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Sonntag, 27. Februar 2011

Einkaufen (12)

Ich benötigte neues Fußkleid. So sah ich mich genötigt, hiesige Einzelhandelsniederlassungen mit entsprechendem Angebot aufzusuchen. Ansprechende Modelle zu finden war eine nicht unwesentlich herausfordernde Aufgabe. Wie so oft, die Tücke steckt im Detail: Nur weil eine Größenangabe auf dem Produkt vermerkt ist, bedeutet das nicht, dass diese irgendeinen Bezug zur Realität hat, oder sonst wie übergreifende Vergleiche innerhalb derselben Produktgruppe zulässt.

Ich fand nach kurzer Suche innerhalb nur weniger Viertelstunden tatsächlich etwas, das weder nach Bankerlatschen, noch "bei F**tlocker entliehen" aussah. Nur die Größe war ein Problem: Ich brauchte größere. Selber suchen war erfolglos und so hoffte ich auf kundigen Rat des anwesenden Verkaufspersonals. Mit den Modellen der Wahl in der Hand stiefelte ich durch die geheiligten Hallen des renommierten, alteingesessenen, deutschlandweit vertretenen Fußbekleidungsfachgeschäftes (nein, nicht Deich****) und suchte. Und suchte. Und suchte.

Schließlich gelang es mir, eine der Angestellten Einzelhandelsfachverkäuferinnen aufzuspüren und an der Flucht zu hindern. Ich konfrontierte sie mit meinem Anliegen und es begab sich folgende Mär.
Ich: "Guten Tag!"
Sie: "Guten Tag?"
Ich: "Ich suche Schuhe für mich. Haben Sie diese hier auch in meiner Größe? Diese hier sind zu klein, eine Nummer größer bräuchte ich."
Sie: "Da müssen Sie im Regal dort hinten" *deutet in den Raum hinter sich* "schauen, da stehen diese Größen."
Ich: "Dort war ich schon, aber die Regale sind völlig zerwühlt, ich finde da nichts."
Sie: "Ja dann haben wir die wohl nicht in Ihrer Größe." Dreht sich um, geht weg.
Mit dieser Information versuche ich mein Glück ein zweites Mal und suche mir kundgetane Quelle passenden Schuhwerks auf, in der Hoffnung, ein güldenes Lichtlien, oder wenigstens purer Zufall, würde mir die Objekte meiner Begierde offenbaren. Vergeblich. Statt des Gesuchten fand ich dort aber eine andere Fachverkäuferin, der ich mein Leid zu klagen gedachte.
Ich: "Guten Tag, können Sie mir helfen?"
Sie: "Was möchten Sie denn?"
Ich: "Ich suche diese Schuhe hier in meiner Größe."
Sie: "Ich mache hier nur sauber, da müssen Sie mal an der Kasse jemanden fragen." Und lässt mich stehen.
So wandere ich durch den Konsumtempel zur Kasse und warte geduldig, bis die vor mir dort Eingetroffenen die Früchte ihrer Suche und Kaufeslust erworben und an sich genommen haben. Ich bin fast an der Reihe, die Verkäuferin wendet sich mir bereits gewinnend, freundlich lächelnd zu, da spricht mich von rechts unten eine weibliche Stimme an, die aus der Gruft zu kommen scheint.
Sie: "Sie haben gefunden, was Sie suchen? Geben Sie mal her."
An den Schuhen in meiner Hand wird gezerrt.
Ich: "..äh... nein, das heißt, ja, im Prinzip schon, nur nicht in der richtigen Größe."
Ich suche nach dem Ursprung von Stimme und Zerren.
Sie: "Na, dann geben Sie mal her, ich mache das schon."
Verblüfft gebe ich dem Zerren nach und entdecke die Quelle der Stimme. Hinter mir steht eine ältere Dame, gut drei Köpfe kleiner als ich. Mit einem Blick, den ich freundlich mit "hasserfüllt" und "eiskalt" umschreibe. Sie starrt mich an. Verblüfft starre ich zurück, denn obwohl sie dort steht, durch ein lustiges blaues Plastikschildchen als eindeutig zum Fachgeschäft gehörend gekennzeichnet ist, vermisse ich vor allem eins: Meine Schuhe. Sie stemmt ihre Fäuste in die Hüften und starrt mich an. Ich starre zurück, nicht wissend, was Mann in solchen Situationen machen soll. Vielleicht füttern? Oder Stöckchen werfen? Oder auf den Boden legen und sich tot stellen? Die Stimme aus der Gruft trieb mir den Angstschweiß auf die Stirn:
Sie: "Sonst noch was?"
Ich bin verblüfft, verneine und staune. Kannte ich die Dame? Sollte ich sie kennen? Aus einem früheren Leben vielleicht? Oder von einem anderen Einkauf?
Sie: "Dann machen Sie mal Platz da, die anderen müssen bezahlen."
Schiebt mich beiseite, in ein wie zufällig bereitstehendes Schuhregal. Ich lasse es geschehen, klettere wieder aus dem Regal und harre davor der Dinge, die da kommen mögen. Vor allem bin ich gespannt darauf, wo sie wohl meine Schuhe gelassen hat und wann sie sich auf die Suche nach der korrekten Größe machen will. Wie sie überhaupt die korrekte Größe in Erfahrung gebracht hat, kann ich mir nicht einmal ansatzweise erklären, aber ich vermute, sie hat "den Blick", den Fachverkäuferinnen in jahrelangen, schwierigen und schmerzhaften Trainingsstunden durch jene Geheimloge vermittelt bekommen, die zweifelsohne ihre schützende Hand über diesen überlebenswichtigen Zweig wirtschaftlichen Schaffens hält. Ich dachte an dunkle Tempelhallen, Räucherstäbchen, uralte Mönche und Mönchinnen, asiatische Kampfkunst und - zu meiner großen Überraschung - Bratkartoffeln.

