Samstag, 9. Dezember 2006

Dark Side of Gaming

JoystickWenn man von Doping spricht, denkt man meistens erstmal an den Radsport. Tour de France. Und an Olympia. Hochleistungssportler. Irgendwie erwartet man mehr oder weniger, dass die alle "irgendwas nehmen" oder tun, um ihr Leistungsniveau überhaupt erreichen zu können. Aber wer würde erwarten, dass auch Gamer zu solchen Mitteln greifen?

Sicher, wir haben alle schon mal den gesteigerten Konsum an Energy Drinks bestaunt, der auf manchen LAN-Partys zu beobachten ist und uns ist schon irgendwie mal die Frage durch den Kopf gegangen, ob das so richtig ist, aber Doping? Zumindest in den USA und bei hochdotierten Turnieren scheint es inzwischen recht häufig vorzukommen, dass Spieler Mittel nehmen, um ihre Konzentration zu steigern und Müdigeit zu unterdrücken.

Ein besonders beliebtes Mittel ist dort "Ritalin", das zur Bekämpfung von ADHD (Attention Deficit Hyperactivity Disorder) eingesetzt wird und in den USA auf einer Stufe mit zum Beispiel Opium, Kokain und PCB steht. Auch Amphetamine und Methylamphetamine werden anscheinend zunehmend beliebt.

Die Cyberathlete Professional League (CPL) hat daraus nun Konsequenzen gezogen und kündigt an, ab nächstem Jahr Drogentests bei Pro-Gamern durchführen zu wollen. Die AGB werden entsprechend angepasst, so das es der CPL erlaubt sein wird die Teilnehmer auf Drogen zu untersuchen. Zumindest der Gründer und Präsident der CPL, Angel Munoz, hält das Thema Drogen und Doping für ein ernstzunehmendes Problem, um das man sich in jedem Fall kümmern müsse. Auch die Gaming-Werbe-Ikone Jonathan "Fatal1ty" Wendel hält es für notwendig, zumindest zufällige Drogen- und Dopingtests einzuführen, wenn der eSport jemals als "echter" Sport akzeptiert werden will.

Drogen und Gaming - das ist doch bestimmt Wasser auf die Mühlen von solchen Herren wie Beckstein, Schäuble und Pfeiffer...

(Quelle: Tom's Hardware, TwitchGuru)

Sachen gibts... (95)

PillenBei manchen Dingen, die so auf den Markt kommen, weiß selbst ich nicht, ob ich den Erfindern gratulieren, oder die Menschheit wegen eines weiteren Schrittes in Richtung Massengrab bedauern soll oder beides. Femcon Fe von der Firma Warner Chilcott ist ein solches Produkt. Dieses Produkt ist nichts für Männer, es sei denn, man gehört zu der seltenen Spezies Mann, denen eine 100%ige Sicherheit einfach nicht ausreicht, wenn es darum geht, garantiert nicht schwanger zu werden.

Es geht hier um eine Verhütungspille. Nicht etwa, dass "die Pille" als solche neu wäre - ist sie nicht - oder die Firma soetwas behauptet. Neu an dieser Pille ist, dass es sich dabei um ein Kaugummi handelt. Richtig gelesen: Kaugummi. Mit Pfefferminzgeschmack.

Femcon Fe ist das erste, von der Gesundheitsbehörde der USA zugelassene kaubare Empfängnisverhütungsmittel. Nach Ansicht der Firma ist einer der Hauptgründe für das Versagen der herkömmlichen Verhütungsmittel, die oral eingenommen werden, dass sie eben nicht regelmäßig jeden Tag eingenommen werden. Indem man sie kaubar macht und einen angenehmen Geschmack damit verbindet, sollen Frauen bei der Einnahme mehr Spaß haben und so von selber an die Einnahme denken. Warner Chilcott führt außerdem an, dass die kaubare Form eine Alternative für Frauen sein kann, die von der herkömmlichen Pille Magenblutungen bekommen.

Also die Sache mit dem "mehr Spaß haben" und "Kaugummikauen" kann irgendwie nur Amerikanern einfallen.

Frag den Politiker

Abgeordnete im Deutschen BundestagImmer wieder kommt es vor, dass man sich wünscht, den Politikern mal die Meinung zu sagen oder zumindest mal nachzufragen, was die sich so bei der einen oder anderen Entscheidung gedacht haben. Manchmal möchte man schon wissen, warum denn nun genau dieser Politiker bei genau dieser Abstimmung dafür oder dagegen war, wo man selber doch am Stammtisch geschlossen der Ansicht ist, dass genau die andere Entscheidung diejenige ist, die Deutschland aus der Miesere herausführt.

