Freitag, 30. November 2007

Öffentliche Toiletten in Diskotheken

Eine nicht ganz brandneue Werbung für ... äh... ja für was eigentlich?

Ob man es glaub oder nicht, aber es geht da tatsächlich um dieses Reinigungssystem...

Nicht stören!

Klar, seinen Nachwuchs "Ralf" zu nennen, ist schon riskant. Ihn alleine an den Rechner zu lassen ist schon etwas sehr mutig. Aber ihn dann zu stören, während er seine unvermeidbaren Neigungen auslebt und Brittney performed, ist verantwortungslos...

...aber trotzdem saukomisch :-)

Spielverderber!

Schule Unterricht Tafel Klasse LehrerSchule ist - wir alle wissen es - ein Politikum. Und ein Trauerspiel. Ein Possenspiel und eine Lachnummer ist es auch. Je nach dem, wen man gerade so alles fragt. Pünktlich in die endlich zum großen Vergnügen von Politik und Kultusministerkoferenz eingekehrten Ruhe um die elende Debatte um das verrampelte Schulsystem in Deutschland platzt die Bombe der aktuellen Pisa-Studie. Geplant war eigentlich, die Ergebnisse als "tollen, bahnbrechenden, weltbewegenden Erfolg" zu feiern, endlich den pissigen Besserwissern in der Bevölkerung mal so richtig zu zeigen, wie geil unsere Schule eigentlich ist und was passiert?! Irgendeiner kommt an und fährt so richtig volles Mett in die noch nicht mal ganz aufgestellte Parade.

Was ist passiert? Die Ergebnisse der Pisa-Studie (und einiger anderer Untersuchungen) gelten bis zu einem bestimmten Stichtag als "geheim". Man darf nicht darüber reden und niemand darf irgendetwas darüber wissen. Sonst geht die Welt unter. Oder der Russe kommt. Oder irgendwie sowas. Jedenfalls, das Stichdatum der aktuellen Pisa-Studien ist eigentlich der kommende Dienstag. Jemand aber, der bei den Studien mitmachen darf, nämlich der Herr Schleicher, hat schon mal vorab aus dem Nähkästchen geplaudert und eine eigentlich wundervolle Medieninszenierung des inzwischen scheinbar zum deutschen Garanten für Misserfolge, Pleiten, Pech und Pannen mutierten, in den Augen der meisten völlig weltfremden Verwaltungsmollochs, der KMK, gründlich versaut.

Nachdem Deutschland einige Male in Folge vor der versammelten Weltöffentlichkeit so richtig mit Schwung und Anlauf um die Ohren geballert bekam, wie Kacke unser Schulsystem und unsere Bildung eigentlich wirklich sind, hat die politische Elite der OECD mal gezeigt, wo der Hammer, beziehungsweise der Geldsack, hängt. Wie es offiziell heißt "auf Bitten Deutschlands", was aber wahrscheinlich genau so gut heißen kann "auf klare Anweisung einiger Polit-Bonzen", wurde die Studie angepasst. Jetzt werden plötzlich Umweltfragen berücksichtigt. Und Fragen über naturwissenschaftliche Verfahren.

Wie auch immer, jedenfalls kaum wird die Studie umgebaut, schon - schwuppdiwupp - schneidet Deutschland besser ab. Bei naturwissenschaftlichen Aufgaben schafften unsere Nachwuchseliten diesmal im Durchschnitt 516 Punkte. Vor drei Jahren waren es nur 502 Punkte in den Naturwissenschaften, 503 Punkte in Mathematik und 491 Punkte beim Lesen. Eine Steigerung um - großzügig gerechnet - 20 Punkte. Wer jetzt aber befürchtet, Deutschland wäre damit plötzlich bestes Pferd im Stall, der kann sich gaaanz entspannt wieder hinlegen. Keine Panik. Erreichten wir 2003 noch Platz 18 von 40 Teilnehmern, schafften wir jetzt doch tatsächlich schon Platz 13 von 57 Teilnehmern.

Das klingt ja erstmal toll. Von Platz 18 auf Platz 13, das ist doch schon richtig Leistung! Genau das wollte die KMK auch als "Erfolg" verkaufen und sich so richtig schön feiern. Denkste, Puppe. Matthias Rumpf, Pressesprecher des Berlin Centre der OECD verkündete denn auch, dass man aus den neuen Ergebnissen der deutschen Schüler nicht den Schluss einer Verbesserung ziehen dürfe. "Wegen der unterschiedlichen Aufgaben kann man die Testergebnisse von früher nicht mit den jetzigen Ergebnissen vergleichen." Peng! Der saß.