So wartete ich und beobachtete jene ältere Dame, die sich mit einer rührenden Menschenverachtung um die Kundschaft kümmerte, hier anschnauzte, da herum schubste und dort aufkeimenden Protest niederstarrte. Anderen Menschen beim Einkaufen zuzusehen kann sehr erheiternd sein - wenn man ignoriert, dass man selbst ja nur auf Zeit von jener Hölle verschont bleibt.

Aus den Tiefen der heiligen Hallen des Schuhverkaufs tauchte eine andere Verkäuferin auf, deren Anblick mir die Sprache verschlägt. Jung, bildhübsch, elegant, freundlich, gut gelaunt... all das ist sie nicht. Olga, handlicher Formfaktor "T-72", rempelt sich mit der Eleganz eines wütenden Rhinozerosses durch die Kundschaft und jongliert mit drei Kartons und zwei Paar Schuhen. Mir dämmert, dass SIE es war, die an meinen Schuhen herumgezerrt haben musste. Ich stehe im Mittelpunkt der zweifelhaften Aufmerksamkeit dieses Pärchens. Olga hält mir wortlos den Stapel Kartons hin. Die Grabesstimme fauchte mich an:
"Da."
Ich griff zu. Olga klatschte zwei Paar Schuhe oben auf die Kartons und war verschwunden. Ein freundlicher Schubs beförderte mich weg vom Kassenbereich. Ich suchte mir einen Platz und begann das Gelieferte zu sichten.

Ich war mir völlig darüber im Klaren, dass ich nur mit einer nicht unbeträchtlichen Portion Glück die richtige Größe erwarten konnte. Womit ich aber nicht gerechnet hatte, war, dass ich nicht nur nicht die richtige Größe geliefert bekam, sondern auch noch völlig andere Modelle. Ich hätte mich ja nicht beschwert, wenn es statt brauner sagen wir mal schwarze Schuhe gewesen wären. Oder statt Sneaker eher andere modisch-sportliche Schnürschuhe. Auch war ich darauf vorbereitet, dass ich vielleicht mit anderen Kunden verwechselt werden würde. Immerhin war der Laden wirklich groß und es waren nicht eben wenige Kunden dort. Worauf ich aber nicht vorbereitet war, war das, was ich in Kartons verpackt in Händen hielt.

Oben auf dem Karton jene beiden Paar Schuhe, die mir zu klein waren, die mir jedoch gefielen. In den drei Kartons darunter fand ich in Reihenfolge des Öffnens: Einen einzelnen fluffigen, bunten Kinderhausschuh, zusammen mit einer albernen Damensandale Typ "girly from da hood", im nächsten eine hochhackige Damenwildlederstiefelette, in modischem kackbraun, mit 10 cm Absatz, Größe 36, zusammen mit einem groben Halbschuh Marke "Bob der Baumeister", Größe 48. Im dritten Karton schließlich fand ich außer zusammengeknülltem Papier nur gähnende Leere.

Ich war verwirrt. War dies ein Test? Oder waren mir Frau und Kind angedichtet worden, von denen ich nichts wusste? Nichts gegen Frauen, die hochhackige Schuhe tragen - ich bin auch nur Mann - aaaaber... wer um alles in der Welt trägt solche Sandalen? Und was sollte ich mit dem Elbkahn Größe 48? Ob ich meinen Sohn mit dem einzelnen Hausschuh begeistern könnte? Ein fluffiger Hausschuh wäre immerhin ein kreatives Mitbringsel, wenn auch eher nicht zu ihm passend - er steht eher nicht so sehr auf Bambi und bei der Größe war ich mir auch nicht so sicher. Fragen über Fragen.

Ich ging zurück zur Kasse und fand dort: Niemanden. Kein Aas. Weder Kunde, noch Personal. Ich kam mir irgendwie veralbert vor. Ich beschloss den Laden zu verlassen, drehte mich um und stand vor einer anderen, dritten, überraschend freundlichen Angestellten, die ihre Hilfe anbot. Ich nahm sie mit, stellte ihr das Schuh gewordene Problem vor und war gespannt. Sie ignorierte die Kartons und nahm sich die beiden nicht passenden Paare. Ich sagte ihr, dass diese Paare jeweils eine Nummer zu klein wären. Sie nickte wissend und ging wieder mit mir zur Kasse. Sie tippte ein wenig auf der Tastatur herum, bat mich um Geduld und entschwand in den Tiefen des Raumes. Gespannt auf was immer jetzt folgen sollte, harrte ich der Dinge.

