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Montag, 9. April 2018

Besser schlafen

Tiefer, entspannter und erholsamer Schlaf ist gesund und toll. Das lernt man mit fortschreitendem Alter. Mancher hat mit dem Schlafen ja so seine Probleme und sucht Hilfe durch arschteure Matratzen und nicht minder teure Unterbauten. Oft vergeblich, was natürlich nichts damit zu tun hat, dass die meisten Matratzen und Lattenroste eher in die Kategorie "Snake Oil" gehören.

Das hindert aber niemanden daran, ein nachgerade bahnbrechendes, die Schlafkultur revolutionierendes Dingsbums auf den Markt zu bringen, das denen helfen soll, die zu viel Geld und zu wenig gesunden Schlaf haben. Die Rede ist vom "SleepBliss Deep Sleep Insomnia Relief Crystal Ball". Ein zu 100% nicht-invasives Gadget, das für tiefen Schlaf sorgt. Es hat die Kraft, Schlaflosigkeit komplett zu beseitigen. Es eignet sich für Schichtarbeiter genauso, wie für professionelle Athleten. Oder auch sonst jeden, der einfach mal in Ruhe schlafen will. Sagt zumindest der Hersteller.

Das Ganze basiert auf einer proprietären Technologie der Frequenzeinbettung. Wie genau, ist natürlich geheim, aber - so viel wird dann doch noch verraten - die Frequenz der Deltawellen von exakt 3,4 Hertz wird während der Herstellung auf dieses den Schlaf revolutionierende Gadget übertragen. Dadurch wirkt es als Speicher für diese Tiefschlaffrequenz. Man muss es lediglich unter das Kissen legen und zack: Schon übertragen sich die Wellen direkt auf das eigene Gehirn und der Schlaf ist quasi unausweichlich.

Auch wenn mir die nahe liegende Frage nicht beantwortet wurde, worin sich diese Glaskugel denn von anderen Glaskugeln im Detail unterscheidet und wie genau garantiert wird, dass nicht etwa post Herstellung ganz andere Frequenzen, wie zum Beispiel die des Kindergebrülls oder die des lästigen Klingelns des Weckers ebenso auf den sagenhaften Ball übertragen werden (Merke: Frag gefälligst nicht, das ist eben so!) Auch die Frage nach der wenigstens ungefähren Wirkdauer (könnte ja sein, dass sich das schneller abnutzt, wenn man mehr schläft), wurde nicht zufriedenstellend beantwortet. Angesichts des sagenhaften Einführungspreises von "nur noch" US$ 89 (statt regulär US$ 150) quasi ein Geschenk.

Ich vermute ja, dass die Wirkung insbesondere dadurch garantiert wird, dass der eigene Partner einem irgendwann das Dingen mit Schwung vor die Stirn knallt, aber das ist pure Spekulation.

Dienstag, 28. Oktober 2008

Sachen gibts... (199)

Manchmal versucht man mir Dinge unter zu jubeln, die sind zu schön um wahr zu sein. In diese Kategorie gehört zum Beispiel das nebenstehende Batterieladegerät (klick Bild für Großansicht). Einfach nur großartig gemacht, aber leider mit ziemlicher Sicherheit ein Fake. Ich mein, mal ehrlich: Ein batteriebetriebenes Ladegerät für Batterien...? Nein, sorry, aber *SOWAS* traue nicht mal ich den Amerikanern zu.

Falls mir jemand das Gegenteil beweisen kann: Immer her damit...

(Danke Stephan)

Freitag, 19. September 2008

Sachen gibts... (198)

Da Vinci ClockIch hab ja was übrig für freakige Uhren. Marc Owens auch. Während ich die Dinger aber nur bestaune, ist er Designer und bastelt sowas. Nicht nur ihm kam die Idee, dass das Konzept "Uhr" insgesamt irgendwie falsch ist, denn Uhren sind kein Maßstab für Zeit, sondern ein Maßstab für andere Uhren. Darum verwarf er in seinem Entwurf auch jegliche Zeitanzeige und griff zurück auf die ultimative Anzeige des Zustands des Betrachters.

