Haushaltsgeräte aufgekauft hat) hat sich dazu Gedanken gemacht. Das Ergebnis sind Grüne Hausschuhe. Aus Gummi. Saugen den Dreck auf, während man herumlatscht. Muss Mann haben - gibt es nur noch nicht zu kaufen, aber das kann nur eine Frage der Zeit sein.
Manch einer wird das noch von "früher" oder aus dem Auto kennen: Audiocassetten. Plastikdinger mit meterweise potentiellem Bandsalat, die irgendwie behaupteten was mit "Metall" - wahlweise Eisen oder Chrom - zu tun zu haben und manchmal sogar eine wirklich brauchbare Tonqualität hatten. Nun wird es immer schwieriger diese Oldtimer abzuspielen und besonders unsere Eltern haben häufig noch einen ganzen Stapel solcher Relikte des vergangenen Jahrtausends im Schrank.
Da jetzt Weihnachten vor der Tür steht, kann man die Chance nutzen und sich bei denen beliebt machen, die den Inhalt ihrer lieb- und teuer gewordenen Bänder sichern wollen, denn irgendjemand ist auf die Idee gekommen, den "Plus Deck Cassette Converter" zu entwickeln und in den Handel zu bringen. Für nur noch knapp 150 Euro bekommt man das Cassettenlaufwerk für den heimischen PC, passend im 5 1/4 Zoll Format, ist aber leider nicht Mac-Compatibel.
Man sollte ja meinen, dass Demonstrationen von denen gemacht werden, die ihre Meinung kund tun wollen. Egal für oder gegen was demonstriert wird, irgendwie geht man davon aus, dass die, die da rumrennen, irgendwie davon betroffen sind oder sich mit dem Thema oder der Aussage der Demo solidarisieren. Oder sowieso gerade zufällig auch in die selbe Richtung laufen wollten.
Aha. Mit der sogenannten "Kittelaktion" wollte man nur symbolisch zeigen, dass bereits mehr als 12.000 deutsche Mediziner im Ausland leben und arbeiten, weil da die Arbeitsbedingungen bessere sind, so Verbands-Sprecher Roland Stahl. Außerdem sei sowas "total normal". Es ist normal jemanden dafür anzumieten, seine Meinung kund zu tun? Vor diesem Hintergrund bekommt der Titel der Kampagne eine völlig neue Dimension. Der lautet nämlich: "Geiz macht krank".
Die durch die Verfassung garantierten Freiheitsrechte in Deutschland werden mal wieder "reformiert". In Schönbom-County (Brandenburg) gilt seit gestern ein neues Polizeigesetz, dass eine ganze Menge weitreichender Eingriffsbefugnisse neu regelt. Die Polizei darf dort ab sofort Wohnungen "akustisch Überwachen" ohne dazu vorher einen Richter fragen zu müssen. Wenn mal keine "Gefahr im Verzug" vorliegt, reicht es einen Amtsrichter zu fragen - bislang mussten mehrere Landesrichter zustimmen. Auch wenn es um das Verfolgen von Handys geht braucht die Polizei keine richterliche Erlaubnis mehr.
Innenminister Schönbohm (CDU) meint dagegen, die Sicherheit der Bürger müsse gewährleistet werden - was sie ja bislang definitiv nicht war, sieht man ja an den hunderttausenden, die jedes Jahr in Brandenburg Opfer schwerster Straftaten werden. Das Gesetz ist seiner Meinung nach rechtsstaatlich einwandfrei - ach was? - und vor allen Maßnahmen gebe es hohe juristische Hürden. Sagt er. Welche denn? Ein "Besonders gefährdeter Ort" lässt sich ohne großen Aufwand leicht argumentativ begründen. Zumal die Überwachung nicht bekanntgegeben werden muss und auch nicht in jedem Fall im Nachhinein auf ihre Zulässigkeit durch Gerichte überprüft wird. Verstecken wir halt die Kamera! Wenn die keiner sieht, dann wird auch keiner fragen!