In einer rekordverdächtig kurzen Zeit tauchte sie wieder auf. Mit vier Kartons. Ging mit mir zu einem anderen Stuhl, packte aus und - oh Wunder der Logistik - die richtigen Paare in größeren Größen hatten ihren Weg aus dem Lager zu mir gefunden. Die passende Größe wurde gefunden und ich entschied mich für das mir besser gefallende Paar. Bezahlen, Ware nebst Quittung in Empfang nehmen war eine Sache von wenigen - angenehmen - Augenblicken.

Ich verließ dieses Schuhgeschäft in dem Wissen, dass ich mal wieder erfolgreich Hauptdarsteller bei "Versteckte Kamera" geworden war und frage mich mal wieder, wo und wann diese Episode gesendet werden wird. Wer also was findet: Kurzer Hinweis an mich wäre toll.

Donnerstag, 24. Februar 2011

Tendenzen

Zwei Grafiken zu einer aktuellen statistischen Erhebung des Allensbacher Instituts zur Entwicklung der Bevölkerung:


Die Interessen der Männer fokussieren sich zusehends. Immer mehr Männer interessieren sich für immer weniger Themen. Bei Frauen ist diese Entwicklung ebenfalls zu beobachten, jedoch weitaus weniger deutlich.


Männer interessieren sich zusehends weniger für die Themen Politik, Finanzen und Wirtschaft. Das sind die Kernthemen der Gesellschaft. Man darf darüber speuklieren, in wie weit ein Zusammenhang zwischen Bildung, Internet und Interessenverengung besteht. Da jedoch der Anteil der befragten an der Bevölkerung insgesamt geringer geworden ist, sind die Auswirkungen weitreichender, als es auf den ersten Blick erscheint: Waren im Jahr 2000 noch 27 Millionen (entsprechend 33%) der Deutschen 30 Jahre alt und jünger, waren es 2005 nur noch 26,2 Millionen (33%) und 2010 sogar nur noch 24,9 Millionen (32%) (Quelle: Statistisches Bundesamt). Für die Zukunft bedeutet das: Die nachwachsenden Generationen interessieren sich immer weniger für die immer wichtiger werdenden Themen.

Was daraus folgt, darf sich gerne jeder selbst überlegen.

(Quelle: Institut Allensbach, Statistisches Bundesamt)

Dienstag, 22. Februar 2011

Einkaufen (11)

Ich: "Haben Sie BluRayDisc Player?"
Sie: "Ja, hier..."
Ich: "Das ist ein DVD-Player."
Sie: "Ja, stimmt. DVDs kann der auch."
Ich: "Auf dem Gerät steht "DVD Player"."
Sie: "Ja. Ist doch dasselbe."
Ich: "Vielen Dank. Wo sind hier die Verkäufer mit Ahnung?"
Sie: "Was erlauben Sie sich?"
Ich: "Und was erlauben Sie sich? Keine Ahnung haben, dafür Geld haben wollen und jetzt auch noch frech werden oder was?"
Er: "Um was geht es denn?"
Ich: "Die Dame hier will mir diesen DVD-Player als BluRayDisc Player aufschwatzen."
Er: "Das ist ein DVD-Player."
Ich: "Sag ich doch."
Sie: "Das ist doch alles dasselbe." schmollt, dreht sich um, geht weg.
Er: "Ähm.. ja, das tut mir jetzt leid..."
Ich: "Ist die neu?"
Er: "Nein, neu ist sie nicht, aber meine Frau."

Ich bin dann gegangen. Ohne Gerät, aber mit Grinsen.

Sonntag, 28. Februar 2010

Empty that shot...

Jaja, ich weiss... funny movies und Herde...

...aber... WTF? Sowas von auf-den-Punkt...

Sonntag, 19. Oktober 2008

Tanz, Baby, tanz!

Mir wurde vorgeworfen, ich würde zu wenig für Kultur und Ästhetik tun (Hint: Das war der Torsten). "Okay," dachte ich mir, "dagegen kann ich was tun." Darum hier für alle, die schon immer bezweifelten, dass Kultur, Ästhetik und Internet wenig miteinander zu tun haben, der ultimative Gegenbeweis:

Ich kenn da einen tollen Gehirnchirurgen, der angeblich spezielle Bereiche, die mit bestimmten Erinnerungen zu tun haben, selektiv löschen kann *eg*

Mittwoch, 24. September 2008

Spass im Honda

Das folgende Video lasse ich ganz bewusst unkommentiert und bedanke mich an dieser Stelle einfach mal bei allen Frauen, die sich jemals getraut haben, mit mir mehr als einmal zusammen im selben Auto zu fahren...

