Richard Holbroke kommentierte die Entwicklung sehr nüchtern:
"Everyone has asked the same question. How do you know? Have we turned a corner? I'm not prepared to make those judgments, and you'll have to ask the Pakistanis that," he said. "I'm an agnostic at this point (...) as to whether this was a policy change [by Islamabad] or a serendipitous collection of discreet events."Abu Walid al-Masri, langjähriges Mitglied der Taliban, beurteilte die Auswirkungen der Festnahme von Baradar auch eher skeptisch. Nach seiner Einschätzung wird es kaum militärische Auswirkungen geben. Stattdessen entsteht jedoch ein Machtvakuum, das seiner Ansicht nach deutliche Veränderungen in der politischen Struktur innerhalb der Taliban haben wird, weil eine jüngere, militantere Generation diese Lücken füllen wird. In jener jüngeren Generation ist die revolutionäre Grundhaltung bei militärischen und politischen Themen sehr viel stärker verankert.
Auffällig ist, dass Karzai die Information über geheime Verhandlungen mit den Taliban ausgerechnet unmittelbar nach seinem Besuch in Islamabad verbreiten ließ, wo er gezwungen wurde, Pakistan öffentlich eine Rolle in den Verhandlungen mit den Taliban zu versprechen. Dieser Besuch fiel zusammen mit der Aufforderung des britischen Außenministers David Miliband, dass die Regierung Karazai ihre Anstrengungen zur Aussöhnung mit den Aufständischen vorantreiben müsse. In diesem Kontext könnte die jüngste Bekanntgabe der Generalamnestie zu verstehen sein. Die Implikationen in Richtung Pakistan und Nato sind offensichtlich.
Auffällig ist auch, dass weitgehend unbekannt ist, wie viele Taliban Pakistan eigentlich im Gewahrsam hat. Den westlichen Alliierten wird längst nicht zu allen und lange nicht im vollen Umfang Zugang zu den Festgenommenen und den Informationen gewährt. Eine echte Zusammenarbeit sieht anders aus. Allerdings lässt die reine Anzahl der Festnahmen hochgestellter Taliban reine Glücksfälle als sehr unwahrscheinlich erscheinen. Stattdessen muss es sich um größere und sorgfältig geplante Aktionen gehandelt haben. Gerade in diesem Zusammenhang fällt wieder auf, dass Pakistan besonders jene Taliban schont, die dem ISI verbunden sind.
Dazu kommt, dass in Pakistan unmittelbar ein Generationswechsel in der militärischen Führung bevorsteht. Die meisten der 29 top Generäle der pakistanischen Armee müssen bald in den Ruhestand gehen. Dazu gehört auch der Stabschef General Kayani. Bedeutsam wird dieser an sich normale Vorgang dadurch, dass die nachrückenden Befehlshaber nicht mehr vom Westen ausgebildet wurden und selber nicht im Indisch-Pakistanischen Krieg von 1971 gedient haben. Der Kontakt dieser nachrückenden Offiziere mit westlichen Armeen war sehr viel geringer, nicht nur was die persönlichen Kontakte angeht. Ihre Ausbildung war sehr viel enger verbunden mit chinesischem Militär, deren Doktrinen, Traditionen und Ausrüstungen. In der Folge sind diese Militärs gegenüber dem Westen sehr viel skeptischer und verschlossener, achten gleichzeitig aber sehr viel stärker auf das Einhalten islamischer Religionsvorschriften.
Es scheint, dass die Ideen der nachwachsenden Generationen in den Führungen der Taliban und der pakistanischen Armee sehr viel besser zueinander passen als es bei den bisherigen Befehlshabern der Fall war. Es ist nur zu wahrscheinlich, dass gerade die neuen Offiziere persönliche Erfahrungen und Kontakte zu den in ihrem Land operierenden Taliban haben. Das Interesse an einem starken Einfluss Pakistans in Afghanistan ist unverändert und die Situation zu Indien auch nicht so viel besser. Gerade erst wurde Pakistan durch den indischen Verteidigungsminister A. K. Antony beschuldigt, 42 Camps militanter Aufständischer auf indischem Boden nicht abbauen zu wollen. Seine Aussage, dass sich die Situation im Kaschmir wieder "beruhige" er aber erwarte, dass diejenigen, die gegen Indien eingestellt sind, das nicht tolerieren werden - mit anderen Worten: Pakistan wird Ausschreitungen provozieren.