Dinge, die jeder Haushalt unbedingt braucht, sind Waschmaschine, Herd, Kaffeemaschine und ein Spiegel in der Küche. Ja wirklich. Als quasi tollste Erfindung seit geschnitten Brot gilt in Korea zur Zeit das Ntec ‘KHNWA-E190', das den Titel "ASIA 2006 Award VIP Honoree" (VIP steht für "Very Important Product") im Bereich Haushaltsgeräte verliehen bekam. Der KHNWA-E190 ist ein Spiegel zum "an die Wand montieren". Dahinter allerdings verbirgt sich eine Dunstabzugseinrichtung mit Metallfiltern und allerlei modernem Schnickschnack.
Der Spiegel ist abnehmbar und der Hersteller dieser Filteranlage rühmt sein Produkt, dass es (Zitat) "alle giftigen Abfälle filtern" (Zitatende) könne. Ich weiß ja nicht, was man in Korea so alles in der Küche veranstaltet, dass man solche Filteranlagen braucht, aber wer sich Spiegel in die Küche hängt, dem traue ich sowieso fast alles zu."Parallels Desktop for Mac is the first solution that gives Apple users the ability to run Windows alongside Mac OS X in a secure, isolated virtual machine. Parallels Desktop works with Intel-powered Apple, including iMac, Mac Mini, MacBook and MacBook Pro."Ich habe zwar keinen Mac mehr, aber das sieht zumindest im Ansatz interessant aus. Kostet rund 60 Euro (plus Porto und so).
Die Console dieses Winters scheint Nintendos "Wii" zu sein. Die hat nur einen Haken - oder besser: genau den hat sie eben nicht. Nein, nicht den Preis, sondern der Controler ist das Problem. Der "Wii-Mote" wird nämlich mit einem dünnen Bändchen an einem Armband festgemacht und im Eifer des Gefechts kann das schon mal reißen. Und dann kann es zu recht unglücklichen und teuren Volltreffern des Gadgets in der Technik kommen (siehe Bild rechts.) Auch wurde schon von noch gerade eben glimpflich abgelaufenen Unfällen berichtet, bei denen Menschen körperlich zu schaden kamen, weil sie zur (unfreiwilligen) Zielscheibe des freiheitsliebenden Controlers wurden.
Es kommt immer wieder vor, dass Menschen ihren Job verlieren oder gar nicht erst einen finden. Das Problem Arbeitslosigkeit ist weit verbreitet und es ist nicht leicht, einen Job zu finden. Zwar dachten wir alle bisher, dass ein geringes Lebensalter und hohe Qualifikationen Garant für eine Anstellung sind, aber - wie so oft - wir haben ja keine Ahnung."Wenn Sie sich waschen und rasieren, finden Sie auch einen Job."Na dann...
Kirche und Religion in den USA sind nicht unbedingt das, was wir damit hier in Europa in Verbindung bringen, aber im Prinzip ist das schon alles irgendwie mit einander verwandt. Wurde ich doch neulich darüber aufgeklärt, dass alle Götter ein Gott und alle Religionen eine Religion sind. Zumindest in der Theorie mancher Theologiestudenten, die sich dann auch schon mal ihre eigene Religion zusammen basteln, aber das ist ein anderes Thema.