Montag, 15. September 2008

Ausbruch

Es ist immer wieder verblüffend, wie clever die Viecher sind:

Wohingegen man Autofahrern nicht immer bescheinigen kann, zumindest ähnlich intellektuell begabt zu sein:

Mittwoch, 13. August 2008

Fehlgriff auf Pille

PillenIn Sachen Vermehrung haben wir uns eine hervorragende Aufgabenverteilung angeeignet: Männer werden Ärzte und Apotheker und Frauen schlucken. Das klappt hervorragend, wie unsere Geburtenstatistik beweist. Dazu noch das unwesentlich entwürdigende Prozedere der Gummihülle und der außerehelichen Triebgestaltung steht nichts im Wege. Allerdings - es gibt da ein Problem. Nicht immer geht es um die vorübergehende Bettgymnastik mit Frühstück. Manchmal geht es tatsächlich um mehr - ich weiß, diese Vorstellung ist weltfremd, wie mir erst die Tage wieder beigebracht wurde. Und dann rächt die Leistungsfähigkeit unserer Pharmaindustrie.

Wissenschaftler aus dem Inselkönigreich auf der anderen Seite des Kanals von der Universität Liverpool konnten nachweisen, dass Frauen, die die Pille nehmen, öfter in der Partnerwahl voll daneben greifen und grundsätzlich häufiger in Sachen Partnerschaft falsche Entscheidungen treffen. Die Wissenschaftler haben 100 Frauen jeweils bevor und nach der Pilleneinnahme befragt. Sie mussten angeben, welche Geruchsprobe von sechs verschiedenen Männern sie attraktiv fanden. Auf diesem Weg konnte nachgewiesen werden, dass Frauen, die die Pille nehmen, sich sehr viel mehr für Männer interessieren, die ihnen genetisch ähnlich sind.

Durch das hormonelle Verhütungsmittel wählten Frauen andere Männer aus als mit ihrem natürlichen Instinkt ohne Pille. Du Studie wies unter anderem nach, dass sich eine Frau anhand des Geruchs normalerweise von Männern angezogen fühlt, die sich genetisch von ihr unterscheiden. Das ist gut für die Nachkommen. Doch durch die Pille sucht sich eine Frau eher genetisch ähnliche Partner aus, berichteten die Wissenschaftler.

Die durch die Pille künstlich ausgelöste hormonelle Beeinflussung des Instinkts der Frau kann am am Ende ein höheres Risiko für Fehlgeburten, Empfängnisproblemen und längeren Abständen zwischen potenziell erfolgreichem Geschlechtsverkehr und damit auch zwischen Schwangerschaften. Wenn sich die Gene der Eltern zu sehr ähneln, sind die Folgen für den aus der Beziehung entstehenden Nachwuchs auch nicht unbedingt positiv. Bereits länger ist bekannt, dass eine zu große genetische Nähe der Elternteile beim Nachwuchs zu mindestens einem schlechteren Immunsystem führt.

(Quelle: Universität Liverpool)

Dienstag, 12. August 2008

End of the road

Eine Bekannte machte mich gerade darauf aufmerksam: "Playgirl" wird eingestellt. Damit die weiblichen Fans aber nicht zu sehr leiden müssen, gibt es aber das Internet. Da gibt es zum Beispiel diese Homage an "Playgirl", an der sich die Fans immer und immer wieder erfreuen können:

Mal ehrlich, wenn das alles war, was Playgirl zu bieten hatte, dann wundert mich gar nichts mehr.

(Danke Maike)

Samstag, 9. August 2008

Geschwindigkeit ist keine Hexerei

Klamottenwechsel in schnell:

(Danke Khabarakh)

Mittwoch, 30. Juli 2008

Sachen gibts... (195)

Eric Klarenbeek, Designer aus dem Inselkönigreich auf der anderen Seite des Kanals, hatte die Idee, dass Kontaktlinsen - ähnlich wie Handys - unbedingt irgendwelches Gedöns benötigen, um der Trägerin das gewisse Etwas zu verschaffen, das ihr ohne auf jeden Fall fehlen wird. Bereits 2003 als Prototyp vorgestellt ist dieses unerlässliche Zubehör jetzt tatsächlich im Handel zu erwerben. Preis und Lieferbedingungen unbekannt.

Dienstag, 22. Juli 2008

Überschrift des Tages (80)

Zwei Überschriften stachen mir heute ins Auge, die ersteinmal wenig mit einander zu tun haben. Da wäre zunächst die Festsllung einer Umfrage der Gesellschaft für Erfahrungswissenschaftliche Sozialforschung (GEWIS), die 1057 Mütter zwischen 30 und 65 Jahren mit Töchtern über zwölf Jahren befragt hat. Das Resultat:

Töchter Vorbild für Mütter
Mütter holen sich nicht nur in Fragen der Mode Inspiration bei ihren Töchtern (12 Prozent), sondern auch in Fragen, in denen von der älteren Generation mehr Erfahrung erwartet werden sollte: In Fragen der Toleranz (10 Prozent) und Lockerheit im Alltag (9 Prozent) lernen Frauen vom Nachwuchs. Das wirft ein ganz anderes Licht auf das Ergebnis einer Auswertung des Herzinfarktregisters Dresden:

Frauen sorgloser als Männer
Die Untersuchung ergab, dass Frauen zwar seltener und später als Männer von Herzinfarkten betroffen sind, aber insgesamt für Frauen im Ernstfall von Hausärzten seltener der Notarztwagen gerufen wird - weil sie es selber nicht wollen. Auch gehen Frauen wegen solcher Beschwerden seltener in eine Klinik. Und falls doch, dann oft in kleinere, unzureichend ausgestattete. Auch sind Frauen nach einem Infarkt seltener bereit als Männer, das Rauchen aufzugeben: 80 Prozent Männer gegengüber 67 Prozent der Frauen. Das gilt auch für kardiologische Voruntersuchungen und die Bereitschaft Sport zu treiben.