Und nu ist richtig Achterbahn bei der KMK. Zeter und Mordio wird geschrieen und die Meute will Blut und verlangt den Kopf des Herrn Schleicher, der nicht nur die Ergebnisse vor dem Stichtag verriet, sondern auch noch die schöne Feier versaute. Zwar versucht die von deutschen Geldern nicht eben unabhängige OECD die Wogen zu glätten und verkündet in einer Pressemitteilung, dass Deutschland "zum ersten Mal signifikant über dem OECD-Durchschnitt liegt". Aber dennoch: Die Party ist geplatzt und die Bonzen sind stinkig. Die Minister sind "grob verärgert", wie es Karin Wolff, Sprecherin der CDU/CSU-Kultusminister verkündete.

Im Ernst meine Damen und Herren Kultusminister, hackts? Jetzt mal im Ernst: Ist das etwa wirklich alles, was man von diesem Hochbezahlten Tagungs- und Debattierclub zu erwarten hat? Eine aufgeplusterte Horde keifender Sesselpupser, die sich wie die Blöden ereifern? Ausgerechnet solche hochbezahlte Fachleute sollen sicherstellen, dass Deutschland den Anschluss an die Spitze der Bildung und Forschung in der Welt nicht verliert beziehungsweise überhaupt erst einmal in die Nähe der Spitze kommt?

Es geht hier nicht um den Unterschied von Platz 50 zu Platz drei oder vier, wir reden hier vom lächerlichen DURCHSCHNITT des OECD-Standards aller teilnehmenden Staaten. Deutschland hat mal gerade eben so den Sprung über den Durchschnitt geschafft. Deutschland, eins der reichsten und angeblich tollsten und besten Länder dieser Erde schafft gerade mal eben so, sich mit mauscheln und tricksen und Studie anpassen über den Durchschnitt zu erheben? Und damit soll jetzt plötzlich alles toll sein?

Unser Bildungssystem, dessen angeblich hochqualifizierte Lehrkräfte sich nicht entblöden medienwirksam vor Gericht zu ziehen (und mit Pauken und Trompeten in allen Instanzen zu verlieren), weil diejenigen, die mit ihnen Tag für Tag konfrontiert sind, öffentlich über sie ihre Meinung sagen, soll plötzlich totengeil sein? Ein Bildungssystem, dass es nicht auf die Reihe bekommt, seine Absolventen vernünftig auf die eigenen Hochschulen vorzubereiten, so dass immer wieder ganze Stoffblöcke mehrerer Schuljahre in ein, zwei Vorlesungsstunden an den Universitäten den Studenten endlich einmal klar und verständlich vermittelt werden?

Die Kritik der UN über die Benachteiligungen, die unser ach so tolles Bildungssystem seinen Zwangsteilnehmern aufhalst, ist plötzlich weggeblasen und hat nie existiert? Das aus der Steinzeit stammende, mit Gewalt auf irgendwelche politischen Ziele und Sparmaßnahmen zurechtgedängelte Schulsystem soll plötzlich ach so toll sein?

Glaubt ihr Euch das eigentlich selber?

(Quelle: Tagesschau, Spiegel)

Überschrift des Tages (44)

Während der Bundestagsdebatte über den Haushalt der vom Innenministerium geführten Ressorts für das Jahr 2008 - der sich auf nur noch knapp 5 Milliarden Euro belaufen wird - am gestrigen Donnerstag verkündete der Bundesminister des Inneren, Wolfgang Schäuble, warum seiner Meinung nach die unbegrenzten Eingriffe in die Grundrechte des Bürgers, die Umkehr der Beweislast und die pauschale Verdächtigung aller Bürger völlig rechtens sind. Seine Erklärung ist so einfach, wie einleuchtend:

Schäuble: Online-Razzien sind die Polizeiauts der digitalen Welt
Ich glaube, wir alle brauchen uns nicht mehr darum zu sorgen, dass es mit diesem Staat bergab geht. Solche Aussagen zeigen wohl schon eher, dass wir uns im freien Fall befinden.

(Quelle: Heise)

Donnerstag, 29. November 2007

Sachen gibts... (158)

Meine Faszination für schräge Werbung wird jedes Jahr wieder auf die Probe gestellt, wenn Weihnachten vor der Tür zu stehen droht. Dieses Jahr bewarb sich spontan die Firma Taser um einen Listenplatz. Taser, bekannter Hersteller hochwirksamer Elektroschockwaffen, hält es zum Fest der Liebe für unabdingbar, dass jeder Haushalt mindestens eines ihrer Produkte bereithält. Der naheliegende Anwendungszweck? Easy! Ersetzt die Rute von Knecht Ruprecht gegen ein State of the Art Gadget, das einen bleibenden Eindruck hinterlässt! Darum muss jeder unbedingt einen Taser C2 kaufen. Oder so ähnlich.

In Deutschland allerdings wohl verboten, aber davon abgesehen wären die Geräte für umgerechnet rund 240 Euro (plus Porto und so weiter) in stylischem pink, blau und schwarz zu bestellen.

Frohe Weihnachten!

Ernie, Bert und das Casino

Neulich ließen uns allwissende Amerikaner wissen, dass die Sesamstraße eigentlich nur für Erwachsene geeignet sei. Für Kinder sei sie überhaupt nicht geeignet und deshalb sollten sogar unbedingt Warnhinweise mit auf die Verpackungen gedruckt werden und so.