Zwar zeigen sich gleichzeitig leichte Verbesserungen des Verhältnisses zwischen Pakistan und den USA, wie zum Beispiel eine Verbesserung bei der Bearbeitung der Reisevisa, aber das sind verhältnismäßig kleine Schritte, die nicht unbedingt auf eine groß angelegte Annäherung hindeuten. Auch sind die Interessen der USA in diesem Bereich Asiens nicht unbedingt dieselben wie die Pakistans, insbesondere da die USA Indien als Verbündeten ansehen, Pakistan jedoch nicht, was sich auch an den Forderungen in Richtung der USA zeigt.
Hamid Gul, früherer Direktor des ISI, ist bekannt für seine Kritik an der Rolle der USA in Pakistan. In einem Interview sagte er kürzlich, dass die Widerstandskämpfer von den USA das Erfüllen von drei Forderungen verlangen, bevor sie zu Verhandlungen bereit sind: Einen verbindlichen Zeitplan für den Truppenabzug (der den Aufständischen einen gewaltigen strategischen Vorteil geben würde), die USA müssten aufhören, sie als "Terroristen" zu bezeichnen (was einen riesigen PR-Sieg bedeuten würde, denn der Westen würde damit die Richtigkeit ihrer Sache und ihrer Methoden anerkennen) und die Freilassung aller in Afghanistan und Pakistan inhaftierten Kämpfer. Er unterstützt damit Hakim Mujahed, den früheren Botschafter der Taliban bei der UN. Der sagte, dass viele Führer der Taliban zu Gesprächen bereit sind, das Problem jedoch auf der Seite der Taliban läge:
"The problem is not from the Taliban side." "There is no interest of negotiations from the side of the foreign forces."Die weitestgehend erfolgreiche militärische Operation in Marjah und die unmittelbar bevorstehende Großoffensive in Kandahar zusammen mit der noch für dieses Jahr angekündigten Operation im Norden Afghanistans dürfte in Pakistan die Sorge aufkommen lassen, ob sich der gewünschte Einfluss auf Afghanistan so umsetzen lässt, wie man sich das dort vorstellt. Es ist deshalb naheliegend, dass man in Pakistan nach einem "Plan B" sucht und diesen offenbar dort gefunden zu haben glaubt, wo die Alliierten keinen direkten Zugriff haben: In der politischen Führung der Taliban.
Insofern sind die Erfolge hinsichtlich der Festnahmen der jüngeren Vergangenheit zwar tatsächliche Erfolge, denn sie haben unmittelbar nachteilige Auswirkungen auf die Führungsstruktur. Fraglich ist jedoch, ob diese Erfolge nicht nur kurzfristig positive Auswirkungen haben und ob sie langfristig nicht zu einer sehr viel schwierigeren Situation führen könnten.
In den USA scheint man das ähnlich zu sehen. General David Petraeus sagte in einer Anhörung des Senats kürzlich:
"The going is likely to get harder before it gets easy... the enemy will fight back." "[the FATA is] al-Qaeda's principal sanctuary." "We are going to be a steadfast partner. We are not going to do to Pakistan what we've done before, such as Charlie Wilson's War."[Update]:
Der frühere UN Sondergesandte für Afghanistan, Kai Eide, sagte auf die Frage hin, ob Pakistan die Gespräche mit den Taliban beenden wolle, um selbst die Kontrolle über den Prozess zu haben
"Ich denke, diese Interpretation ist wahrscheinlich richtig."
