Da gerade mal wieder zufällig Olympiade ist und Deutschland sich dort in Sachen Sport vor allem in den sportlich bedeutsamen Disziplinen des synchron irgendwo 'runter Springens als "Weltklasse" präsentiert, darf man sich der humoristischen Steilvorlage keinesfalls verschließen und sollte zu diesem natürlich vollkommen unpolitischen Fest der Pharma- und Werbeindustrie seinen Teil beitragen. Ich tue das mal mit diesem vollkommen unpolitischen und aussagefreien Video:
Montag, 11. August 2008
Sonntag, 10. August 2008
World Domination Tour 2008 (1)
Wie ich ja schon schrieb: Ich war ein paar Tage im Urlaub. Die "World Domination Tour 2008" führte mich in dem Mittelmeer nahe Gefilde - Süddeutschland. Da war es schon irgendwie anders, aber auch erholsam. Unter anderem war ich dort in Stuttgart, in der "Wilhelma". Das ist eine Kombination aus botanischem und zoologischem Garten und das muss man denen da echt lassen: Das Ding rockt. Wer mal nach Stuttgart kommt und einen oder zwei Tage nicht so recht weiß, was er machen soll: Geht da hin. Kost grob 11 Euro, aber die ist es wert. Vor allem darf man da seine Kamera mit reinnehmen und fotografieren, ohne extra dafür bezahlen zu müssen - beides nicht unbedingt "normal" heutzutage. Ein paar Impressionen für die Neugierigen hier:
Alles in Allem: Hat sich sehr gelohnt und war auch dank meiner Begleiter ein klasse Urlaub.
Alles in Allem: Hat sich sehr gelohnt und war auch dank meiner Begleiter ein klasse Urlaub.
Samstag, 9. August 2008
The Hand-Job Protest Song
War ein paar Tage im Urlaub, Berichte und Bilder folgen. Zur Ablenkung erstmal der hier:
(Danke gondi)
(Danke gondi)
Dienstag, 5. August 2008
Offene Forderungen
Es ist noch nicht so lange her, da gab der Vatikan bekannt, dass die Tempelritter "damals" gar nicht als Ketzer hingerichtet wurden, sondern die Kirche ihnen Absolution erteilte, bevor der damalige Papst Clemens V. aus rein weltlichen Gründen - die einen sagen "Geld", die anderen sagen "Krieg" - den Orden an den damaligen König Frankreichs, Philipp IV., ausliefern musste. Der wiederum fackelte zwar nicht lange, aber dafür eine Reihe Ordenskrieger ab. Das ist jetzt gut 700 Jahre her.Nun ist es nicht so, dass der Orden damit aufhörte zu existieren. Nicht alle wurden hingerichtet und es gab im Laufe der Jahrhunderte etliche Nachfolgeorganisationen, die entweder von
Diese Vereinigung hat nach spanischem Recht Klage eingereicht. In dieser Klage verlangt sie von Papst Benedict "anzuerkennen", dass Eigentum der Templer im Wert von rund 100 Milliarden Euro beschlagnahmt wurde. Die Vereinigung ist sich der Tragweite dieser Klage durchaus bewußt und verkündet deshalb:
"Es geht uns nicht darum, die römisch-katholische Kirche in den Ruin zu treiben, sondern es geht uns darum, dem Gericht die Dimension der Verschwörung gegen unseren Orden aufzuzeigen."Die Kirche hat jetzt ein größeres Problem. Der Prozess wird in Spanien mit einiger Gewissheit zugelassen werden, denn erstens hat das spanische Rechtssystem genügend Löcher, Lücken und Hintertüren und zweitens sind zumindest einige Templer-Organisationen von der Unesco anerkannt. Wenn das eintritt, ist der Rest eher Formsache, denn die historischen Fakten sind belegt und vom Vatikan bezeugt.
Es dürfte interessant sein zu beobachten was passiert, wenn die Katholische Kirche in Spanien verurteilt wird...
(Quelle: The Register)
Montag, 4. August 2008
Nicht mit diesem Namen
Es ist immer wieder erstaunlich, wohin regularien von Firmen führen, welcher Schwachsinn unter dem Diktat des "ehrbaren Kaufmanns" verzapft wird. Zur Zeit befinden sich besonders die Telefon- und Mobilfunktunternehmen in besonders exponierter Stellung, denn sie sind es, die die Kommunikation weltweit ermöglichen und deshalb werden viele Begehrlichkeiten an sie herangetragen. Die Musikindustrie möchte die Telefonfirmen für die Inhalte der Kommunikation ihrer Kunden haftbar machen, die Filmindustrie will von den Telefonfirmen, dass bezahlte Filmstreams bevorzugt durchgeleitet werden und andere Inhalte ausgebremst werden, die Werbebranche will von den Telefonfirmen alle Nutzerdaten haben und so weiter und so fort.