Uns ist es jetzt gelungen, eine jener Originalfolgen ausfindig zu machen, wegen derer man drüben, auf der anderen Seite des großen Teichs so sehr besorgt ist. Ich bin der Meinung, dass man sie der mündigen Zuschauerschaft nicht vorenthalten darf.

Ursachenforschung

FussballIm Land jenseits des Kanals, im Inselkönigreich, hängt der Haussegen mächtig schief. Nicht nur, weil Ministerien mehrfach tonnenweise hochbrisante Daten der eigenen Bürger verschlampt haben und private Daten übermittelt wurden, die gar nicht hätten übermittelt werden dürfen, weil das Kürzen der Daten zu teuer gewesen wäre, ein Vorgehen, das hierzulande natürlich völlig undenkbar ist, sondern weil das Heimatland des Fußballs nicht zur Fußball Europameisterschaft fährt.

Nun hat Fußball generell für mich aus verschiedenen Gründen ungefähr den Stellenwert einer eiterigen Furunkel am Arsch eines verwesenden Rattenkadavers in der Kanalisation der südlichen Bronx - wer mich kennt, der weiß das nur zu gut. Was mich aber in diesem Fall auf den Plan ruft, dass ist die Erklärung, die die Sportler der Königreichs für ihr Versagen abgegeben haben. Engländer halten ihre eigene Liga für den Nabel der Welt, ihren Fußball für den geilsten überhaupt und alle anderen haben ja sowieso gar keine Ahnung. Aus ähnlichen Gründen bezahlt man in England mit Pfund und nicht mit Euro, misst man in Yard und Inch und nicht in Metern und Zentimetern und fährt links und nicht rechts.

Jedenfalls, die Fußballweltmacht des Inselkönigreichs wurde mit 3 zu 2 von Kroatien abgelascht. "Auf die Fresse", wie es in Fachkreisen auch genannt wird. In der Folge wurde zunächst der Nationaltrainer gefeuert und dann hektisch nach Gründen gesucht, das Formtief zu erklären. Nun wurde die Erklärung gefunden und von niemand geringerem als dem Torwart von West Ham, Robert Green:
"Wir hätten die beste Mannschaft, wenn wir in jeden Haushalt gehen könnten und jede PlayStation, jede Xbox und jedes Computerspiel wegwerfen könnten."
Mit anderen Worten: Weil die Kids andere Dinge als Fußball für aufregender halten, fehlt der Nachwuchs und deshalb geht so etwas unvorstellbar aufregendes, wichtiges, weltbewegendes wie Fußball vor die Hunde...

Mein Rat? Macht Computerspiele billiger, dann geht es schneller.

(Quelle: AFP)

Rechtsstaat oder nicht?

JustiziaMarco sitzt noch immer in der Türkei in Untersuchungshaft. Der Prozess gegen ihn stockt immer wieder und jeder der seltenen Verhandlungstage endet mit einer Vertagung auf ein für Außenstehende scheinbar beliebig gewähltes Datum. Das Interesse an diesem Fall ist noch immer hoch, wie mir erst vor wenigen Tagen die Referer bewiesen, als die Zugriffe auf den Artikel vom 8. September 2007 schier explodierten, weil sich die User in einem Forum fürchterlich darüber aufregten, was die Türkei sich denn wohl einbilde, einen solch lapidaren Fall derart unbotmäßig in die Länge zu ziehen und das es - mit anderen Worten - doch wohl eine Unverschämtheit sei, dass sich ein von Europa und natürlich insbesondere von Deutschland dermaßen abhängiges Land wie die Türkei erdreiste, derart ungesetzlich, ja, unrechtmäßig zu handeln und den Jungen quasi als Geisel zu in Haft zu behalten.

Die sich derart Beschwerenden zeigen exakt jenen Denkfehler, wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung, den ich bereits damals kritisierte: Deutschland ist nicht die Türkei und das türkische Rechtssytem ist nicht das deutsche Rechtssystem. Nicht einmal ansatzweise. Für uns mag es unvorstellbar sein, dass ein Prozess wegen irgendwelcher Formalien um mehrere Monate vertagt wird. In der Türkei ist das aber, wie mir etliche Türken unabhängig von einander bestätigten, vollkommen normal und auch absolut rechtens. Für uns mag es jenseits der Grenzen unserer Vorstellungskraft liegen, dass Jugendliche für Monate trotz vollkommen diffuser, um nicht zu sagen zweifelhafter Beweislage in Untersuchungshaft sitzen, in der Türkei kräht allerdings kein Hahn danach, wenn es um Verbrechen geht. Und Vergewaltigung einer Minderjährigen ist ein Verbrechen, unabhängig davon, wer es begeht. Sogar in Deutschland.