Legt man diese Überschriften nebeneinenader stellt sich doch irgendwie die Frage, ob sich die Frauen nicht vielleicht an der falschen Stelle Rat holen, den sie für maßgeblich halten und ob es nicht besser wäre, hin und wieder mal auf den Mann zu hören. Wahrscheinlich verbietet das aber die Emanzipation oder so...

(Quelle: n-tv)

Donnerstag, 17. Juli 2008

Überschrift des Tages (78)

Im Kampf der Geschlechter haben wir wohl echt verloren:

Männer überflüssig - Frauen wärmen Füße jetzt selber
(Quelle: heute)

Dienstag, 8. Juli 2008

Wax on - Wax off

Zwischendurch etwas Entspannung für diejenigen, die noch leicht aufgeregt sind, wegen der Sache mit Star Wars...



(Danke Devender)

Neid und Eifersucht

Es gibt Frauen, die halten es für eine tolle Idee, nicht nur eine Menge Geld zu vernichten, sondern das Ganze auch noch zu filmen und dann ins Internet zu stellen. Und warum das? Weil ihre Kerle vom eigenen Geld Urlaub machen und ihnen keine arschteuren Ringe schenken. Glücklicherweise gibt es in Amerika sehr teure Anwälte...

Andererseits... wie kann Mann nur so dusselig sein und seine arschteure Sammlung so offen rumstehen lassen?

(Danke schrottt)

Montag, 23. Juni 2008

Freiheit für Python!

PeTA nackt ProtestWer mit Softwareentwicklung zu tun hat, der kennt vielleicht die Firma "Django". Django stellt nicht nur ein sogenanntes "Framework" her, sondern veranstaltet auch monatliche Treffen für Programmierer, wo die über ihre Software fachsimpeln können. Normalerweise ein großer Spaß für alle Beteiligten. Irgendwo in den USA, genauer in Lawrence, Kansas, findet das statt. In den USA gibt es allerdings nicht nur Programmierer, die sich treffen. Dort gibt es auch andere Menschen.

Eine nicht zu verachtende Gruppe eben jener "anderen Menschen" kam denn auch neulich zum letzten Treffen, dem sogenannten "hackathon". Diese Gruppe bestand aus 25 bis 30 Trenchcoat tragenden Frauen. Um exakt viertel nach acht zogen die Frauen ihre Trenchcoats aus und waren... nackt. So standen sie herum und trugen Schilder mit Aufschriften wie zum Beispiel "How many lives just for a coat?" ("Wieviele Leben für einen Mantel?") und "Snakes are Animals, and Animals are People!" ("Schlangen sind Tiere und Tiere sind Menschen!")

Die Programmierer waren etwas verwirrt, nicht nur, weil sie mit den Tierschutz-Slogans wenig anfangen konnten, sondern wahrscheinlich auch deshalb, weil sie selten jenseits des Monitors nackte Frauen zu Gesicht bekommen. Noch dazu ohne sie vorher bezahlen zu müssen und dann auch noch in solchen Mengen. Wäre jedenfalls naheliegend.

Der Chef-Designer von Django, Jacob Kaplan-Moss, brachte die Verwirrung auf den Punkt:
"What the hell is going on? This is fucking incredible."
Sinngemäß: "Was zur Hölle geht hier vor? Das ist verdammt noch mal unglaublich." Noch nie war etwas Vergleichbares jemals vorher bei einem der hackathons passiert. Niemand hatte eine Erklärung. Jacob Kaplan-Moss wies aber auf eine noch viel wichtigere Erkenntnis hin:
"They’re all naked, and these chicks don’t shave anything!"
Die wohl wichtigste Erkenntnis: "Sie sind alle nackt und sie rasieren sich nirgends!" Letzteres eine nahezu unglaubliche Erkenntnis: Es gibt Frauen, die sich nicht rasieren. Wie war das mit der Sache mit der Bekanntschaft vom Monitor...? Jedenfalls, jemand nahm sich ein Herz und fragte nach, was die Damen denn nun eigentlich auf dem Herzen hatten. Die Antwort war verblüffend:
"We know what they’re doing in there. They’re hacking pythons. It’s barbaric and we won’t leave until the last snake has been saved."
"Wir wissen, was die da drinnen tun. Sie zerhacken Pythons Das ist barbarisch und wir werden nicht eher gehen, bis nicht die letzte Schlange gerettet wurde." Die Damen kamen von PeTA - je nach dem wen man fragt steht das entweder für "people eating tasty animals" oder für "People for the Ethical Treatment of Animals". Die Damen jedenfalls waren sich überhaupt nicht darüber im Klaren, dass "Python" im Englischen zwar völlig richtig die Bezeichnung einer Reptilienfamilie ist und "to hack" ebenfalls vollkommen richtig mit "zerhacken" interpretiert und in diesem Kontext ebenso brutal wie falsch ist. "Python" ist ebenfalls der Name einer Programmiersprache, mit der sich eben jene Firma - Django - beschäftigt und im Zusammenhang mit Computern meint "hacking" nicht unbedingt das Benutzen von Messern und Äxten.