Und der Kunde? Der will einfach nur mit kommunizieren. Oder im Netz surfen, Informationen sammeln (und so Grundlage für Kommunikation schaffen, aber das führt jetzt etwas weit vom Thema weg). Die Telefonfirmen verkaufen ihm gerne jeden beliebigen Vertrag. Theoretisch zumindest. Manchmal wird das auch verwehrt. Meistens wegen des Geldes. Manchmal aber auch aus völlig unerwarteten Gründen.
Diese Erfahrung machte neulich der pensionierte Radiologe Dr. H. I. Libshitz. In seiner Wohnung in Rehoboth Beach, Delaware, USA wollte er ganz gerne DSL haben. Sich mit Analogmodem einwählen fand er nicht mehr so ganz zeitgemäß. Darum bestellte er bei Verizon. Oder genauer: Er wollte bestellen. Da wir uns ja auch in den USA inzwischen im 21. Jahrhundert befinden, findet auch bei Verison der Bestellvorgang online statt. Alles klappte soweit reibungslos, nur bei Eingabe des Namens und dem Erstellen der Emailadresse streikte das System.
Man rief die Hotline an. Wie heute üblich befand sich der Gesprächspartner in Fernost. Der freundliche Philippino erklärte dem Arzt, dass sein Name das Problem sei:
"We can't install it because your name has 'shit' in it."Mit anderen Worten: Weil in seinem Namen die Buchstabenfolge S-H-I-T vorkommt, wurde ihm der Vertrag verweigert. Man sprach mit dem Vorgesetzten. Der schlug vor, dass Dr. Libshitz doch einfach seinen Namen falsch schreiben sollte. Funktionierte aber auch nicht.
So rief der 69jährige die Rechnungsabteilung von Verizon an. Dort glaubte man ihm so reinweg gar nicht und deshalb wurde er erstmal weitervermittelt, kreuz und quer durch die Abteilungen. Am Ende hieß es jedenfalls, dass nur ein einziger Mann in Tampa bei diesem Problem helfen könne und der müsse dann in Indien anrufen, um von dort aus den Code der Software für die Registrierung ändern zu lassen.
Einige Tage später bekam Dr. Libshitz Post von Verizon. Ihm wurde mitgeteilt, dass er den gewünschten Usernamen nicht benutzen könne, weil der nicht zu den AGB der Firma passe. Daruafhin schickte Familie Libshitz die bereits zugesandte DSL-Hardware wieder zurück:
"If I can't use my own name, I'm going to stay with my AT&T dial-up."Wie so oft: Je größer die Firma, desto weltfremder die Gepflogenheiten. Auf diesen Vorfall angesprochen zeigte sich die Firmensprecherin von Verizon, Sharon B. Schaffer, erstaunt:
"I don't have a clue." "Actually, I'm kind of surprised. If this is Dr. Libshitz's name, your name is your identity. He's had this his entire life." "I think he needs a little bit of personal attention."Einige Tage später äußerte sich Verizon formell zu der Sache:
"As a general rule (since 2005) Verizon doesn't allow questionable language in e-mail addresses, but we can, and do, make exceptions based on reasonable requests. The one from Dr. and Mrs. Libshitz certainly is reasonable and we regret the inconvenience and frustration they've been caused."Nun, vor dem Anmeldeversuch hatte Verizon keine Probleme mit dem Namen, denn Post schickten sie ihm, auch Rechnungen und auch seine Überweisungen nahmen sie problemlos an.
Ich vermute, wir werden in Zukunft noch viel erschreckendere Fälle erleben, in denen die weltfremden AGB irgendwelcher Firmen darüber entscheiden, wer man sein und was man tun darf...
(Quelle: philly.com)
Sonntag, 3. August 2008
Spielidee
Manche Spielkonzepte sind einfach nur genial:
Levelhead von Julian Oliver ist eindeutig ziemlich genial, auch wenn im Video nicht klar wird, dass das Spielgeschehen nicht auf den Würfel projiziert, sondern durch den Würfel gesteuert wird: Es gibt drei verschiedene Würfel, die mit verschiedenen Leveln des Spiels korrespondieren. Mit einem Motion-Tracking-System verfolgt der Rechner, wie der jeweilige Würfel gekippt, geneigt und gedreht wird. Das wiederum wird in die Bewegung einer Spielfigur im Innern der Würfel übersetzt. Ziel ist es, die Figur so schnell wie möglich durch alle Räume im Innern der Würfel zum Ziel (die Freiheit) zu führen.