Es gibt da zum Beispiel den Jim Rutz. Der ist Sprecher der "Worldwide House Chruch Community" in den USA, Autor, Werbefachmann und schreibt hin und wieder Kommentare für allerlei Publikationen. In World Net Daily gab er jüngst seine Erkenntnisse über alternative Ernährung im Säuglingsalter zum Besten. Und das liest sich so:"There's a slow poison out there that's severely damaging our children and threatening to tear apart our culture. The ironic part is, it's a "health food," one of our most popular."Soweit noch nichts Neues. Nur weil "gesund" draufsteht, muss es noch lange nicht gesund sein. Aber nun kommts:
"The dangerous food I'm speaking of is soy. Soybean products are feminizing, and they're all over the place. You can hardly escape them anymore."Soja? Gefährlich? Ok, Tofu kann einem ganz schön den Tag versauen, wenn Mann sich auf sein Steak freut und die Gattin der Meinung war, das Tofu-Steak würde doch ganz genau so gut schmecken, wie das Rumpsteak und einem von dieser Vorstellung erst während des Essens erzählt. Aber gefährlich? Und was genau ist hier mit "verweiblichen" gemeint? Soya macht weiblich? Jim liefert die Erklärung:
"I have nothing against an occasional soy snack. Soy is nutritious and contains lots of good things. Unfortunately, when you eat or drink a lot of soy stuff, you're also getting substantial quantities of estrogens.Aha. Wer viel Soya ißt, der füttert sich eine Menge Östrogene zu. Soso. Und dadurch wird Mann zur Frau. Und als Frau? Wird Frau dadurch zu "Frau-Quadrat"? Quasi zur "Überfrau"? Oder fällt die irgendwann einfach tod um? Sind Vegetarier deshalb etwa potentielle Mörder, wenn sie ihren Frauen Tofu geben? Fragen über Fragen. Jim sieht jetzt auch nicht gerade ein uns größer mit Fakten zu belästigen, sondern schlägt einen eleganten Haken:
Estrogens are female hormones. If you're a woman, you're flooding your system with a substance it can't handle in surplus. If you're a man, you're suppressing your masculinity and stimulating your "female side," physically and mentally."
"In fetal development, the default is being female. All humans (even in old age) tend toward femininity. The main thing that keeps men from diverging into the female pattern is testosterone, and testosterone is suppressed by an excess of estrogen."Als Fötus ist alles erstmal weiblich. Und im Alter tendiert auch alles in Richtung weiblich. Einzig das Testosteron verhindert, dass Männer zu Frauen werden. Wenn jetzt zu viel Östrogen im Körper ist, dann wird das Testosteron unterdrückt und schwupps, schon ist er Mamis Ebenbild. Der Knüller ist nun, dass Jim behauptet, als Erwachsener könne man einen Teil der negativen Effekte des Sojakonsums abwehren. Als Säugling jedoch hat man da allerdings Pech. Und jetzt raten wir alle mal, was die logische Konsequenz ist:
"Soy is feminizing, and commonly leads to a decrease in the size of the penis, sexual confusion and homosexuality. That's why most of the medical (not socio-spiritual) blame for today's rise in homosexuality must fall upon the rise in soy formula and other soy products."Also, Männer: Finger Weg Von Tofu! Und gebt um Gottes Willen Euren Kindern Fleisch und echte Milch zu essen und zu trinken. Sonst schrumpft der Schniedel und Sohnemann muss euch eines Tages gestehen, dass er eigentlich lieber Ludmilla heißen möchte und sich in Kleidern so viel besser fühlt...
Das Prinzip ist einfach: Man befestige den Futtervorrat fest an einer Achse und drumherum ein Gehäuse, das an dieser Achse drehbar gelagert ist. Am unteren Schwerpunkt befestige man ein Gegengewicht, dass schwer genug ist, das sich unsere geliebte Piepmätze pitoresk vor Küchenfenster und vor Begeisterung das Höschen benetzender Gattin die Plautze vollfressen können, aber zu leicht, als das es eine Baumratte Marke Eichhorn trüge.
Die meisten von uns werden sich an die etwas gehässige Variante des "iMac für Frauen" erinnern - siehe rechts. Nicht wenige durften "damals", als dieser umstrittene Witz neu war, auf dem Sofa oder im Bad nächtigen und nicht wenige Beziehungen sind ob der Folgen dieses ironisch gemeinten Betrages zur technologischen Emanzipation dramatisch gescheitert. Hörte ich wenigstens.
Es hat einige Zeit gedauert, aber Siemens hat sich diesen "Joke" offenbar zum Vorbild genommen und hat jetzt quasi den "iMac für Frauen V2" herausgebracht: den Siemens Slider S5. Ein Dampfbügeleisen der nächsten Generation. Mit allerlei hochtechnologischen Erfindungen, wie einer Mehrzonen Feuchte-Dampf-Trocken-Bügelzone, einer "Inox-glissée" Sohle, einem eingebauten Entkalker, einem dreistufigen automatischen Ausschaltsystem und vor allem einer Automatik, die eine quasi "universelle" Temperaturstufe einhält, mit der man alles bügeln können soll, was irgendwie gebüget werden kann. Dazu gibts ein stylisches Multifunktionsdisplay und das vom iMac bekannte blaue Leuchten.