Wenn man an die Finanzkrise denkt, dann kommen unweigerlich Wörter wie "Kostenreduzierung", "Einsparung" und so weiter zur Sprache. Das geht auch der Regierung Indiens so. Einer der größten Kostenfaktoren jedes Staates ist die Armee, auch in Indien. Allerdings ist die Situation aus mindestens zwei Gründen in Indien dann doch anders als erwartet und der andere Grund ist der Schwarzmarkt. Da hat man besonders das prestigeträchtige Armeekrankenhaus in Neu Delhi und eine militärische Spionageeinheit im Verdacht, die unmittelbar dem Premierminister Manmohan Singh unterstellt ist. Sowohl das Verteidigungsministerium als auch Quellen innerhalb der indischen Armee bestätigen das Ausmaß des Problems. Das für uns aber wohl sehr viel interessantere Problem ist: Alkohol.
Zum Jahreswechsel gibt sich die Menschheit noch mal so richtig Mühe, die Messlatte des Schwachsinns für das kommende Jahr ordentlich nach oben zu legen. Pünktlich zum Jahreswechsel und der damit beginnenden "heißen Phase" des Wahlkampfes werden ganz besonders publikumswirksame Themen losgetreten. In Niedersachsen und Hessen werden Ende Januar neue Landtage gewählt, Ende Februar in Hamburg neue Bürgerschaft und Bezirksparlamente. Anfang März finden in Bayern Kommunalwahlen statt, im Mai dasselbe in Schleswig-Holstein. Ende September werden in Bayern Landtage und Bezirksparlamente gewählt und schließlich finden irgendwann im Herbst in Brandenburg Kommunalwahlen statt - im Osten legt man sich halt nicht so gerne fest. Ganz großes Wahlkampftennis steht uns also bevor.
Manchmal beweist mir das Leben, dass es ziemlich viele ziemlich durchgeknallte Typen auf dieser Welt gibt. Heute zum Beispiel wurde mir erstmal erklärt, dass ein 30jähriger Amerikaner, der mit drei Männern zusammenlebte, die er über eine Webseite für Kinderpornogrphie "kontaktiert" hatte, sich verkleidet in zig Schulen eingeschlichen hätte und dort für einen 12jährigen gehalten wurde. Das kann man ja noch einigermaßen erklären wegen verkleiden und schminken und so. Aber die drei Kerle, mit denen er zusammen "lebte" (und soweit bekannt auch Sex hatte), denen ist nicht aufgefallen, dass der zentimeterdick Schminke in der Fresse hatte? Waren die blind oder doof oder beides? Egal wie, die vier gehen erstmal in den Bau.
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Ein wenig ratlos stand eine indische Polizeieinheit herum, als sie nach einem Einsatz in
Schon die Kulturen des Altertums wussten um die Vorteile eines Esels und nutzten ihn deshalb intensiv. In Indien wird dieses Wissen auch heute noch gewürdigt und den heranwachsenden Generationen nahe gebracht.
Wohl jeder kann sich an Situationen erinnern, wo das Handy als Fluch empfunden wurde. In Indien nimmt man das mit dem Fluch zur Zeit sehr ernst. Dort kursieren Gerüchte, dass sogenannte "Teufelsanrufe" von bestimmten Nummern zu Krankheit und Tod führen. In Orissa schalteten die Einwohner ihre Handys aus, nachdem das Gerücht verbreitet wurde, dass bestimmte Anrufe die Handys wie Bomben explodieren lassen würden. Die Anrufe gingen angeblich von Nummern mit 11 bis 14 Stellen aus - reguläre Telefonnummern für Handys in Indien haben 10 Stellen.
Schwer zu glauben, aber es sieht so aus, als wenn all die verlachten Trekkies, Ufo-Süchtigen und so weiter tatsächlich recht hätten. Und das schon eine ganze Weile. Wahrscheinlich kam die letzte bekannte "Welle" am 25. Juli 2001 an. Bevor jetzt aber die Bunker aktiviert oder die Champagnerflaschen geköpft werden, sollten vielleicht doch noch ein oder zwei Details bedacht werden. 

Der Irak wurde offiziell wegen des Risikos der Herstellung und des Besitzes von
Auch 
Vor ein paar Tagen wollte der 