Als Guido Van Rossum, der Erfinder von Python nach seiner Meinung über die protestierenden Frauen befragt wurde, meinte der nur:
“What’s a woman?”
Was dieser Mann wohl auf die Frage "Was ist PeTA?" antworten würde?

(Quelle: Techfaux, danke hooray_dr)

Freitag, 20. Juni 2008

All you need to know (1)

Der BigDaddy zeigte mir folgendes Video und meint, dass das der großen weiten Welt gezeigt gehört. Ich meine, damit hat er Recht.

So gesehen wird auch mir manches klarer...

Donnerstag, 19. Juni 2008

Fast blind

Symbolfoto V-StringUnterwäsche, besonders die von Frauen, ist gefährlich. Nicht etwa nur für die geistige Gesundheit und die Libido, sondern gefährlich für die Gesundheit. Davon kann man blind werden. In echt jetzt. Sagt jedenfalls Macrida P. aus Los Angeles, USA. Die hatte jetzt nämlich ein dermaßen blendendes Erlebnis mit ihrer Unterwäsche, dass sie jetzt erstmal den Hersteller verklagt.

Der Hersteller, Victoria's Secret, ist einer der größten oder zumindestens bekanntesten Lieferanten für Damenunterwäsche in den USA. Das Sortiment besteht eben nicht aus Schiesser Feinripp und anderen Brachialverbrechen, sondern eher aus ansprechenderen Produkten, bei denen nicht selten das Ziel ist angezogen zu werden, um ausgezogen zu werden, wenn man ungezogen werden will. Manche dieser Zubehörteile zwischenmenschlicher Verführungskunst sind optisch aufgepeppt und da bedient sich die Modeindustrie eines umfassenden Sortiments.

Marcida jedenfalls versuchte sich mit ihren 52 Jahren an der "Sexy Things" Serie aus der Collection von Victoria's Secret und scheiterte an eben jener Verzierung aus Metall. Die gab nämlich den Kampf gegen die Kräfte auf und sprang ab - oder in den Tod, je nach Sichtweise. Nun sah dieses aggressiv veranlagte Stück Blech es aber so rein gar nicht allein, den Gang allen Vergänglichen alleine anzutreten und zielte mit boßhafter Präzision geradewegs auf das Auge von Marcida. Wie von gut ausgebildeten Killerblechen nicht anders zu erwarten, traf es mit hoher Präzision.

Schwer verletzt ging Marcida zu Boden, geblendet und von Schmerzen gepeinigt wand si sich umher, schaffte es aber irgendwann sich notdürftig in Schale zu schmeißen und einen Arzt aufzusuchen. Der Attestierte ihr eine Delle in der Hornhaut des Auges, die - bedingt durch die Natur der Sache - bleiben wird. Die Hornhaut wächst am Auge nunmal nicht nach. Sehen kann die Dame trotzdem noch ohne Probleme und eine Einschränkung ihres Sehvermögens steht nicht zur Diskussion.

Trotzdem: Grund genug die Anwälte einzuschalten. Marcida beauftragte am 9. Juni 2008 ihre Anwälte damit, Victoria's Secret auf eine ordentliche Summe zu verklagen. Die reichten deshalb denn auch gleich Klage ein. Der Streitwert wurde noch nicht festgelegt, aber die Klageschrift spricht vorsorglich schonmal von "mehr als 25.000 US$". Eine sehr vernünftige Summe, bedenkt man die Lebensgefahr, die von solch amoklaufende Unterwäsche für die Allgemeinheit ausgeht!

Völlig abweig ist bestimmt die Vermutung, dass Marcida vielleicht doch eher dem Clichee-Typus der "Amerikanischen Hausfrau" entsprechen könnte und die Unterwäsche einfach nur zwei bis drei Nummern zu klein geworden war, oder dass die Dame vielleicht doch eher Übung und Eleganz beim Anziehen durch brachiale Gewalt ersetzt hat. Trotzdem sei an dieser Stelle vor dem Anlegen allzu rabiater Unterwäsche gewarnt! Die Folgen können dramatisch sein.

(Quelle: Berliner Morgenpost)

Sonntag, 11. Mai 2008

Impressionen eines ganz normalen Tages

"Man" behauptet gerne, ich würde mir die Katastrophen ausdenken, die mich jeden Tag umgeben. "Man" hat ja sowas von gar keine Ahnung. Der heutige, sorry, der gestrige Tag war ein Paradebeispiel dafür, wie hoch meine Wahrnehmungstoleranz inzwischen ist. Hätte ich nicht aufmerksame Begleitung dabei gehabt, mir wären viele der nun folgenden Glanzlichter wahrscheinlich im Grundrauschen entgangen.