Deutsche, mit denen ich über dieses problematische Thema sprach, attestierten der Türkei alles zwischen Dummheit, Vorsatz, Rachegelüsten, Rechtlosigkeit, Rückständigkeit, Borniertheit und beliebig anderen Extremen. Kaum einer, der der Türkei jene Autonomie zugestand, nach eigenem Recht urteilen zu können und zu dürfen. Nach dem Grund gefragt waren die Aussagen fast einhellig: "im Gesetz steht doch..." oder auch "Das ist doch sein verbrieftes Recht..." Aber wo steht das? Wo ist das verbrieft? Etwa im deutschen Recht? Und das gilt in der Türkei?

Interessant waren auch die Vorstellungen, wie das Problem zu lösen sei: "Die Politiker müssen sich einschalten" Welche denn noch? Der UN-Sicherheitsrat oder die USA vielleicht? Oder doch eher Russland und China? Mein bislang ungeschlagener Favorit ist aber: "Sollen die halt ihren Preis nennen, zahlen wir halt ein Lösegeld. Das macht man doch im Irak auch so." Ich erspare es mir im Detail aufzuzählen, welche Unterschiede es zwischen Türkei und Irak gibt. Belassen wir es für den Anfang dabei, dass die Türkei eine etablierte und anerkannte autonome Demokratie mit gefestigter Gewaltenteilung ist.

Gewaltenteilung, das ist vielen scheinbar überhaupt nicht klar, bedeutet insbesondere, dass Richter ihre Urteile nur nach dem in ihrem Land geltenden Recht und nicht nach den Wünschen irgendeiner, noch dazu ausländischen, Regierung sprechen. Wäre das nicht so, gäbe es keine Gewaltenteilung. Nun ist es in der Türkei - für viele Deutsche völlig unbekannt - erschwerend auch noch so, dass die vom Volk demokratisch gewählte Regierung eher in Richtung Islam und Glauben und "Kirche" tendiert, Militär und Gerichte jedoch stark säkular (also weg von der Kirche und vom Glauben) ausgeprägt sind. Daraus resultiert ein hinter den Kulissen tobender Machtkampf, den wir uns in seiner Dimension und fundamentalen Bedeutung hier überhaupt nicht vorzustellen in der Lage sind.

Die Regierung in Berlin hat der Regierung in Ankara sehr deutlich gesagt, wie man über diesen Fall denkt. Auch Brüssel hat stellvertretend für die gesamte EU eine sehr deutliche Ansage gemacht. Man wünscht sich eine "zügige" Klärung des Falles. Sogar mit unmittelbaren Konsequenzen für die Beitrittsverhandlungen der Türkei zur EU wurde offen gedroht. Mit anderen Worten: "Lasst den Jungen laufen, sonst gibt es ernsthaft Stress." Hat das irgendetwas genutzt? Ist der Junge frei? Ist ein Urteil gesprochen oder auch nur in Sicht? Nein? Ach sieh mal an.

Was zeigt uns das? Mindestens zweierlei: Erstens funktioniert in der Türkei die Gewaltenteilung offensichtlich hervorragend. Zweitens halten sich die türkischen Gerichte an das bei ihnen geltende Recht und nicht an die Rechtsvorstellungen irgendwelcher Ausländer. Genau dafür gebührt der Türkei mein aufrichtiger Respekt - unabhängig davon, ob ich das türkische Rechtssytem insgesamt für unserem, das ja nach Ansicht der Theken- und Forenfachleute völlig frei von jeglichem Fehl und Tadel ist, ebenbürtig halte oder nicht.

Ach, und waren es nicht irgendwie auch gerade Berlin und Brüssel, die gefordert hatten, dass die Rechte der Frau in der Türkei gestärkt wurden? Ging es dabei nicht auch unter anderem um Vergewaltigung, die in der Türkei häufig straffrei blieb? Hatte die Türkei nicht gerade wegen dieser Forderungen und der Androhung des Abbruchs der Beitrittsverhandlungen etliche Veränderungen im Strafrecht zugunsten der Frau eingeführt, bei denen es unter anderem um Vergewaltigung geht? Und jetzt soll sich die Türkei auf Drängen derselben Leute plötzlich über genau jene Gesetzesänderungen hinwegsetzen, die sie wegen genau dieser Leute überhaupt erst eingeführt hat? Weil sonst die Beitrittsverhandlungen abgebrochen werden?

Leute, ich bin ja auch der Meinung, dass verglichen unserem Rechtssystem die Sache mit dem Marco etwas sehr lange dauert und es vielleicht bei uns schneller ginge, aber Deutschland ist eben nicht die Türkei und gerade dieser komplizierte und emotional vollkommen überladene Fall zeigt meiner Meinung nach überdeutlich, wie wenig wir eigentlich über unsere "Nachbarn" wissen. Es wäre besser, wenn wir die Türkei "einfach machen lassen". Auch wenn dabei ein Einzelschicksal wie das dieses 17jährigen Jungen vielleicht zu Unrecht vollkommen auf der Strecke bleibt.