Seine "Da Vinci Alarm Clock" (sic) kann genau zwei Dinge anzeigen: "SLEEP" und "AWAKE". Schaltet man die Uhr an, zeigt sie auf ihrem Retro-LED-Dot-Matrix-Display "Awake" an. Für exakt 3 Stunden und 30 Minuten. Dann wechselt die Anzeige auf "Sleep" und ein nervig lauter Alarm ballert los, bis man den Resetschalter des Alarms betätigt. Die Uhr zeigt für 30 Minuten "Sleep" an, bis sie wieder auf "Awake" umschaltet. Natürlich wieder begleitet vom gnadenlos sympathischen Alarm. Dieser 4-Stunden-Rhythmus wird so lange beibehalten, bis die Uhr ausgeschaltet wird.

Die Idee ist, dass der Anwender durch mehrphasigen Schlaf eine insgesamt längere Wachphase durchlaufen kann. Die Therie dahinter stammt von J.S. Szymanski. Ob Benutzer dieser Uhr tatsächlich den versprochenen Erfolg erzielen, ist unbekannt, denn noch ist diese Uhr nicht im Handel erhältlich, aber ich kenne eine menge Leute, die sich sowas sofort kaufen würden...

Mittwoch, 17. September 2008

Werbekritik

Apple sieht sich immer wieder Kritik wegen seiner Produkte und Marketingstrategie ausgesetzt. Im Kern stehen zwei Aspekte: Die Frage, was zur Hölle denn jetzt an diesen Produkten so toll sein könnte, dass sie so schweine teuer sein dürfen und natürlich auch irgendwo der Neid, nicht selber auf so eine geile Idee zum Gelddrucken gekommen zu sein. Anyway, die Kritiker werden immer kreativer und ihnen ist eine sehr spezielle Form des Humors zu attestieren, die uns ohne Apple wohl nie erreicht hätte. Klick Bild.

(Danke MoronLover)

Mittwoch, 20. August 2008

Sachen gibts... (197)

Krispy Kreme FlipflopDie Welt ist ein fantastischer Ort. Hier sind Männer nur dann Männer, wenn sie rosa Hemden tragen und Frauen sind davon überzeugt, dass Flip-Flops tatsächlich adäquates Schuhwerk darstellen. Darum gibt es auch Doughnuts und Fernsehn und natürlich: Werbung. Da, wie so oft, alles mit allem verbunden ist, gibt es auch in diesem Fall jemanden, der all das miteinander kombiniert hat. Die Firma Krispy Kreme (sic) ist Hersteller von Doughnuts und hat sich eine neue Werbekampagne einfallen lassen.

Diese Werbekampagne hat in erster Linie mit Gras zu tun. Was Gras allerdings mit Doughnuts zu tun hat, ist mir nicht ganz klar, aber vielleicht besteht die neueste Füllung ja aus frischem Rasen, wer weiß das schon? Krispy Kreme jedenfalls ist der Meinung, dass die Menschheit unbedingt Doughnuts braucht. Und was trägt der durchschnittlich übergewichtige Doughnutkonsument an den Füßen? Natürlich! Flip-Flops! Die haben eine ganze Menge mit Gras zu tun. Und damit das auch dem letzten klar wird, hat sich Krispy Kreme solche Zehenlatschen basteln lassen, auf deren Sohle Gras wuchert.

Ja, richtig: Gras. Rasen. Grünzeugs. Innen. Die Käsemauke bekommt ihr eigenes Salatbeet. Wer welche haben will, muss es mal per Email bei der Pressestelle von Krispy Kreme probieren. Hier in Deutschland gibt es die jedenfalls noch nicht - soweit ich weiß.