Kaum einer weiß aber, wie er das anstellen soll. Zettel und Stift und dann ab in den Briefkasten ist zwar jedem vom Prinzip her klar, aber wohin denn eigentlich schicken und das ist doch alles viel zu aufwändig und überhaupt, die antworten ja sowieso nicht. Drum bleiben viele neugierige, aber auch wichtige Fragen ungestellt und viele notwendige Denkanstöße aus der Bevölkerung bleiben aus. Das Resultat: "Die Politik" entwickelt sich immer weiter weg von denen, für die sie eigentlich gemacht wird.

Nun gibt es eine Reihe von Organisationen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, genau hier gegenzusteuern und dem Bürger die Möglichkeit zu geben, seinen Abgeordneten mal auf den Zahn zu fühlen. Über das Internet. Von zu Hause. Ganz bequem. Was in den USA schon seit Jahr und Tag alltägliche Praxis ist, soll auch hier dem Wähler, dem Bürger nahegebracht werden. Demokratie ist mehr, als einmal alle 4 Jahre ein paar Kreuze machen.

Abgeordnetenwatch ist ein Portal, über das gezielt einzelnen Abgeordneten Fragen gestellt werden können. Die Antwortquote ist dabei überraschend hoch. Zuletzt lag sie bei 89,2% (4567 gestellte Fragen, 4072 Antworten im Zeitraum 26.07.2006 bis 17.09.2006) Das Benutzen der Seite und der Interfaces ist dabei so simpel und einleuchtend, wie es nur eben geht: Man klickt sich entweder über die Liste aller Abgeordneten oder über die Liste der Ausschüsse oder Abstimmungen durch zu "seinem" Abgeordneten, gibt seinen Namen und seine Emailadresse an und stellt seine Frage.

Moderatoren überwachen anhand eines offengelegten Codex, dass das System nicht mißbraucht wird, daher kann die Freischaltung von Fragen und Antworten je nach Mailaufkommen einige Stunden oder länger dauern. Den meisten dürfte das allerdings recht egal sein, solange die Frage den Abgeordneten überhaupt erreicht und der darauf auch antwortet. Frage und Antwort werden im "Profil" des jeweiligen Abgeordneten veröffentlicht und man kann leicht sehen, wie Auskunftsfreudig die jeweiligen Abgeordneten sind.

Insgesamt ein Werkzeug, das man ruhig nutzen sollte. Erstens kostet es nichts und zweitens: Noch näher wird man wohl kaum an eine unmittelbare Antwort der "hohen Politik" herankommen, oder?

Scheiss auf Dominoday (5)

Japaner haben echt einen Fimmel für sowas...

Sachen gibts... (94)

CarMD ToolFrüher, da hatte man es einfach: Wenn die Karre gestreikt hat, dann konnte Mann einen prüfenden Blick unter die Haube werfen und mit ein oder zwei gezielten Hammerschlägen oder anderen feinfühligen technischen Handgriffen das Auto wieder zur Kooperation überreden. Heute hat man in den meisten Fällen aber schon vollkommen verleoren, wenn man nur den Ölstand kontrollieren will. Ganz besonders hervorragend sind die vielen tollen und aussagekräftigen Anzeigen im Armaturenbrett, die dem Fahrer in erster Linie eins Mitteilen:

Bring mich Werkstatt und bring ausreichend viel Frischgeld mit.

Was der Karre aber tatsächlich fehlt, das verrät einem die Technik so direkt ersteinmal nicht. Stattdessen muss man zum IT-Analytiker in den Kfz-Fachbetrieb gondeln. Der rückt dem Wagen dann mit allerlei obskurer Hightech an den allmächtigen Datenstecker. Und hält dann freundlich für die Feststellung, dass dem Auto einfach nur langweilig ist, der Blinker hinten links dreckig oder auch der Luftfilter etwas verschmutzt ist, die Hand im unteren Bereich des Bruttosozialproduktes kleinerer Bananenrepubliken die Hand auf.

Nun gibt es aber Leute, die sich sagen, dass das irgendwie nicht sein muss. Wenn man schon X Euro auf den Tisch legt, dann will man dafür nicht nur wissen, was der Karre fehlt, man will dafür auch irgendwie schon ganz gerne das Problem wieder los sein. Nur für die Feststellung, was denn da Kaputt ist, will man irgendwie kein Geld auf den Tisch legen. Oder zumindest nicht so viel, wie sich die Kfz-Fachwerkstätten erlauben für genau diese Feststellung zu verlangen.

Wer jetzt ein Auto ab Baujahr 1996 fährt, inklusive SUV und kleinerer Lkw, das in den USA verkauft wurde, der hat es echt gut, denn für den gibt es jetzt "CarMD". CarMD ist mehr oder weniger ein Handgerät, das mit dem Bordcomputer über einen Stecker verbunden wird, der sich unter dem Armaturenbrett befindet. Anhand einiger LED kann man ablesen, wie es dem Auto so geht. Schließt man nach dem Auslesen das Messgerät an den PC an, werden diagnostische Informationen bereitgestellt, die - via Internet - eine Analyse ermöglichen sollen, was denn nun defekt ist und was eine Reperatur in etwa Kosten wird.