Die Jugend wird immer häufiger vor den Fernseher abgeschoben. Anders kann ich mir nicht erklären, warum diese beiden Mädchen hier völlig fasziniert minutenlang vor einem Sockenregal saßen, während sich ihre Mütter entspannt übers Einkaufen unterhalten:

Faszination Sockenregal
Vielleicht ist das ja das heutzutage ein Ersatznintendo oder so. Keine Ahnung.

Apros pos "keine Ahnung". Politik ist schwierig und gute PR ist nicht viel einfacher. Auch die Semantik der Deutschen Sprache ist nicht eben unproblematisch. Aber an allen drei Hürden gleichzeitig zu scheitern, hat schon was für sich:

Stop Kohle
Bitte, liebe BI (-sexuellen? -lingualen?) Dörpen, trefft Euch mit einer Werbebeangentur und lasst Euch die Grundsätze aussagekräftiger Werbung erklären.

Während ich noch über die eigenwillige Aussage jenes Plakates nachdachte, überraschte mich diese hinreißende Grausamkeit in halb-durchsichtigem weiß:

Modepolizei
Warum lernen manche Menschen nur auf die ganz harte Tour, dass weiße Stoffhosen im Sonnenlicht durchsichtig werden? Warum sind es ausgerechnet immer die schwer übergewichtigen, unförmigen Menschen, die weiße Stoffhosen tragen? Und warum tragen sie darunter immer möglichst dunkle Schlüpper, die jegliche Libido im Umkreis von 800 Lichtjahren abtöten? Und warum darf Mann nichts dagegen tun? Sind denn alle blind? Gibt es denn keine Spiegel mehr?

Offensichtlich nein. Aber nicht nur die körperlich nicht eben mit einem Übermaß an optischen Vorteilen gesegneten weiblichen Einwohner dieses Planeten bemühen sich um Spitzenplätze im Wettkampf um die abschreckendste Wirkung. Auch männliche Teilnehmer im Wettstreit um das völlige Versagen auf ganzer Länge an der Modefront beweisen zunehmend Kreativität. Das erste Prachtexemplar lief mir in einem Modefachgeschäft über die Füße:

Modepolizei 01
Ich hatte hier leider nur die Gelegenheit, mit dem Handy zu knipsen. In der Abteilung für Damenunterwäsche die Canon auszupacken hätte unkalkulierbare Probleme heraufbeschworen. Was an diesem Outfit nicht stimmt? Die Frage ist falsch gestellt. Wieso? Nun, wir sehen hier einen Mann. Einen Mann, maximal 20 Jahre alt. Mit stark gegelten, über schulterlangen Haaren. Sein Haupt krönt eine viel zu kleine, weiße Plastikmütze mit einer (leider nicht erkennbaren) Deko aus silbern eingefassten Strass-Steinchen an der Vorderseite. Er trägt ein brutalst rosa farbenes Polohemd, das für sich alleine genommen bereits in anderen Teilen der Erde Kriege ausgelöst hätte, denn was da am Ende der Ärmel so unschuldig hell schimmert, sind BUNTE RÜSCHEN! Klar, die maskuline hauchdünne Panzerkette, mit der er sein Handy angegurtet hat, reißt vieles wieder raus, aber - bei allem was uns heilig ist - warum muss er eine Hose tragen, die ihm mindestens zwei Meter zu lang ist? und warum zur Hölle trägt er dazu kackbraune Flip-Flops?! Warum greift niemand ein? Und warum steht der mit seinen nicht viel besser gekleideten "Freunden" mitten in der Abteilung für Damenunterwäsche?

Ich bekam Angst.

Meine Angst sollte nicht ganz unbegründet sein. Wir versuchten uns von unserem Schock in einem Straßencafe zu erholen. Ein fataler Fehler, wie sich herausstellen sollte, denn gerade hier flanierten die Katastrophen MASSENHAFT an uns vorbei. Damit mir nicht wieder irgendwelche DJs vom Lande Sexismus unterstellen, zeige ich hier nur ausgewählte Katastrophen aus der Männerwelt:

Modepolizei 02 Modepolizei 03
Kann mir mal irgendjemand erklären, warum Mann(!) bei 30°C im Schatten häßlich gemusterte dicke Jacken und alberne, weiß gerahmte Sonnenbrillen trägt? Und warum ist es legal, rosa Polohemden zu verkaufen, die gelb-grün gestreift sind? Und warum steht es nicht unter Strafe, soetwas anzuziehen?

Die Krönung der Geschmacksverwirrung war aber das folgende Tripple Jugendlicher Platzhirsche, die nach eigenem Bekunden "Chicas anchecken" wollten:

Modepolizei 04
Weiße Kniestrümpfe in hellbraunen Turnschuhen zu knielangen Jeans? Blassrosa Polohemd, vier Nummern zu groß, mit hochgestelltem Kragen? Mit Sonnenbrille aus den 80ern? Weißer Gürtel mit Glitzerschnalle von "D&G" (was sonst?) und geschulterte HANDTASCHE in grauem Leopardenfellimitat?! Siehe Detail:

Modepolizei 04 Detail
Lila Hemd, halb drinnen, halb draußen? Grenzdebiler Geischtsausdruck? Auf die geschätzten 20 Kilo Gel im Haar bei jedem einzelnen brauche ich nicht extra hinzuweisen, oder? Was für ein Kuriositätenkabinett ist das hier? Rocky Horror Picture Show 2008? Deutschland sucht den Superblinden? Findet die Schmerzgrenze Eurer Umwelt?