Mittwoch, 13. August 2008

Sachen gibts... (196)

Microsoft hat eine Technologie entwickelt, mit der man Videos bearbeiten kann. Nicht das etwa das Video als solches, sondern die Inhalte, speziell die Gesichter darin:

Da ergibt sich irgendwie die Frage, ob man man Bildern und Videoaufzeichnungen generell überhaupt noch trauen kann, was gerade in Zeiten der zunehmenden Überwachung durch den Staat nicht ganz unerheblich sein dürfte.

Mittwoch, 30. Juli 2008

Sachen gibts... (195)

Eric Klarenbeek, Designer aus dem Inselkönigreich auf der anderen Seite des Kanals, hatte die Idee, dass Kontaktlinsen - ähnlich wie Handys - unbedingt irgendwelches Gedöns benötigen, um der Trägerin das gewisse Etwas zu verschaffen, das ihr ohne auf jeden Fall fehlen wird. Bereits 2003 als Prototyp vorgestellt ist dieses unerlässliche Zubehör jetzt tatsächlich im Handel zu erwerben. Preis und Lieferbedingungen unbekannt.

Donnerstag, 17. Juli 2008

Sachen gibts... (194)

Manchmal... Ich weiß echt nicht, was ich dazu sagen soll:

Alles klar? Das mit dem lustigen "Little Jack" (kein Witz!) bedruckten Faltscheißhaus gibts für umgerechnet rund 20 Euro bei The Brown Corporation Ltd., inklusive 10 Beuteln, Papier und Packtasche, aber plus Porto und so weiter.

Montag, 14. Juli 2008

Kind im Automaten

Hier ein Video für unsere jungen Eltern. Was tun, wenn der Sprössling sagt: "Meine Schwester? Die ist im Automaten..."

Beste Grüße an Stu! Pass auf, dass Deine nicht auch auf solche Ideen kommen :-)

Freitag, 27. Juni 2008

Sachen gibts... (193)

Fußball gehört für manche Menschen zum Leben, wie für andere das Atmen. Es ist daher wenig Verwunderlich, dass sich um diesen von der großen Mehrheit ausschließlich vom Sofa aus und ohne jegliche Ahnung betriebenen "Sport" herum eine beachtliche Industrie entwickelt hat, die fast alle Bedürfnisse des Fans stiftet und befriedigt - mit Ausnahme von Talent vielleicht. In Sachen "Können" hilft - wir wissen das verbindlich spätestens seit dem Eingeständnis von Oliver Kahn - hartes Training und auch dafür liefert die Industrie tolle Gadgets.

In England zum Beispiel kann man sich die ohne jeden Zweifel unverzichtbare "Kicker Machine" bestellen. Dieses Gerät verspricht "Spaß für jeden" im eigenen Heim, ohne sich mit massenhaft auftretenden herumärgern zu müssen. Man kann alleine oder mit mehreren Leuten spielen und das Gerät misst, wie hart man den Ball getreten hat. Das Gerät wird mit einem Ersatzball geliefert und unterstützt zwei Spielvarianten. Allerdings sollte man ein wenig Platz haben, denn das Gerät alleine ist schon 170 cm hoch, 135 cm breit, cm tief und wiegt die Kleinigkeit von 100 kg. Wer das Gerät trotzdem haben will: Für die Kleinigkeit von nur noch knapp 5.000 Euro (plus Porto und Verpackung etc.) zu bestellen.

Freitag, 20. Juni 2008

Sachen gibts... (191)

UFO-DetectorWer kennt das nicht? Da liegt man seelig schnarchend im Bett und freut sich am nächsten Morgen über eine wundervoll entspannte und erholsame Nacht und was erzählt einem die ganze Nachbarschaft beim Bäcker an der Brötchentheke? Alles verpennt hast Du! SCHON WIEDER! Alle haben die Story des Tages, inklusive Wunderbeutel und Coolness-Faktor und Chick-Magnet XXL und Du? Dreck!