Der Spaß kostet zwar umgerechnet 68 Euro und man kann auch nur drei Fahrzeuge und maximal sechs Diagnosen pro Monat abfragen und das Auto ist deshalb noch lange nicht wieder heile, aber zumindest weiß man so, ober der Schrauber einem mal wieder einen vom Pferd erzählt und einfach nur Geld aus der Tasche leiern will.

Radar im Auto

Volvo AbstandsradarAutomobilhersteller haben ja gerne mal die eine oder andere Innovation auf Halde, mit der sie dann ihre Produkte als besonders toll und "besser als der Rest" anpreisen und verhökern. Manche Hersteller haben dabei einen schon fast mystischen Ruf, sobald das Thema "Sicherheit" ins Spiel kommt. Volvo ist ein solcher.

Volvo hat jüngst ein System angekündigt, mit dem das Fahrzeug nicht nur Abstand und Geschwindigkeit vorausfahrender Fahrzeuge feststellen, sondern im Notfall sogar selbständig Bremsen wird, um Auffahrunfälle so weit es geht zu vermeiden. Damit ist es technologisch gesehen einen Schritt weiter als die Systeme von zum Beispiel Acura und Mercedes.

Zusammen mit einem Tempomat könnte dieses System schon fast eine Art autonomes Fahren ermöglichen, wobei der Fahrer noch immer einige kritische Entscheidungen treffen muss, wie zum Beispiel Fahrtrichtung und Geschwindigkeit. Trotzdem: Dieses System kündigt unmißverständlich an, in welche Richtung sich das Autofahren in der Zukunft entwickeln wird. Immer mehr technische Systeme werden den Fahrer laut Prospekt "unterstützen", ihm aber tatsächlich immer mehr Entscheidungen und Aufgaben abnehmen.

Update

Update DialogboxTapirherde ist auf Blogger 2.0 Beta (oder so ähnlich) umgesattelt. Das soll viele tolle Vorteile haben, von denen für den Leser in erster Linie die "Labels" interessant sein dürften (woanders heißen die "Keywords"). Insgesamt ging der Umstieg sehr reibungslos und ganz automagisch vonstatten, nur war die Tapirherde heute Nachmittag deshalb ziemlich lange nicht erreichbar - von wegen "ein bis zwei Minuten".

Nunja. Wir sind wieder da und auch an der Arbeit, denn: Die Labels verteilen sich nicht ganz von alleine und fast 1100 Postings nachträglich und einigermaßen sinnvoll mit diesen Keywords zu versehen ist nicht gerade im Vorbeigehen gemacht, aber wir arbeiten daran.

Zusätzlich ist "Blogger" gerade in etwa so performant, wie drei Tonnen Uferschlick, was die Sache nicht gerade vereinfacht.

Darum bitte etwas Geduld.

Freitag, 8. Dezember 2006

Internet vor 20 Jahren

Das Internet aus der Sicht der Medien in den frühen 1990er Jahren. Interessant, wie wenig sich an der Sichtweise der Medien insgesamt geändert hat. Sicher, die Technik ist moderner geworden, aber trotz allem ist das Internet aus Sicht der meisten Medien noch immer Teufelswerk und "Nerds only".

Innere Sicherheit

Wolfgang SchaeubleDer Bundesinnnenminister, Wolfgang Schäuble (CDU), hat sich in der Vergangenheit der breiteren Öffentlichkeit durch verschiedene tolle Ideen™ bekannt gemacht. So schwebt ihm vor, die Nation nach dem Vorbild London flächendeckend mit Videokameras zuzupflastern. Grundrechte der Bürger sollten seiner Vorstellung nach zugunsten der Eingriffs- und Überwachungsrechte des Staates so weit es nur geht abgeschafft werden. Auch das Militär sollte zum Schutz der inneren Sicherheit eingesetzt werden - wer braucht schließlich schon Polizei und Gewaltenteilung?

Wen überrascht es da, dass sich Herr Schäuble angesichts der jüngsten Ereignisse zum Thema "innere Sicherheit" wieder einschlägig äußert? So hielt er denn eine Grundsatzrede zum Thema innere Sicherheit. Und was sagte er da so bemerkenswert Neues? Eigentlich nicht viel. Das Internet seiner Meinung nach noch immer ein Trainingscamp für Terroristen. Der islamistische Terrorismus setzt für Ausbildung von Attentätern und die Vorbereitung von Anschlägen immer stärker auf das Netz. Auch die "Cyber-Kriminalität" sei immer weiter auf dem Vormarsch. Viren und Wirtschaftsspionage seinen eine stetig wachsende Bedrohung.

Aber die Bundesregierung ist nicht untätig. Ab Januar soll eine neue Einheit von sogenannten "Internetfahndern" beim Gemeinsamen Terror-Abwehr-Zentrum von Polizei und Geheimdiensten (GTAZ) ihre Arbeit "im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus im Internet" aufnehmen. Die Arbeit des GTAZ soll aus Auswertung und Analyse gestehen. Und das ist doch toll, dass jetzt Polizei und Geheimdienste zusammenarbeiten und zwar unmittelbar und in aller Öffentlichkeit.