Es geht hier um mehr, als nur einen beinahe Volljährigen, der vielleicht formaljuristisch unschuldig ist. Es geht hier um die elementaren Grundsätze des Rechtsstaates. Und die sollten gerade uns, die wir uns gerade fürchterlich über einen "amoklaufenden Innenminister" echauffieren, etwas mehr wert sein, als irgendwelche Scheißhausparolen, die vor allem eins zeigen, nämlich wie wenig wir von der Sache tatsächlich verstehen.

Dienstag, 27. November 2007

Einkaufen (5)

KleinkindKinder - man muss sie lieben. Jene Mutter, die mir gerade beim Einkaufen mit ihrer Jüngsten unter den Füßen herumturnte, gehörte wahrscheinlich zu jener Gruppe 150%iger Mütter, die bereits schwanger auf die Welt kommen und zwischen den Würfen nicht so recht wissen, wie sie sich die Zeit vertreiben sollen. Entsprechend wenig verblüffte mich, dass sie sich nicht davor scheute, die Frucht ihrer Lenden zu meinem kaum in Worte zu fassenden Entsetzen "Loretta" rief - und das quer durch den Laden. Dem Ruf folgten Kind und Neugierde, ersteres war ihres, letzteres meins.

Das Kind, ein erfreulich munteres Kind von geschätzten vier Jahren, kam aus jener Richtung herangestapft, in der dieser Supermarkt die Süßwaren für Spätherbst und Jahresende (lies: Weihnachten) kunstvoll in den Weg gestellt hatte. Jenes Kind, dem Ruf seiner Mutter folgend, war aufgeweckt, glücklich und schokoladenverschmiert - und ich hatte keine Kamera dabei. Mist. Jedenfalls ahnte ich, dass jenes Kind dabei war, das Prinzip "sehen - bezahlen - konsumieren" zumindest in Grundzügen zu erkunden.

Die Mutter, ganz Mutter, reagierte, wie ich befürchtet hatte: "Ja da ist ja mein Schnucki-Putzi-Schatzi-Mausi!" Das Grauen, es hatte sich bisher gut versteckt, gesellte sich zu mir. Ich bekam Gänsehaut. Das Kind krähte glücklich, nur leider nicht mit leerem Mund und Mutti war begeistert: "Hast Du was feiiiiines gefunden? Hach, das ist aber toll!" Mit Buchstaben die Tonlage begeisterter Glucken, Verzeihung, Mütter wiederzugeben, ist mir leider nicht möglich, aber jeder kennt das freudige Erregung signalisierende Warnquietschen, welches jedem vernunftbegabten Wesen signalisiert: "Lauf! Lauf lange und weit und vor allem: Lauf weg!"

Einerseits von der Faszination des gelebten Schreckens gelähmt, andererseits auch von der Notwendigkeit Milch einzukaufen am Kühlregal gefesselt, beobachtete ich die überglückliche Familienzusammenkunft. Mein Blick folgte der Keks- und Schokospur in die entgegengesetzte Richtung, aus der jener Wonneproppen namens Loretta die Szene betreten hatte. Mein Blick blieb an der noch gerade in Sichtweite stehenden Auslage jenes bekannten deutschen Süß- und Backwarenherstellers hängen, der insbesondere durch "Leibnitz" bekannt wurde. Die Verwüstung, die ich dort sah, war bemerkenswert.

Bemerkt hatte das auch das Personal des Supermarktes. Jedenfalls betrat in genau diesem Moment ein Mitarbeiter mein Sichtfeld und war offensichtlich ... nun... ich bin nicht sicher, ob Entsetzen oder Erstaunen dominierten, aber beide Emotionen waren eindeutig in aller Deutlichkeit auszumachen. Mir war schon irgendwie sehr gut verständlich, warum dieser Mann so reagierte, stand er doch vor den auf gut 10 Quadratmetern verteilten Trümmern einer ehemals mühsam und sorgfältig drapierten Europalette verschiedenster Weihnachtsspezialitäten.

Nun wäre es ja nicht so schlimm, wenn die Pakete und Tüten und Dosen und so weiter einfach nur verstreut worden wären. Loretta hatte jedoch bewiesen, dass sie dazu entschlossen war, sich an der Welt für grundsätzlich alles und natürlich insbesondere ihren Namen zu rächen. Ich vermute, sie hatte jede einzelne Verpackung geöffnet, den Inhalt begutachtet, getestet und verworfen - letzteres ist wörtlich zu verstehen. Irgendwann entdeckte der Verkäufer auch jene Spur, die Loretta, dem Ruf der Wildnis, äh, ihrer Mutter folgend, hinterlassen hatte.