Man kennt das: Die Stimmen im Kopf befehlen Dir, alles Leben auf diesem Planeten auszulöschen und schon nach wenigen Versuchen findet man sich auf irgendeinem saukalten, zugigen Dach irgendeiner Haftanstalt im Osten wieder, während einem aufdringliche Psycho-Hansels versuchen, Kekse und Tee aufzuschwatzen. Wenn man dann irgendwann später den beruhigend-wissend dreinschauenden "Experten" zu erklären versucht, dass man ganz ganz ehrlich nur den Stimmen gehorchen wollte, hat man irgendwie das Gefühl nicht verstanden zu werden und versteht - eventuell zum ersten Mal - warum die Stimmen recht haben."So often we get caught up in thought, walking around accompanied by the soundtrack of our own musings. (...) Slivers of these unspoken utterances may slip out through facial expressions, body language, or references made in conversation, but for the most part they remain contained, internal, unexposed."Kate hat ein System aus umgebauten MP3-Playern, Kopfhörern, Lautsprechern, Abluftröhren aus Plastik und anderen Elementen erdacht, dass die Stimmen aus dem Kopf in die Welt hinaus locken soll. Nach Kates Ansicht kann sich das dann in etwa so anhören.



Der Iran gibt sich gerade als internationaler Gastgeber und ist bemüht so sein Image in der Welt neu auszurichten. Als erster Staat richtet der Iran seit heute eine internationale Konferenz aus, bei der - so die Regierung des Iran - der Holocaust untersucht werden soll. Zu den Themen der Konferenz gehören unter anderem: "Antisemitismus, Nazismus und Zionismus", "Nazismus und Zionismus: Kollaboration oder Kooperation" sowie "Die Gaskammern: Verleugnung oder Bestätigung"."Ziel ist es, Denkern, die ihre Ansichten über den Holocaust in Europa nicht frei äußern können, ein Forum zu geben"Die Führung des Iran behauptet offiziell, die Ermordung der Juden während des NS-Regimes habe so, wie in den Geschichtsbüchern dargestellt, nicht stattgefunden. Präsident Ahmadinedschad hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er nicht zu jenen gehört, die Geschichtsbüchern besonderen Glauben schenken. So bezeichnete er den Holocaust als "Mythos" und schlug vor, "Israel von der Landkarte zu tilgen" und nach Europa zu verlegen.
"The antidote to distasteful or hateful speech is not censorship, but more speech."Nicht ein Verbot ist nach dieser Ansicht die beste Vorgehensweise, sondern der offen ausgetragene Streit mit den Urhebern solcher Gedanken und Ideen. Dieser Streit muss allerdings konsequent und entschlossen ausgetragen werden - und man muss auch bereit sein, trotz aller Differenzen das Gegenüber zu respektieren.
Herr Olmert kommt vorbei, um sein neues Hoheitsgebiet zu besichtigen. Und damit wir hier in Deutschland dann auch gleich wissen, warum er hier ist, hat er uns dann auch schon mal für unsere tolle Tante Angie gelobt - er hält sie für eine "sehr beeindruckende" Frau - und auch ansonsten festgestellt, dass wir hier in Deutschland richtig gut Fortschritte gemacht haben. Immerhin erkennt nach seiner Ansicht die Mehrheit der Israelis an, dass Deutschland nicht mehr das alte Deutschland - also das von '33-'45 - ist. Na das ist doch mal ein echtes Lob."Es hat sich etwas so fundamental geändert, die gesamte menschliche Perspektive des jüdischen Volkes in der Welt hat sich durch den 2. Weltkrieg und das, was hauptsächlich Deutsche getan haben, verschoben. Das kann nicht vergessen und vergeben werden."Es wäre natürlich etwas vermessen zu fragen, ob das ausreichend Rechtfertigung dafür ist, sich von Deutschland U-Boote und anderes Militärgerät schenken zu lassen. Auch die Frage, wie es denn um den eigenen Umgang mit der Vergangenheit steht wäre ziemlich frech. Trotzdem frage ich mich, ob Herr Olmert wirklich will, was er dort letztenendes verlangt. Will er wirklich, dass Deutschland in die Fußstapfen Amerikas tritt und mit militärischen Mittel diejenigen Probleme löst, die diplomatisch zu langwierig sind? Außerdem ist es wohl nicht vermessen zu fragen, welche Rüstungsverträge bei diesem Besuch unterzeichnet werden, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass sich jemand wie er, der gerade bei Rüstungsfragen so unverschämt die Hand aufhält, nur mal eben zum Kaffee bei Tante Angie einlädt.