Eine andere tolle Idee ist die "verschleierte Online-Durchsuchung". Die liegt allerdings zur Zeit auf Eis, weil man sich da in der Bundesregierung wegen der rechtlichen Zulässigkeit nicht so ganz einig ist. Im Prinzip geht es darum, "jemandem" - also einem Verdächtigen - einen staatlichen Trojaner unterzuschieben. Wer "verdächtig" ist und wegen welcher Straftaten dieses Vorgehen in Frage kommen könnte, blieb offen, aber wen Herr Schäuble so alles als "Verdächtigen" ansieht, das wissen wir bereits.

Und damit der Herr Schäuble sich in Zukunft nicht mehr mit so lächerlich kritischen Angriffen wie "Eingriff in die Bürgerrechte" oder ähnlichem auseinandersetzen muß, möchte er denn auch gleich den Begriff des staatlichen Notstandes neu geregelt haben:
"Es kann nicht sein, dass im Ernstfall der Staat sagt, wir halten uns nicht an die Verfassung."
Deshalb will er, dass man sich Artikel 87a des Grundgesetzes "genau anschaut" und nicht zu "feige" ist, die Frage nach der Wehrhaftigkeit des Rechtsstaates zu beantworten, so Schäuble.

Nur zur Erinnerung: Im Artikel 87a Grundgesetz geht es um den Einsatz der Bundeswehr. Es lässt meiner Meinung nach tief blicken, wenn der Herr Innenminister von "Feigheit", "Wehrhaftigkeit" und "Rechtsstaat" in einem Atemzug spricht, um so eine Verfassungsänderung zu erreichen. Vielleicht hat Herr Schäuble ja vergessen, dass Verteidigungsministerium und Ministerium des Inneren nicht in Personalunion und schon gar nicht ein und dasselbe sind.

Aber wer weiß schon so genau, was in den Köpfen solcher Politiker vorgeht, deren Vorstellung einer idealen Welt wohl aus einer absoluten Kontrolle aller Menschen im Stile des Orwellschen 1984 zu bestehen scheint?

(Quelle: Tagesschau)

Donnerstag, 7. Dezember 2006

Sicherheit - Howto?

N24 - Bundespolizei mit MP5Gestern kursierte die "Vorwarnung" und heute geht es richtig rund. Festnahmen, Entwarnungen, neue Warnungen, Ratlosigkeit und mittendrin die Panikmache der Medien. Nicht etwa, dass die Berichterstattung der Medien wirklich etwas "berichten" würde, abgesehen davon, dass es nichts zu berichten gibt. Sicher, Trittbrettfahrer tauchen auf und werden festgenommen und darauf stürzen sich die Medien in Ermangelung "besserer" Sensationen, aber was bitte war denn auch anderes zu erwarten?

Wer tatsächlich vorhat, einen "angedrohten Amoklauf" durchzuführen, der hat aus naheliegenden Gründen wenig Interesse an der gesteigerten Aufmerksamkeit der Polizei. Wenn derjenige ein klein wenig Hirn im Schädel hat, wir der jetzt schön den Hintern unten halten und abwarten. In sofern war es ein Erfolg an die Öffentlichkeit zu gehen, denn wahrscheinlich konnte so Schlimmeres vorläufig verhindert werden.

Allerdings hat dieser "Erfolg" einen sehr faden Beigeschmack. Den Suizid des Schülers konnte man nicht verhindern und denjenigen, der seinen "Amoklauf" angekündigt hat, den hat man trotz allem noch nicht gefunden. Darf man trotzdem von "Erfolg" sprechen? Schwer zu sagen.

Interessant ist aber die Entwicklung der Diskussion in Hinblick auf die Zukunft. Natürlich denken die meisten bei "Sicherheit" sofort an "Polizei". Naheliegend. Wer soll geschützt werden? Natürlich Eltern, Schulen und Lehrer. Ach ja, und die Schüler auch. Irgendwie. Aber wie? Die Welt titelt heute:
"Deutsche Polizeigewerkschaft fordert Notfallplan für Schulen"
Klingt toll. "Notfallplan" hat was von Sicherheit und vorbereitet sein. Aber auf was? Und was hat dieser Notfallplan bitte mit dem Internet zu tun? Die Welt schreibt:
"Die Polizei wirkt machtlos. Nur 100 der 250.000 deutschen Polizeibeamten sind Internetspezialisten und auf der Suche nach möglichen Schuldigen im Netz."
Der Zusammenhang ist also der: Wer im Internet unterwegs ist und dort beobachtet wird, der ist auch in der "wirklichen Welt" keine Gefahr mehr. Schon klar. Aber ganz davon ab: Woher kommt die Zahl "100"? Und wie soll eine "Polizeistreife im Internet" die Schulen vor Amokläufern schützen? Nach Ansicht der Polizeiführung wird doch Sicherheit durch Präsenz in der Öffentlichkeit, durch das Zeigen von Uniform "produziert". Und selbst wenn 1.000 oder 10.000 Polizisten im Internet "auf Streife" wären: Welche Straftaten würden sie verhindern können? Und was bitte ist ein "Internetspezialist"? Jemand, der erfolgreich Google benutzen kann?