Damit Du beim nächsten Mal nicht schon wieder die Story des Tages verpennst, gibt es jetzt ganz neu den neuen Ufo-Detector. Besser und zuverlässiger als sein Vorgänger überwacht er die Umgebung und misst zuverlässig Magnetismus und Elektromagnetismus. Sollte es die üblichen Störungen feststellen, die immer wieder im Zusammenhang mit der Landung von Ufos auftreten, schlägt der neue UFO Detector zuverlässig Alarm. Nie wieder die Landung der Aliens vom Planeten Zempf verpennen! Das ist doch was, oder?

Diese unglaubliche High Tech Errungenschaft wird mit handelsüblichen 9V Lithium Batterien betrieben (leider nicht im Lieferumfang enthalten), passt bequem in jedes Bücherregal und ist in hübscher Transparentoptik gestaltet. Ein Muss für jeden Fan wiederkehrender Alien-Erlebnisse!

UFO-DetectorWer dieses unglaubliche Stückchen Ingenieurskunst auch haben möchte, der kann es für nur noch $64.95 als Bausatz oder für $94.95 fertig montiert und getestet (plus Porto etc.) bestellen. Lieferbar in zwei Versionen: Entweder als klassische Nerd-Tonne im Stil "Eau de teure Technik - Sieht scheiße aus, ist aber geil!" (siehe rechts) oder als Emo-Zapfen im zeitlosen Tribal-Acryl-Design mit der unverzichtbaren Aussage "Ich hab keine Ahnung, aber Geld" (siehe oben).

Wenn also das nächste Mal irgend ein metallenes Dingsbums im Garten auftaucht und Dein Ufo-Detector schlägt keinen Alarm: Schlaf ruhig weiter, es ist bloß ein Wetterballon.

Mittwoch, 18. Juni 2008

Sachen gibts... (190)

Barbiepuppe Hitchcock Die VögelFilme zu vermarkten ist ein ganz normales Prozedere. Es ist völlig normal, rund m einen Film jeden nur irgendwie denkbaren Unsinn als "dringend notwendigen Fanartikel" zu verhökern. Für teuer Geld, versteht sich. Manchmal dauert es eine Weile, bis die Werbemaschine so richtig in Fahrt kommt, aber dann kommt sie dafür meistens um so besser auf Touren. Vor diesem Hintergrund muss man den Hype um "Die Vögel" von Alfred Hitchcock verstehen, der erst kürzlich in den Verleih kam und schon im kommenden Oktober gibt es die zum Film passende Barbie.

Im zeitgemäß grünen Kostüm mit Handtasche (Inhalt unbekannt), blonder Fönfrisur und - besonders wichtig - " Zitat: Includes real fake birds!" Echte falsche Vögel sind natürlich DAS Killerargument, sich eine Plastikpuppe schon heute zu bestellen, die es vielleicht erst im Oktober geben wird, die sich dafür aber thematisch auf einen Film bezieht, der erst 1963 in Deutschland Premiere hatte... unwiderstehlich.

Wer diese unglaublich lebensechte Darstellung (Zitat: "High-quality head looks scared and has awesome hair!") erwerben möchte, dem steht dies für den Spottpreis von umgerechnet nur noch knapp 30 Euro (plus Porto uetc.) offen. Zumindest die Vorbestellung. Eine Merkbefreiung gibt es dafür gratis.

Montag, 16. Juni 2008

Sachen gibts... (189)

Ich bekomme jeden Tag eine Menge Unfug zu sehen. Vieles davon ist nach meinen Begriffen entweder "gewöhnlich" oder nur eine bedauerliche Neuauflage bereits gesehenen (oder erlebten) Schwachsinns. Hin und wieder kommt es jedoch vor, dass ich Dinge zu Gesicht bekomme, bei denen ich lange brauche um zu entscheiden, welcher Grad des Wahnsinns der Menschheit an diesem Produkt abzulesen ist. Bei "Heelarious" versagt das erste Mal seit langer Zeit meine Fantasie, denn Heelarious ist ebensosehr Warnung wie Scherz.

