Ich bin mal wieder umgezogen. Zum (mindestens) 26. Mal. Die Episode Wilhelmshaven ist vollendet und der damit verbundene Lebensabschnitt zu meinem großen Bedauern unwiderruflich beendet: Es hat nicht sein sollen. Leider. Es war trotzdem eine wunderschöne Zeit mit einem wundervollen Menschen. Danke, Sylvia.
Dennoch: Es ist vollbracht. Jedenfalls weitgehend. Ich lebe wieder in einer Wohnung und nicht mehr auf einer Baustelle und ich glaube, so langsam ist die Wohnung sogar richtig hübsch. Das bestätigen auch die, die mich jetzt schon besucht haben.
Ich möchte mich an dieser Stelle bei all denen bedanken, die mir so unglaublich tatkräftig geholfen haben.
An erster Stelle bedanke ich mich bei Jens. Ohne Dich wäre ich jetzt nicht und schon gar nicht hier. Danke. Ich hoffe, dass ich mich revanchieren kann.
Dann bedanke ich mich bei messju und meinem Bruder Andreas. Ihr beide habt etwas Großartiges geleistet und ich kann mich nicht genug bedanken für die Geduld, die gerade Ihr beide mit mir hattet und für die Mühen, die Ihr für mich auf Euch genommen habt.
Sarah, Dir danke ich für Deine unglaubliche Unterstützung im Großkampfeinsatz des Schlachtfeldes, das mal meine neue Wohnung werden sollte.
Hauke, auch Dir gebührt besonderer Dank. Du hast mich vollkommen überrascht und ich hoffe, dass ich Dich nicht zu sehr strapaziere.
Tom, Yvonne, Eike, Florian und Florian, Christoph, Astrid, Frank und Markus, Eure tatkräftige Hilfe kann ich nicht hoch genug würdigen.
Danke auch an Aletta für das Organisieren der Waschmaschine. Das war eine Punktlandung aus dem Lehrbuch.
Euch allen drücke ich meine tief empfundene Dankbarkeit aus. Ihr habt ein Wunder vollbracht. Danke. Ihr seid ganz besondere Menschen. Tausendmal danke.
Es wird jetzt Zeit sich wieder neu zu orientieren und zuzupacken. Ich weiß, dass ich noch nicht wieder zu 100% auf dem Damm bin und ich noch eine Weile brauche, um wieder zu Kräften zu kommen (Gibt es einen Fachbegriff für die spontan auftretende, temporäre, heftige Aversion gegen Farbeimer und Umzugskartons?) Meine neue Einkaufsumgebung verspricht interessante Erlebnisse und Oldenburg hat sich mit dem Neon-Club schon mal eine schöne Willkommensparty für mich geleistet. Wenn es jetzt noch warm wird draußen...
Ich möchte nicht zu viel versprechen, aber ich glaube, die Herde wird durchaus wieder Futter finden und verwerten. Ich bin mir nicht sicher, wie das aussehen wird und woraus dieses Futter bestehen wird. Ich weiss aber, dass sich hier wieder was tun wird.
Auf die eine oder andere Weise.
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Montag, 11. April 2011
Samstag, 9. Dezember 2006
Update
Tapirherde ist auf Blogger 2.0 Beta (oder so ähnlich) umgesattelt. Das soll viele tolle Vorteile haben, von denen für den Leser in erster Linie die "Labels" interessant sein dürften (woanders heißen die "Keywords"). Insgesamt ging der Umstieg sehr reibungslos und ganz automagisch vonstatten, nur war die Tapirherde heute Nachmittag deshalb ziemlich lange nicht erreichbar - von wegen "ein bis zwei Minuten".Nunja. Wir sind wieder da und auch an der Arbeit, denn: Die Labels verteilen sich nicht ganz von alleine und fast 1100 Postings nachträglich und einigermaßen sinnvoll mit diesen Keywords zu versehen ist nicht gerade im Vorbeigehen gemacht, aber wir arbeiten daran.
Zusätzlich ist "Blogger" gerade in etwa so performant, wie drei Tonnen Uferschlick, was die Sache nicht gerade vereinfacht.
Darum bitte etwas Geduld.
Dienstag, 21. Februar 2006
Geld machen (2) - Microsoft
Microsoft zeigt uns mal wieder wie das geht mit dem Geldverdienen, berichtet Aviran's Place. Uns steht Ende dieses Jahres ein neues Betriebssystem ins Haus, das für sein optisches Brimborium so viele Ressourcen belegt, dass man sich an Egoshooter erinnert fühlt. Zusätzlich verlangen die neuen DRM-Features zum Teil neue Hardware, die im Augenblick noch gar nicht im Handel erhältlich ist. Stichwort "HDCP"."Da muss doch noch mehr Kohle rauszuholen sein", dachte man sich wohl in Redmond und ließ sich flux eine tolle Idee einfallen. "Wie wäre es denn, wenn wir..." "Oh ja, das ist toll!" "Genau! Wir werden stinkreich!" "Make It So!" und herausgekommen ist folgendes:
Besitzer von OEM Windows Versionen werden in Zukunft ein paar Euros mehr investieren müssen, wenn sie ihre Rechner aufrüsten. Wer sich ein neues Mainboard kauft, der kauft sich nach Ansicht von Microsoft einen neuen Computer. Und deshalb benötigt man auch eine neue Lizens, denn die ist ja an einen bestimmten Computer gebunden und ist nicht "portierbar".
“An upgrade of the motherboard is considered to result in a “new personal computer” to which Microsoft® OEM operating system software cannot be transferred from another computer. If the motherboard is upgraded or replaced for reasons other than a defect, then a new computer has been created and the license of new operating system software is required.”Auf Deutsch: "Ein Upgrade des Motherboards (Mainboards) wird als "neuer Computer" angesehen, auf den das Microsoft® OEM Betriebssystem nicht übertragen werden kann. Wenn das Motherboard aus anderen Gründen ersetzt wird als wegen eines Defekts, dann wird ein neuer Computer gebaut und der benötigt eine eigene Lizenz für das Betriebssystem."
Microsoft begründete diese Entscheidung damit, dass man eine Komponente bräuchte, die als "übrig bleibende Basis" des ursprünglichen PCs angesehen werden kann und das sei das Mainboard.
"(...) when the motherboard is replaced (for reasons other than defect) a new PC is essentially created.”Microsoft hat bereits seine OEM Partner über die neuen Bedingungen informiert und verlangt, dass diese entsprechend reagieren, wenn sie einen Rechner für einen Kunden aufrüsten.
Warum ausgerechnet das Mainboard? Easy: Neue Mainboards werden TCPI-Chips und andere DRM-Komponenten enthalten, mit denen die Identität des Rechners erzeugt und nachgewiesen wird. Willkommen in der schönen neuen Welt der Verwaltung digitaler Beschränkungen - Dein Recht ist, was die Industrie Dir erlaubt.
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