Die Vorstellung über das Internet ist bei der Polizei eine völlig andere, als die der Bevölkerung. Während die meisten Bürger das Internet als Kommunikationsmedium begreifen, ist der Polizei - insbesondere der überwiegend lebensälteren Polizeiführung - das Internet hochgradig suspekt. Nicht ohne Grund spricht die Polizeiführung gerne vom Internet als dem "größten Tatort der Welt". Nun gut, jeder darf seine eigene Meinung und seine eigenen Vorurteile haben, auch wenn diese noch so falsch und einseitig und negativ sind. Wir haben ja ein Grundrecht auf Meinungsfreiheit. Aber sollte uns diese Sichtweise der Polizei nicht etwas nachdenklich machen?

Entsprechend das Bild der Polizei im Internet. Webseiten, mit denen die Polizei präventiv tätig sein will, erwecken den Anschein einer hilflosen Aktion im Stile von "Ruf mich an, Denunziant!" Kaum eine der Aktivitäten der Sicherheitsorgane im Internet macht auch nur den Anschein, als wenn sich diese um den Bürger drehen würde. Selbstdarstellung, klar. Hochmodern - im Verständnis der 70er und 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts.

Fragen wir doch mal auf der Straße herum, wann das letzte mal ein Polizist vorbei kam, um über die Probleme der Nachbarschaft, das lokale Kriminalitätsgeschehen zu sprechen. Oder wann war das letzte Mal der Schutzmann da, um zum Beispiel Oma über die Straße zu helfen? Das sind vielleicht Ideale der Vergangenheit, aber sie haben in der Vergangenheit funktioniert, weil sie keine Worthülsen waren. Die Polizei als solche ist heute repressiv und nicht präventiv tätig. Sie kann nicht präventiv tätig sein, weil es weder genug Polizisten gibt, um dieser Aufgabe nachzukommen, noch ist das Verständnis von "Bürgernähe" der Polizeiführung auch nur annähernd ähnlich gestaltet, wie das Interesse der Bürger am Kontakt zur und Umgang mit der Polizei.

Mit andern Worten: Wenn wir heute von "Polizei" reden, denken wir zwangsläufig an negative Vorfälle. Etwas ist passiert, jemand hat Mist gebaut, jemand ist zu Schaden gekommen. Und mit diesem Bild soll die Polizei ins Internet und dort für Sicherheit sorgen? In einem gewachsenen Geflecht, das überwiegend auf Peer-Beziehungen und sozialer Interaktion basiert? Ich frage mich, wie das funktionieren soll. Wer zugibt, als Polizeibeamter im "offiziellen Auftrag" im Internet unterwegs zu sein, der wird wohl kaum in irgendein "interessantes" Forum hineingelassen. Verheimlicht er das allerdings, lebt er ständig mit der Gefahr als Spitzel für alle Zeit "verbrannt" zu sein, sobald irgendjemand auch nur den Hauch einer Ahnung hat und ihn "verpfeift".

Trotzdem will ausgerechnet die DPolG mehr Sicherheit im Internet produzieren. Deren Bundesvorsitzender Wolfgang Speck fordert, dass man "Kinder mit dem Internet nicht alleine lassen" dürfe. Nach seiner Ansicht sind viele Eltern mit der Aufsicht überfordert und wüssten gar nicht, was ihre Kinder im Internet "anstellten". Das zeige auch der Umgang Jugendlicher mit Killerspielen. Also staatlich kontrollierte Medienkompetenz? Neben jeden Computer einen Polizisten setzen? Oder etwa jeden Internetzugang staatlich zu 100% überwachen lassen?

In diese Richtung scheinen die Bestrebungen zu gehen: "Durch ausgefeilte elektronische Sicherheitsmaßnahmen der Anbieter sei die Beweisführung für Verstöße gegen bestehende Gesetze sowie das Aufspüren der Hintermänner oft schwierig." habe Speck gesagt, berichtet Die Welt. Das passt zu dem seit Jahren immer wieder aus den Schubladen hervorgekramten Ideen eines Verbotes starker Verschlüsselungen für Privathaushalte und dem immer wieder laut werdenden Ruf nach "mächtigen Filtern" für das Internet ("200.000 Anleitungen zum Bombenbau").

Offen bleibt die Frage, wie sich denn die Polizei tatsächlich den Schutz vorstellt. Was ist denn an faktischer Hilfe "im Fall X" möglich? Klar, Polizei hinschicken, Täter "neutralisieren", Opfer "schützen" und so weiter. Aber was ist denn an Prävention drin?