Das Werbeschild einer "Seiferie" brachte mich da schon kaum noch aus der Ruhe:

exclusive Geschenke Seiferie
Wie beruhigt war ich auf dem Rückzug nach Hause "bloß" über die Frage nachsinnen zu müssen, was bitte eine "Seiferie" sein mag und warum man sich genötigt sah, extra darauf hinzuweisen, dass niemand in eben dieser "Seiferie" Gefahr läuft, irgendetwas geschenkt zu bekommen? (Hint: "exclusive" bedeutet nicht dasselbe wie "exklusiv"!) Fragen über Fragen.

Den Vogel schossen dann aber zwei Hocker fürs Kinderzimmer ab, die ich kurz vor Verlassen der Stadt in einem Geschenkeladen zu sehen gezwungen war:

Bestimmt sind pissgelb und schweinchenrosa die exakt richtigen Farben für einen Nachwuchs, der überwiegend mit Ambrosia und Prosecco großgezogen wird. Aber wer bitte tut seinem Nachwuchs SOLCHE Grimassen für den Arsch an? Und wir wundern uns ernsthaft über Amokläufe und ungezählte Perverslinge? Leute, macht doch mal die Augen auf!

Mittwoch, 26. März 2008

Deal?

Craiglist, mein Favorit für den "ganz normalen Wahnsinn" der USA, lieferte mir ein klassisches "pwned" für all diejenigen Frauen, die glauben, ihr Aussehen wäre alles, was einen Mann interessiert. Auf Craiglist New York fragte eine Frau folgendes:
"Was mache ich falsch? Ich bin es leid im Nebel herumzustochern. Ich bin eine hübsche (wirklich außergewöhnlich hübsch), 25 Jahre junge Frau. Ich habe Klasse und Stil. Ich bin nicht aus New York. Ich möchte einen Mann heiraten, der mindestens eine halbe Millionen US$ im Jahr macht. Ich weiß, wie sich das anhört, aber in New York gilt eine Millionen im Jahr als Mittelstand, darum glaube ich nicht, dass ich es mit meinen Ansprüchen übertreibe. Gibt es auf Craiglist überhaupt Männer, die 500K oder mehr pro Jahr verdienen? Irgendwelche Ehefrauen? Könnt ihr mir ein paar Tipps geben? Ich traf zwar neulich einen Geschäftsmann, der 200-250K im Jahr verdient, aber irgendwie komme ich nicht weiter. 250.000 US$ bringen mich nicht nach Central Park West. Ich kenne eine Frau in meinem Yoga Kurs, die mit einem Investment Banker verheiratet ist und in Tribeca lebt. Sie ist längst nicht so hübsch wie ich und sie ist erst recht kein Genie. Was macht sie richtig und ich falsch? Hier sind meine konkreten Fragen:
  • Wo geht ihr reichen, jungen Singlemänner hin? Genaue Angaben bitte: Bars, Restaurants, Sportclubs
  • Worauf achtet ihr bei einer potentiellen Partnerin?
  • Gibt es eine Altersklasse, auf die ich besonders achten sollte?
  • Warum leben einige Frauen einen so offensichtlich dermaßen verschwenderischen Lebensstil in der Upper Eastside?
  • Rechtsanwälte, Investment Banker, Ärzte: Wie viel Geld verdienen diese Leute wirklich? Und wo hängen die Jungs von den Hedgefunds rum?
  • Wie entscheidet ihr Kerle, ob ihr eine Frau heiraten oder nur als Freundin wollt?
Mich interessiert ausschließlich eine Hochzeit."
Darauf antwortete ein Investment Banker:
"Ich passe in Dein Beuteschema. Ich verdiene mehr als 500K US$ pro Jahr. So sehe ich die Sache: Dein Angebot ist schlicht und ergreifend ein mieses Geschäft. Was Du vorschlägst, ist ein einfacher Handel: Dein Aussehen für mein Geld, nicht mehr, nicht weniger. Aber da gibt es einen Haken. Dein Aussehen wird sich im Laufe der Zeit verschlechtern und mein Geld wird auch weiterhin zur Alterssicherung beitragen, sich sehr wahrscheinlich sogar vermehren. Es ist aber nahezu garantiert, dass Du nicht noch hübscher wirst. Darum, aus ökonomischer Sicht, bist Du ein im Wert fallender Aktivposten. In den Worten der Wall Street würden wir Dich einen Handelsposten nennen und nicht "kaufen und behalten". Es zeugt einfach nicht von gutem Geschäftssinn "Dich zu kaufen" (was ja letztendlich genau das ist, wonach Du suchst), darum würde ich Dich eher "leasen". Das Geschäft, das in meinen Augen mit Dir Sinn macht, ist deshalb Freundin und nicht Hochzeit."
Glaubt es oder nicht, aber diese Überlegung machen im Prinzip alle Männer, egal ob wirtschaftlich vorbelastet / begabt oder nicht...

(Quelle: Craiglist)