Der Spur folgend traf er auf Mutter und Kind, beide noch immer überglücklich, allerdings in noch unterschiedlich ausgeprägter Schokoladenbeschichtung, was mich wiederum sehr verblüffte, war doch die mütterliche Umklammerung ihrer autonomen Leibesfrucht dermaßen innig, dass ich unwillkürlich vermuten musste, unfreiwilliger Zeuge eines postnatalen Rückführungsversuchs zu sein. Der Verkäufer sah sich jedenfalls gezwungen, jener innerfamiliären Glückseeligkeit Einhalt zu gebieten.

Sein Begehren nach Auskunft traf nicht eben auf uneingeschränktes Verständnis seitens der Mutter. Sein einleitendes "Entschuldigung" ging zunächst vollkommen unter. Irgendwie schaffte er es jedenfalls sich bei der Mutter bemerkbar zu machen. Er schaffte es sogar, der Frau sein Anliegen zu vermitteln. Nach anfänglichem Unglauben bewegte sie dann ihre nicht unerheblichen Massen doch mit in Richtung des inzwischen von nicht wenigen Schaulustigen umringten Schlachtfeldes.

Sie stritt nicht ab, dass ihr Kind das angerichtet hatte. Sie stritt auch nicht ab, dass ihr Kind da erheblich zugelangt hatte. Im Gegenteil. Aber ihr "Das hast Du aber feiiiin gemacht" zauberte doch einen in Ansätzen völlig ratlosen, um nicht zu sagen entsetzten Ausdruck auf das Gesicht des Verkäufers. Die sich anschließende Diskussion zwischen Mutter und Verkäufer drehte sich in erster Linie um den angerichteten Schaden, das Ersetzen desselben und das nicht vorhandene Verständnis der Mutter, warum man erstens die Ware nicht mehr verkaufen könne und zweitens ausgerechnet sie dafür verantwortlich sein solle.

Jedenfalls, irgendwann war der Verkäufer am Ende seiner bewundernswerten Geduld und wies die Mutter darauf hin, dass man die Diskussion doch jetzt besser mit dem Marktleiter weiterführen werde. Alternativ könnte man natürlich auch die Polizei hier hin holen, um die Personalien aufzunehmen. Die Mutter sah ihn nur völlig verständnislos an und fragte sich wahrscheinlich, wovon der junge Mann da vor ihr die ganze Zeit redete. Die drei zogen von dannen und die mittlerweile eingetroffenen Reinigungskräfte schaufelten(!) die Reste und Trümmer des Kinderspiels in bereitstehende Schubkarren.

Mit meiner Milch verließ ich den Supermarkt, in der festen Überzeugung, dass zukünftig Verkaufspersonal mit Schusswaffen ausgestattet wird. Wundern würde es mich jedenfalls nicht.

Montag, 26. November 2007

Bilder von Sam

Am Rande der Party von Samstag ergab sich eine kleine Fotosession mit Sam...

Partyfotos (22)

Ratet mal... genau. Es war Party, ergo gibts Fotos. Enjoy.

Samstag, 24. November 2007

Umgangspflicht

Baby mit GeldDass Deutschlands Rechtssystem so seine Macken hat, ist bekannt. Eine dieser Macken kam im Laufe dieser Woche zum Vorschein. vor fast 10 Jahren verabschiedete der Bundestag das Kindschaftsrechtsreformgesetz, mit dem Eltern nicht nur das Recht auf Umgang mit dem eigenen Kind eingeräumt, sondern auch die Pflicht dazu auferlegt wird. Argumentiert wird - vereinfacht - über das Recht des Kindes darauf, beide Elternteile zu sehen.

Genau darauf legt es zur Zeit eine Mutter an, die ihr Kind in einem Heim großziehen lässt (ein Gutachter hat ihr angeblich sogar Erziehungsmängel attestiert) und nun den Vater per Beschluss des BGH dazu zwingen lassen will, das Kind zu "sehen". Der Vater wiederum hat daran gar kein Interesse. Seine gegenwärtige Ehefrau, mit der er zwei Kinder hat, hat (angeblich?) angekündigt, sich scheiden zu lassen, wenn er zu seinem außerehelichen Kind Kontakt hält. Ob nun das Verhalten der Ehefrau toll ist oder nicht, steht nicht zur Debatte. Zur Debatte steht aber: Besucht der Mann das Kind, verliert er seine Familie (Ehefrau und zwei Kinder) und "gewinnt" dafür den Kontakt zu einem Kind, mit dem er rein gar nichts verbindet.

Familienverbände hoffen auf eine Entscheidung des BGH im Sinne der Frau. Sie warnen vor eine "Sogwirkung". Eltern, die keine Lust auf ihre Kinder haben, könnten sich in Zukunft vor ihrer Verantwortung drücken und das sei "ethisch sehr fragwürdig". Ist es ethisch gerechtfertigt, wenn - wie in diesem Fall - das Leben von vier Menschen gründlich beschädigt wird, nur damit ein Mensch - die leibliche Mutter - Genugtuung erfährt? Es sei, so die Familienverbände, absolut angebracht, auch unwillige Eltern zu einem Kontakt mit ihren Kindern zu zwingen, unabhängig von der Qualität der Beziehung.