Oder ist etwa wirklich das Bild der schwer bewaffneten Polizisten, die in Schulen auf Streife sind, das Bild von "Sicherheit", das in den Köpfen unserer Polizei als "ultima Ratio" herumgeistert?

Baker Report

Jeep brennt im IrakHierzulande wird der sogenannte "Baker Commission Report" (oder kurz: "Baker Report") überwiegend mit einer Art von "Wir haben es ja gleich gesagt"-Genugtuung kommentiert. Die Amerikaner haben endlich eingesehen, dass sie da unten Mist gebaut haben und endlich hören sie auf "Old Europe" schallmeit es landauf, landab. Endlich kommen die imperialistischen Amis dahinter, was "wir" von Anfang an gesagt haben. Endlich hören sie auf uns:
"Die Rolle der Deutschen wird sehr wichtig sein, auch symbolisch, weil die Bundesrepublik so ein starker Gegner (des Irak-Kriegs) war. Zweitens hat die Bundesrepublik ab Anfang des Jahres die EU-Präsidentschaft inne. Und auf der anderen Seite ist die Bundesrepublik bekanntlich ein Land, das nicht bereit und nicht in der Lage sein würde, Truppen dahin (in den Irak) zu schicken. Deshalb wird die Koordinierungsrolle der Bundesrepublik in dieser Sache äußerst wichtig sein."

John Kornblum, ehemaliger US-Botschafter zu N24

"Ich glaube, Deutschland könnte eine wesentliche Rolle spielen, in dem es den USA Hilfe leistet bei der Bildung der sogenannten Gruppe der internationalen Unterstützung Iraks. Es könnte vielleicht auch die Ausbildung der irakischen Streitkräfte intensiv unterstützen."

Charles King Mallory, Nahost-Sonderberater des US-Außenministeriums zu N24
Deutschland soll kitten, was der allmächtige Amerikaner nicht in den Griff bekommt. So klingt es jedenfalls. Und in Amerika? Da hört sich das Ganze völlig anders an. Nicht etwa, dass Deutschland die Schuld gegeben würde. Nein, nicht die Alleinschuld, aber "nicht genug Truppen" besagt doch, das die Forderung von Onkel George völlig richtig war: Es fehlten Truppen zur Konsolidierung der Lage. Truppen, die die Kriegsgegner nicht zur Verfügung gestellt haben. So gesehen gibt die politische Rechte in den USA indirekt auch uns die Schuld an der desolaten Lage im Irak.

Aber auch die politische Linke in den USA ist alles andere als begeistert vom Bericht der Kommission. "The report is a dud" titelt das linke Americablog und schimpft:
"a report with little value outside of total repudiation of the Bush strategy" "In other words, either all these smart people took eight months to tell us what we all already knew, or they watered down their opinion for the sake of not making waves. Neither option is especially heartening."
Viel Lärm um nichts? The American Prospect ist sogar noch um einiges bissiger:
"Given the specific lineup of the 10 wise men and women serving on the Iraq Study Group, the most conspicuous absence is that of supermodel Heidi Klum. Sure, she has no relevant experience in foreign policy, nor any real knowledge of Iraq -- but neither do commissioners Sandra Day O'Connor, Vernon Jordan, Alan Simpson, or Edwin Meese. What Klum does have to offer is a lesson completely lost on the commission, one taught each week on her hit reality show Project Runway: you're either in, or you're out. When it comes to Iraq, it's good advice."
Was wohl so viel heisst, dass sich Leute über ein Thema beraten haben, die davon keine Ahnung haben - Das kennen wir doch irgendwoher? Computerspiele verbieten, Internetüberwachung... da war doch was. Und jetzt soll Deutschland plötzlich "zur Hilfe" kommen? Welche Ahnung haben wir denn von den Problemen im Irak? Was genau wissen wir denn über die Lage und die Interessen der Beteiligten aus erster Hand? Sicher, wir mögen vielleicht als eine Art vermittler von manchen in der Region mehr oder weniger respektiert werden, aber von allen? Man erinnere sich mal an die Vorgänge rund um die Cartoons und Popetown "damals" - was tatsächlich erst wenige Monate her ist.

Keiner weiß so richtig, was man tun soll. Selbst die irakische Regierung ist alles andere als begeistert von dem Bericht, der ja angeblich eine Handlungsempfehlung sein soll:
"It is a report to solve American problems, and not to solve Iraq's problems."

Ayad al-Sammarai, Sprecher der Iraqi Islamic Party
Und damit nicht genug:
"The main obstacle and challenge is the current government." "The Baker-Hamilton report is insisting on national reconciliation. This has not been done, only in government propaganda."