Edmund Stoiber (CSU), Oberster Landesfürst des Lederhosenländles weit im Süden, hat sich auf dem Parteitag der Schwesterpartei (CDU) in Dresden wohl mal wieder etwas weit aus dem Fenster gelehnt. Sicher, wie nicht anders zu erwarten nutzte Herr Stoiber das sympathisierende und wohl seiner Ansicht nach potentiell rechtslastige Publikum - die Gegend ist da ja nicht ganz unbelastet - um auf Stimmenfang zu gehen. Aber mit seiner Bezeichnung der "ausländischen Sozialschmarotzern" in Bezug auf Asylsuchende, hat er sich offenbar nicht nur Freunde gemacht.
Seit der Geschichte mit SCO und Linux und so weiter, spätestens aber seit der Angelegenheit in Sachen Musik und Filme wissen wir, dass manche Menschen weder Skrupel, noch gesunden Menschenverstand an den Tag legen, sofern es um das wichtigste auf dieser Welt geht. Nicht etwa um Liebe, sondern um "Interlectual Property" oder eben Urheberrechte, Patente und so weiter. Dank der Industrie haben wir ja inzwischen gelernt, dass man ruhig die Oma vor den Bus schubsen darf und es auch nicht so schlimm ist, wenn man mit Ballermann in der Bank betteln geht, aber wehe man vergreift sich an den Urheberrechten! Dann ist Achterbahn!
Vor einiger Zeit wurde - unter großem technischen Aufwand und mit viel Brimborium und einigem Hickhack - in Deutschland die Maut auf Autobahnen für Lkw eingeführt. Das hat sich offenbar sehr bewährt und die Einnahmen machen sich positiv im Staatshaushalt bemerkbar: Bis Ende des Jahres wird mit 3,1 Milliarden Euro gerechnet. Trotz aller Vermutungen hieß es bislang, dass eine Maut für Pkw auf Deutschlands Autobahnen nicht angestrebt sei."Egal, ob in Österreich, Italien, Frankreich, Spanien oder Polen - überall werden auch ausländische Autofahrer kräftig zur Kasse gebeten."In sofern schaffe die Pkw-Maut "Gerechtigkeit". Die CSU hat bereits eine entsprechende Arbeitsgruppe eingerichtet. Noch vor Weihnachten sollen konkrete Ergebnisse vorgelegt werden. Der bayrische Innenminister Beckstein bereitet eine Jahresvignette vor, die 100 Euro kosten soll. Die Große Koalition könnte sich bereits Anfang nächsten Jahres mit der Pkw-Maut befassen, berichtet die Bild am Sonntag.
"Ich würde mich der Idee, eine PKW-Maut einzuführen, nicht verschließen - auch wenn ich sie in dieser Legislaturperiode noch nicht für realisierbar halte."Wend hält den Ansatz für richtig, dass jeder Autofahrer für die tatsächliche Nutzung der Autobahnen zahlen muss.
"Eine elektronische Pkw-Maut wäre aus meiner Sicht vertretbar - vorausgesetzt, es kommt gleichzeitig zu einem völligen Wegfall der Kfz-Steuer."Irgendwie muss man ja ans Geld der Leute rankommen.