Was haben Brooke, Elle, Kate, Kayla und Sophie gemeinsam? Sie sind aus derselben Produktreihe wie She's a Little Lady. Sie alle wiederum werden angeboten unter der Überschrift "her first high heels". Sie sind exakt das, was dieser Titel befürchten lässt: Hochhackige Schuhe für Säuglinge! Ein Produkt, auf das die Welt gewartet hat. Eine Frau kann schließlich nicht früh genug an die Vorteile des Diktats der Mode gewöhnt werden. Was liegt da näher als so früh damit anzufangen, wie irgend möglich?

Bevor sich jetzt aber Kinderschutzfanatiker und andere Retter der Menschheit aufraffen und vom heimischen Sofa aus den Kreuzzug gegen das ach-so-degenerierte Amerika ausrufen, eine Entwarnung: Heelarious ist ein Scherzartikel. Ja, man kann Kindern diese Dinger antun, aber sie sind vollkommen ungefährlich, eignen sich nicht dazu, auf solchen Absätzen das Laufen zu lernen und sind so mit der Prämisse entworfen, zwar ulkig auszusehen, aber Kindern keinerlei Schaden zuführen zu können. Die Absätze sind, wie der ganze Schuh, knautsch-weich und der Hersteller lässt keine Gelegenheit aus darauf hinzuweisen:
"Not intended for walking (heel will collapse with weight).

Not intended to harm children in any way.

WARNING: May cause extreme smiling and hysterical laughter when in use (this is completely normal)."
Trotzdem: Warum werde ich das Gefühl nicht los, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis eine "ernsthafte" Modefirma dieses Konzept aufgreift und an den Mann, Verzeihung, an die Frau bringt?

Wer sich, seinem Nachwuchs oder seiner Partnerin dieses Symbol der Dekadenz antun muss: Für umgerechnet knapp 25 Euro (plus Porto etc.) in Amerika zu ordern (wo auch sonst?)

Montag, 9. Juni 2008

Sachen gibts... (188)

UroColubEs gibt "Sport"arten, bei denen man sich schon von Anfang an fragen muss, ob die nicht für sich genommen schon ausreichend Grund für das Auslöschen allen Lebens durch irgendwelche Aliens sind. Die Liste der Sportarten, auf die diese Beschreibung passt, ist ziemlich lang. Meine Favoriten sind eindeutig BMX-Rad-Rennen, Fußball und Golf und wenn man sich diese Sportarten aus neutraler, distanzierter Perspektive betrachtet, dann muss man sich schon einige Fragen stellen, aber darum geht es nicht.

Für diese Sportarten werden immer wieder tolle und unverzichtbare Dinge erfunden, die die Aktiven dieses Sportes un-be-dingt brauchen. Manche davon sind sogar wirklich praktisch, auch wenn sich das dem Sportaußenseiter nicht sofort erschließen mag. In diese Kategorie der äußerst sinnvollen Ergänzungen eines für sich gesehen ziemlich albernen Sports gehört wohl der "UroClub™".

Gerade beim Golf stehen die Aktiven immer wieder vor dem Problem, dass sie zwar jede Menge Flüssigkeit in sich hinein kippen, aber leider dem Problem der Entsorgung der Verdauungsreste im Vorfeld nur ungenügend Rechnung tragen. Nicht selten sieht man Golfer mit verniffenem Gesicht suchend hektisch von einem Bein aufs andere hüpfend nach "attraktiven Gelegenheiten" suchen. Das muss nicht sein.

UroClub™ ist die Lösung. Unauffällig und diskret, ohne die Notwendigkeit der Umweltverseuchung kann der Sportler seine Probleme lösen. Er entgeht gar der Gefahr, einen plötzlichen öffentlichen Schwanzvergleich auszulösen und so größere Aufläufe und anhaltendes Gelächter auszulösen - Wer erinnert sich nicht an den Slogan "Hast Du noch Sex oder golfst Du schon?"