Wamidh Nadhmi, Professor für Politik an der Universität Baghdad
Na wenn das nicht Hoffnung macht. Also zurück zu der Frage: Was genau sollen wir Deutschen in diesem ganzen Fiasko erreichen? Abgesehen von uns die Finger verbrennen? Haben wir eine Patentlösung in der Tasche? Es sieht nicht so aus. Klar, wir können schlau reden und empfehlen, die Truppen aus dem Irak abzuziehen, aber so schlau war man in den USA auch schon, nur: Würde es die Situation bereinigen? Nicht wenige Kenner der Situation bezweifeln das und warnen eindringlich davor. Mindestens ebensoviele andere Experten warnen dringend davor, Truppen im Irak zu lassen und raten dringend zum Rückzug.

Hat der Report zusammenfassend Problemlösungen aufgezeigt? Nein. Ein Ausdruck an Hilflosigkeit ist er auf jeden Fall, aber ein Werkzeug zum Lösen der Probleme ist er nicht. Die Frage, wie und ob man die Lage "da unten" überhaupt in den Griff bekommen kann, steht nach wie vor im Raum. Ob es da hilft, wenn sich einzelne Staaten als Vermittler anbieten, um zwischen Parteien zu vermitteln, die gar nichts vermittelt bekommen wollen, ist meiner Meinung nach mehr als fraglich.

(Quelle: Washington Post, N24)

Nightshots (1)

Nachts fotografieren kann Spaß machen...



...vorausgesetzt, das Spielzeug stimmt. (Kilck Bild für Großansicht)

Mittwoch, 6. Dezember 2006

Iron Maiden - The Trooper

Ein paar Kids haben sich des Klassikers von Iron Maiden angenommen und den mal vor der Kamera nachgespielt:

Ok, der Gesang ist etwas dünn, aber ansonsten... alle Achtung!

...und das kleine Mädchen ist der Knüller!

Verbieten (2)

Counterstrike ingame verbotenNun hat man den Jungen Mann gefunden, der sich wohl mit einer Waffe aus Vaterns nicht abgeschlossenem Waffenschrank erschossen hat. Trotzdem machen einige Schulen großes Kino und verriegeln und verrammeln alle Türen und Fenster. Andere Schulen machen weiter, als wäre nichts geschehen. Man verwehrt sich zwar gegen die Theorie des "Trittbrettfahrers", die Medien sind um ihre Sensation beraubt. Aber immerhin: "In dem Computer des 18-Jährigen fanden Ermittler nach Angaben des Innenministeriums Hinweise darauf, dass er bei Killerspielen mitgemacht habe." schreibt zumindest der SWR. Das gibt der Diskussion neuen Aufschwung und liefert ordentlich Fakten.

Ganz nüchtern betrachtet sollten "solche" Spiele ruhig verboten werden. Doch, ernsthaft: Lasst die Politiker doch verbieten. Lasst sie doch mal echten Aktionismus beweisen. Was würde denn passieren? Die Anzahl der Kriegsspiele, die gerade in letzte Zeit immer mehr zu reinen Nummerntiteln verkommen sind, deren spielerische "Qualität" zunehmend gen Null alterniert, würde stark nachlassen. Spiele, deren Spielspaß berechtigt "umstritten" ist (man denke nur an Postal) oder deren Gewaltelement nicht unbedingt dazu beiträgt, das Spiel insgesamt zu verbessern (erinnert sei an GTA), könntten plötzlich nicht mehr verkauft werden.

Die Industrie, die sich gerade durch die Ideenlosigkeit auf das Verfahren "machen wir halt eine Fortsetzung" versteift hat, wäre plötzlich zum Umdenken gezwungen, müsste erheblich mehr Kreativität aufwenden, um adäquaten Ersatz zu finden und anbieten zu können. Wäre das zum Nachteil der Spieler? Auf LAN-Partys würde es keine CS-Orgien mehr geben. Welch ein Verlust: Kein Veranstalter, kein Besucher, der sich nicht ausgiebig und nachhaltig über "die CS-Kiddies" beschwert. Was würde ein solches Verbot also tatsächlich für die Spieler für negative Folgen haben?

Die Rede in Becksteins Vorstoß ist von der Darstellung des Tötens von Menschen. Na und? Kämpfen halt Androiden oder Orks oder Elfen oder Backsteine gegeneinander. So what? Den Spielern geht es doch angeblich nur um das sportliche Element. Dann muss es doch völlig egal sein, ob Steine, Hunde, Bierdeckel oder Blechdosen gegeneinander antreten. Oder war das mit dem "sportlichen Element" am Ende doch nur ein Lippenbekenntnis und es geht den Gamern eben doch um das Ermorden von Menschen?

Angenommen, dieses Verbot käme. Angenommen, es gäbe ein Gesetz, dass Spiele verbietet, die Gewaltdarstellungen dieser Art zum Inhalt haben. Würde das die Probleme lösen? Nein. Würde es nicht. Im Gegenteil. Aber das wird die Politik erst dann begreifen, wenn sie ihr Bauernopfer bekommen hat und das dann nichts gebracht hat. Wenn Herr Beckstein also sein so heiß und innig gewolltes Counterstrike-Verbot bekommt und dann trotzdem wieder ein Schüler Amok läuft, was wird er dann forsern? Die Killerspiele wären ja schon verboten. Was also tun? Genau: Die wahren Ursachen suchen und daran arbeiten.