Das Kind benötige Klarheit, so die Familienverbände, und muss ein Bild seiner Eltern haben. Auch die bittere Erfahrung, dass ein Elternteil kein Interesse hat, wäre besser als falsche Hoffnungen. Aber das Leben der Eltern spielt dabei keine Rolle, oder wie? Hauptsache das Kind hat den ihm vom Gesetzgeber am grünen Tisch so vorgedachten Willen bekommen. Ob das für irgendeinen der Betroffenen nun ein wie auch immer gearteter Vorteil ist, ist - wie so oft in der Rechtsprechung dieses Landes, ich erinnere nur an das Phänomen der Aktenhaltung - völlig egal.

Ich sehe vollkommen ein, dass man wenigstens Unterhalt zahlen muss. Keine Frage. Aber zum Umgang zwingen? Wie soll ein Kind damit fertig werden, dass ihm - egal ob leiblicher Vater oder Mutter - vorgesetzt wird und der oder die ihn dann ignoriert oder vielleicht sogar an den Kopf wirft, wie Scheiße es (das Kind) doch sei und an welchen persönlichen Unglücken dieses Kind doch alles Schuld wäre. Klar, es wird darauf spekuliert, dass der arme, fehlgeleitete Elternteil angesichts des hübschen, unschuldigen Kindes von seinen Gefühlen übermannt wird und Kraft wundersamer Fügung eine spontane Familienzusammenführung stattfindet mit Happy End und Glück bis ans Ende aller Tage. Aber mal ehrlich: Welche Farbe hat der Himmel bei Leuten, die so denken?

Ich kenne einige Eltern, die außerehelichen Nachwuchs haben. Männer wie Frauen. Ich gehöre selber auch dazu. Erstaunlicher Weise sind es nicht nur die Männer, die ihren Nachwuchs quasi "abgegeben" haben. Es sind auch ein paar Frauen darunter. Klar, die Mehrheit sind Männer, denn mir fallen aus dem Stand zwar vier Frauen ein, aber bei den Kerlen... 10? 15? Egal, zumindest eine Frau ist dabei, die ganz klar gegen Kinder ist. Auch gegen ihr eigenes. Okay, die Dame gilt selbst nach meinen Maßstäben als (höflich formuliert) "socially challenged" und der Umgang mit ihr ist selbst an guten Tagen für geübte und widerstandskräftige Erwachsene bestenfalls "schwierig", aber sei es drum. Es geht um das Prinzip.

Diese Frau hasst Kinder. Nicht etwa, dass sie sich belästigt fühlte, nein, sie reagiert mit tief empfundener, offener, unverhohlener Abscheu. Ich habe das mehrmals miterlebt. Ihr sind alle Kinder einfach nur zuwider und ihre verbalen Reaktionen reichen im freundlichen Fall von "dreckige Rotzblagen" bis "Scheißkinder". Wenn sie richtig übel drauf ist, wird sie persönlich und nimmt sich im schlimmsten Fall Zeit für sorgsam ausgewählte, treffende Beleidigungen, die das Kind auf jeden Fall versteht und auch garantiert auf sich beziehen wird. Stelle ich mir vor, dass diese Frau zum Umgang mit ihrem Kind gezwungen wird... Die Welt wäre um mindestens einen Psychopathen reicher.

Nehme ich dazu noch den Fall dieses Mannes, dessen Frau angedroht haben soll, sich scheiden zu lassen - egal wie glaubwürdig diese Drohung auch immer sein mag - dann sehe ich doch eine ganz klare Grenze erreicht: Es gibt Menschen, denen ist ihr Nachwuchs nicht einfach nur "egal". Es gibt offenbar Menschen, für die ist ihr eigener Nachwuchs offenbar auf einer Stufe angesiedelt mit unheilbaren Krankheiten oder der Steuerfahndung. Das ist wirklich nicht toll, aber man sollte diese Realität akzeptieren, denn: Was also soll es jetzt bringen, wenn der BGH urteilt "und Du gehst doch zu Deinem Kind, notfalls mit Zwang!"

Wie muss man sich das in der Praxis vorstellen? Wird dem Kind dann von der Polizei ein gefesselter und geknebelter Mensch vorgesetzt, der jede Chance nutzen wird, seine wohl eher nicht eben positive Meinung lautstark kund zu tun? Ist es wirklich "zum Wohle des Kindes", wenn das Treffen von "Sicherheitskräften" überwacht wird, die dem unwilligen Elternteil mit körperlicher Gewalt zu Leibe rücken, sobald dieser seinen Unwillen äußert? Das soll "zum Vorteil des Kindes" sein? Zusehen zu müssen, wie jemand zusammengeschlagen wird, weil der nicht mit ihm spielen will?

Singen und klatschen in allen Ehren, aber irgendwo sollte dann doch mal mit etwas Nachdenken an die Sache herangegangen werden.