UroClub™ ist die Toilette für unterwegs, die der Golfer schon immer vermisst hat. Einem Golfschläger nachempfunden lässt sich das Griffende aufschrauben und das hohle Innere füllen. Eine dreifachversiegelung soll das Auslaufen verhindern. Ein am "Schläger" angebrachtes Handtuch sorgt für ansprechende Intimsphäre, obwohl zeigefreudige Naturen darauf selbstverständlich verzichten können. UroClub™ kann bis zu einem halben Liter Flüssigkeit aufnehmen und sollte so viele "beinahe Katastrophen" verhindern können. Dieses unverzichtbare Ausrüstungsutensil gibt es für umgerechnet nur noch knapp 32 Euro oder im Doppelpack für sagenhafte 48 Euro (plus Porto etc.)

Mittwoch, 4. Juni 2008

Sachen gibts... (187)

one click butter cutterAlltägliche Tätigkeiten können uns vor ungeahnte Probleme stellen und sogar gravierende Gefahrenherde sein. Wer erinnert sich nicht an den ständigen Kampf gegen das unbeleuchtete Klo? Und wer ist noch nicht darüber verzweifelt, das er (oder sie) zum Telefonieren und zur Selbstbefriedigung zwei verschiedene Geräte benutzen muss? Ähnliche Beweggründe, inklusive einer profunden Gefahr sich selbst zu verletzen, müssen den Erfinder des "One Click Butter Cutter" zu seiner Erfindung getrieben haben.

Dieses einmalige Gerät befreit uns auf einen Schlag von dutzenden Problemen, angefangen bei der unhygienischen und nicht platzsparenden Lagerung der Butter und nicht aufgehört bei dem überaus gefahrenintensiven Kampf mit dem Messer gegen den unwilligen Block aus Kuhmilch. Gab dabei ja schon häufig genug schwerste Verletzungen und wahrscheinlich auch Tote. Der Plastikspender nimmt einen Block Butter auf und durch Drücken des Griffs wird eine immer gleich große Scheibe Butter abgetrennt. Siehe dazu auch das unglaubliche Werbevideo des Herstellers. Ein "must have" in jeder Küche.

Wer - wie wohl jeder Mensch - dieses fulminante Gerät haben möchte, nein, haben MUSS, kann es einzeln für den Spottpreis von umgerechnet nur noch 12,90 Euro (plus Porto und so), oder aber das unwiderstehliche Angebot von umgerechnet 22,60 Euro bestellen.

(Danke hooray_dr)

Sonntag, 25. Mai 2008

Sachen gibts... (184)

Die letzten Tage habe ich mir einen Kurzurlaub etwas außerhalb heimischer Gestade gegönnt und siehe da, kaum aus der Tür, schon findet man Dinge, deren Existenz man schon immer vermutet hat, aber bis heute nie nachweisen konnte. Manche Menschen streben nach der Reinheit, befürchten allerlei Gefahren, unter anderem die Landung der Invasoren vom Planeten Zempf und halten generell das Tragen von Mützen aus Aluminium für eine unheimlich sinnvolle und zwingend notwendige Idee. Gerade diese Leute haben in der modernen Gesellschaft ein ernsthaftes Problem: Wie mit den Mitstreitern in Kontakt bleiben, wenn man "Sie" irgendwo unterwegs sichtet?

Nun, wozu in die Ferne schweifen, das Gute liegt so nah - oder so ähnlich heißt es doch. In einem kleinen Örtchen in Norddeutschland fand ich die ultimative Antwort auf diese und andere Fragen: Das Waldorf-Handy (sic!) Zwar waren die ausgestellten Prototypen nicht als "zum Verkauf" gekennzeichnet, darum ist eine Preisangabe auch hier nicht möglich, aber ich werde bei nächster Gelegenheit weiter forschen, ob und wo Interessierte gegebenenfalls diese Geräte erwerben können.