Es tut mir zwar leid um die ganzen Fans solch künstlerisch hochgradig wertvollen und unersetzbaren Spiele, wie CS, CoD, Doom, Postal und wie sie alle heißen, aber diese Spiele zu verbieten ist ein notwendiger Schritt, um an den wahren Ursachen etwas tun zu können. Solange die Politik immer wieder auf den naheliegenden - und trotz alle dem wahrscheinlich falschen - Sündenbock "Killerspiele" herumhacken kann, machen wir alle den Politikern das Leben viel zu einfach.

Meiner Meinung nach sollten alle Gamer sich zusammentun und diese Initiative unterstützen - mit dem Hinweis, dass man als Neuwähler sehr genau darauf achten werde, wie erfolgreich die vehement angestrebte Gesetzesinitiative in der Praxis sein wird und dass man natürlich erwartet, dass die Politiker zweckorientiert handeln, und nicht einfach nur plan- und hilflos im Nebel herumfuchteln.

Und sie wissen ja schließlich ganz genau was sie da tun, Herr Beckstein, oder?

Vorwarnung

Revolver Modell 85 UL INOXIn Baden-Würtemberg hat ein bislang unbekannter Schüler angekündigt heute, also am 6. Dezember, in einer nicht näher genannten Schule Amok laufen zu wollen - ähnlich wie die Sache in Emsdetten, nur eben irgendwie mit Vorankündigung. Der Kultusminister der Landes, Helmut Rau (CDU), hat über ein internes Nachrichtensystem alle rund 4800 Schulleiter des Bundeslandes vorgewarnt. Vor sämtlichen Schulen in Baden-Württemberg sollen heute Polizeistreifen postiert werden und Beamte in Zivil im Einsatz sein. Den Rektoren der Schulen wird es vom Ministerium freigestellt, den Betrieb im Zweifel ganz einzustellen. Die Verantwortung wird so geschickt an die Schulen delegiert, was aber nicht mehr als ein verbriefter Ausdruck von Ratlosigkeit, um nicht zu sagen Hilflosigkeit sein kann.

Alles wartet ab und hofft auf einen "ereignislosen" Tag.

Egal was heute passieren wird - oder auch nicht - es wird zu mehreren Debatten kommen. Zum Beispiel die Frage nach den Nachahmern, den Trittbrettfahrern oder dem "Frühwarnsystem". Eine der interessantesten dürfte diejenige um die Sicherheitsfrage sein. Es steht wohl kaum in Frage, dass die Polizei nicht auf Dauer jede Schule bewachen kann. Dazu gibt es einfach nicht genügend Polizeibeamte. Wie aber die Sicherheit gewährleisten? Die Eltern haben - in Anbetracht einer gesetzlich verankerten Schulpflicht - ein Anrecht auf die absolute Sicherheit ihres Nachwuchses.

N24 - Bundespolizei mit MP5Werden wir bald bewaffneten "Schul-Schutz" sehen? Wie aber soll der bezahlt werden? Oder den Lehrern Schießunterricht und Waffen geben, wie es auch schon in den USA vorgeschlagen wurde? Oder doch mehr Polizei? Vielleicht kann ja die Bundeswehr... Oder vielleicht Schulgeld? Die Schulen sind ja eh klamm und die Universitäten machen es ja vor mit ihren Studiengebühren. Da könnte man dann gleich mehrere Haushaltslöcher mit einem Abwasch stopfen.

Muss ja nicht viel sein. Und man kann das ja staffeln. Einige Schulen ohne Wachdienst und Schulgeld, welche mit etwas Schulgeld und ein wenig Wachdienst und solche mit richtig "rundum sorglos Paket" und dafür auch ordentlich Asche im Monat. Zwingt einen ja keiner seine Blagen auf die Elitesch..., 'tschuldigung, die teuren Bildungseinrichtungen im Bankenviertel zu schicken. Das können die Eltern ja selber entscheiden.

Freier Wille ist etwas Tolles.

Counter-StrikeBesonders gespannt bin ich allerdings, wie sich in den jetzt anstehenden Debatten das Thema "Killerspiele" wiederfinden wird. Die Brücke dahin wird mich wirklich interessieren. Und neugierig bin ich auch dahingehend, was dieser Event wohl für "Nachahmer" vor "wichtigen Klausuren" nach sich ziehen wird. Ist ja nicht so, dass unser Nachwuchs nicht kreativ wäre und Ursache (Anruf) und Wirkung (Schule zu) in korrekten Zusammenhang setzen könnte.

(Quelle: Stuttgarter Nachrichten)