Freitag, 23. November 2007

Sparen kostet Menschenleben

In Schwerin kam ein fünfjähriges Mädchen ums Leben, weil es von seinen Eltern dermaßen vernachlässigt wurde, dass es schließlich verhungerte. Das Fatale an diesem Fall: Die Behörden wussten, dass diese Familie irgendwie ein Problemfall war. Durchgeführte Kontrollen waren nachweislich oberflächlich, weil man keine Zeit hatte für intensive Nachforschungen. Und warum? Die Leute vom Jugendamt ersaufen in Aktenbergen. In Schwerin, auf Landes- und sogar auf Bundesebene hat sich in Windeseile herumgesprochen, dass die laschen Kontrollen in erster Linie darauf zurückzuführen sind, dass den Jugendämtern Geld und Personal fehlt.

So traurig dieser Fall auch ist, aber die Ursache, das blinde Sparen um des Sparens willen, ist tres chic. Nicht nur beim Jugendamt. Auch bei anderen öffentlichen Stellen. Überall wird gekürzt und gespart, was das Zeug hält. Das untere Limit ist in den meisten Fällen schon lange unterschritten und kaum eine Behörde kann noch ernstlich behaupten, sie hätte genug Mittel oder genug Personal. Für den Bürger ist das in den meisten Fällen völlig unerheblich. Dann braucht die Behörde eben länger. "Mir doch egal", so die gängige Denkweise. Behörden sind sowieso Mist.

Schulen sind übrigens auch Behörden. Die Polizei auch. Gesundheitsämter auch. Wir erinnern uns an ungelernte Aushilfskräfte als Vollzeitlehrer? Wir erinnern uns an den jüngsten Vorschlag aus Berlin, die Polizei doch durch Streifen des Ordnungsamtes zusammen mit "Rentnern und Arbeitslosengeld-II-Empfängern" auf Streife zu schicken, um das Gefährdungsempfinden der Anwohner zu beruhigen? Erinnert sich noch jemand an die nicht eben wenigen sogenannten "Gammelfleischskandale", bei denen die Gesundheitsämter mehr oder weniger offen zugaben, dass die Inspektoren völlig überfordert zu sein, weil es viel zu wenige davon gäbe? Die Liste lässt sich fortsetzen.

Das sind nur Beispiele. Beispiele, die jedoch alle zwei Dinge gemeinsam haben: Durch von oben angeordneten Sparzwang wurde die Situation dermaßen verschärft, dass die gesamte Bevölkerung betroffen, wenn nicht sogar gefährdet ist. An unserer tatsächlichen Sicherheit des Alltags, der Gesundheit und der Bildung wird gespart wo es nur geht. Gleichzeitig wird tonnenweise Geld in die fiktive Sicherheit gepumpt, die dem offensichtlichen Verfolgungswahn einiger weniger entspringt. Wieviele Milliarden kostet der Bundestrojaner? Wie viel Geld kostet die Vorratsdatenspeicherung? Damit aber nicht genug. Noch eben die eigenen Gehälter erhöht - mal eben 700 Euro netto im Monat oben drauf, wir haben es ja! Das Geld muss ja weg - und dann feststellen, dass der Aufschwung irgendwie nicht so recht fruchtet und die Entschuldung des Staates auch nicht so recht klappt.

Ja warum denn bloß? Tritt man einen Schritt zurück und betrachtet das Gesamtbild, dann wird klar, dass der Begriff "Reform" in den Köpfen der Politiker bestenfalls "Mittel kürzen, Personal entlassen, Material reduzieren" bedeutet. Ob es mit Deutschland mit solchen Vorzeichen überhaupt irgendwann aufwärts gehen kann, das bezweifle ich allerdings sehr. Die Frage, die viele vom Tod des kleinen Mädchens in Schwerin aufgeschreckte Eltern stellen, lautet "Warum?" - Wie die Antwort lautet, lasse ich mal offen, aber "Zufall" war das nicht und sicherlich auch nicht "Irrtum". Aber leider wird das nicht die letzte hausgemachte Katastrophe sein, die uns bevorsteht, da bin ich mir ziemlich sicher.

Donnerstag, 22. November 2007

Steam Trek

Ich verbinde eine Menge mit Star Trek, besonders mit ST-TOS. Allerdings würde ich mich nun nicht als "Fan" bezeichnen, das ginge doch zu weit. Ich bin aber ein Fan von Star Trek Fan-Art, die sich mit Star Trek auseinander setzt, ohne Thema, Inhalt oder Fans zu veralbern oder lächerlich zu machen. Sowas wie zum Beispiel dieses endgeile Nine Inch Nails Video. Oder eben dieser Film:

Steampunk hat schon irgendwie was...

Mittwoch, 21. November 2007

Überschrift des Tages (43)

Infarkt des Internet
Ist schon wieder Sommerloch, dass die Medien mal wieder das Ende des Internet vorhersagen müssen? Film um 11! Wer bringt Popcorn mit?

(Quelle: Spiegel)