Montag, 19. Mai 2008

Sachen gibts... (183)

Es gibt immer wieder Dinge, die gleichermaßen abstrus wie auch genial sind. Meistens sind diese Dinge so vollkommen sinnlos, dass Mann sie unbedingt haben muss. Dazu gehört auf jeden Fall das VTS Camera Car. Dieses ferngesteuerte Auto ist mit weitem Abstand die geilste Erfindung seit dem Flummi und mindestens ebenso sinnvoll. Sicher, ferngesteuerte Autos kennen wir alle und die sind überwiegend so aufregend wie Fußball. Diese spezielle Variante aber hat etwas, das allen anderen fehlt: Eine Kamera.

Diese Kamera ist nicht etwa nur stumpf ans Gehäuse gepappt und zeichnet auf SD Karte auf oder so. Nein, diese Kamera überträgt per Funk an eine Videobrille, die der Fahrer trägt, mit der der wiederum die Ausrichtung der Kamera während der Fahrt beeinflussen kann. Das Resultat: Der Fahrer sitzt am Steuer seines Flitzers. Kongenial!

Der Haken? Einerseits ist die Bandbreite und damit das Videosignal nun nicht gerade das, was wir von der Formel 1 oder NFSU etc. gewohnt sind und das 27MHz-Band ist auch nicht gerade dafür, Störungsfrei zu sein. Andererseits ist da der Preis. Umgerechnet knapp 750 Euro (plus Porto und so) kostet der Spass. Nicht gerade ein "Schnäppchen". Trotzdem: Ich will soeins haben:

Montag, 31. März 2008

Sachen gibts... (182)

Was tun, wenn sich ein Produkt ums Verrecken nicht verkauft? Easy: Make it pink! Aus genau diesem Grund gibt es in Japan jetzt eine Special Edition von Windows Vista Home Premium in pink! Dazu gibt es dann noch ein Abo für Windows Live OneCare (1 Jahr), ein Buch mit Tipps und Tricks für Windows Vista (ob da drin steht, wie ein erfolgreicher dowgrade von Vista zu XP geht?) Gibts direkt bei Microsoft Japan...

Donnerstag, 27. März 2008

Überschrift des Tages (68)

Transrapid in München wird nicht gebaut
Gibt es irgendein Stück Deutscher High Tech, dessen Geschichte peinlicher und blamabler ist als die des Transrapid? Selbst die Chinesen wollen das Teil nicht haben und bauen sich lieber einen eigenen.

(Quelle: Spiegel)

Donnerstag, 20. März 2008

Fangspiele

Immer häufiger werden Rufe laut, die von staatlichen Sicherheitsbehörden den Einsatz nicht tödlicher Waffen verlangen. An vielen Orten wird deshalb mit allerlei Gerät experimentiert, das in erster Linie einen Gegner außer Gefecht setzen soll, ohne ihn zu töten. Im Westen, insbesondere in den USA, setzt man dabei vornehmlich auf Strom und ist deshalb ganz begeistert von sogenannten Tasern. In Gegenden jedoch, in denen Batterien eher nicht zu bekommen sind und Strom generell noch als genauso neumodischer Unfug gilt wie Menschenrechte, setzt man auf eher klassische Ansätze.

Aus China kommt Net 2000. Ein "Gerät" in Form einer Taschenlampe, das ein weitmaschiges Netz aus hochfestem Nylon verschießt, in dem sich das Opfer verstrickt. Verschossen wird das knapp 16 Quadratmeter große Netz mithilfe von Druckluft oder eine CO2 Patrone über drei bis acht Meter. Das mag nicht besonders weit sein, reicht aber, um dem Gegner einige Probleme zu bereiten, wie das folgende Video eindrucksvoll zeigt:

Wer Interesse daran hat, eine solche "Taschenlampe" zu erwerben, mit der sich Dissidenten, Bügerrechtler, Demonstranten und andere Organspender problemlos einfangen lassen, der kann dieses handliche Gerät für den Spottpreis von umgerechnet nur noch knapp 270 Euro (plus Porto und so) erwerben, sofern man den lokalen gesetzlichen Anforderungen entspricht oder aber solchen Problemen aus dem Weg geht, indem man selber der Staat ist.