Der Erfinder will das Spiel als open-source unter GPLv3 veröffentlichen, die Hardware gibt es allerdings nicht "für lau" dazu.
Levelhead von Julian Oliver ist eindeutig ziemlich genial, auch wenn im Video nicht klar wird, dass das Spielgeschehen nicht auf den Würfel projiziert, sondern durch den Würfel gesteuert wird: Es gibt drei verschiedene Würfel, die mit verschiedenen Leveln des Spiels korrespondieren. Mit einem Motion-Tracking-System verfolgt der Rechner, wie der jeweilige Würfel gekippt, geneigt und gedreht wird. Das wiederum wird in die Bewegung einer Spielfigur im Innern der Würfel übersetzt. Ziel ist es, die Figur so schnell wie möglich durch alle Räume im Innern der Würfel zum Ziel (die Freiheit) zu führen.
Der Erfinder will das Spiel als open-source unter GPLv3 veröffentlichen, die Hardware gibt es allerdings nicht "für lau" dazu.
Überschrift des Tages (81)
Wie sorgt man dafür, dass das Internet ein sicherer Platz wird? Genau! Man sorgt dafür, dass möglichst viele Dummuser aus dem Netz verschwinden. Dieser Prämisse folgend veröffentlicht die Welt folgenden Artikel:
Nun belässt man es nicht etwa dabei, in branchenüblicher Manier über die Gefahren des Webs zu diskutieren oder von den Risiken zu erzählen. Nein, weit gefhlt. Fein säuberlich sortiert und kategorisiert listet die Welt 100 URLs auf, wo es zum Beispiel die besten Virenbaukästen gibt, wo man Cracks und illegale Filme herbekommt und vieles mehr. Aber immerhin warnt die Redaktion eindringlich: "Kleinste Fehler gefährden Sie selbst und andere".
Da kann man eigentlich nur noch gratulieren.
(Quelle: Welt)

Da kann man eigentlich nur noch gratulieren.
(Quelle: Welt)
Freitag, 1. August 2008
Chef der USA werden
Wir, die wir alles über Amerika wissen, die wir jeden Amerikaner perfekt und absolut richtig einschätzen können, haben meistens so rein gar keine Ahnung. Zum Beispiel davon, wie eigentlich der Präsident der USA gewählt wird.
Mittwoch, 30. Juli 2008
Sachen gibts... (195)
Eric Klarenbeek, Designer aus dem Inselkönigreich auf der anderen Seite des Kanals, hatte die Idee, dass Kontaktlinsen - ähnlich wie Handys - unbedingt irgendwelches Gedöns benötigen, um der Trägerin das gewisse Etwas zu verschaffen, das ihr ohne auf jeden Fall fehlen wird. Bereits 2003 als Prototyp vorgestellt ist dieses unerlässliche Zubehör jetzt tatsächlich im Handel zu erwerben. Preis und Lieferbedingungen unbekannt.
Offline
Wären StudiVZ, Facebook, MySpace und so weiter keine Webseiten, sondern das quasi "wirkliche Offline-Leben" (erschreckende Idee, ich weiß), würde das wahrscheinlich in etwa so aussehen:
Irgendwie ziemlich beängstigend.
Irgendwie ziemlich beängstigend.
Dienstag, 29. Juli 2008
Die Macht der Milch
Gerhard Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes:
(Quelle: heute)
"Der Handel muss sich verpflichten, keine Lockvogelangebote und kein Preisdumping bei Lebensmitteln mehr zu machen."Mit anderen Worten: Der Bauernverband fordert staatlich kontrollierte und diktierte Preise. Sowas nannte man zu Zeiten der DDR "Planwirtschaft". Dazu Horst Seehofer, Bundesminister für Landwirtschaft (CSU):
"Wir stehen hinter den Milchbauern."Da stelle ich mal ganz provokant die Frage, was man in Bayern wohl noch so alles vor hat...
(Quelle: heute)
Nichts gelernt
Thilo Sarrazin, Finanzsenator der SPD in Berlin:
(Quelle: Berliner Morgenpost)
"Wenn die Energiekosten so hoch sind wie die Mieten, werden sich die Menschen überlegen, ob sie mit einem dicken Pullover nicht auch bei 15 oder 16 Grad Zimmertemperatur vernünftig leben können."Jean-Jacques Rousseau, 1770:
"Endlich erinnerte ich mich des Notbehelfs einer großen Prinzessin, der man sagt, die Bauern hätten kein Brot, und die antwortete: Dann sollen sie Kuchen essen!"Als das letzte Mal ein solcher Ausspruch Herrschenden in den Mund gelegt wurde, landeten eine Menge Leute unterm Fallbeil...
(Quelle: Berliner Morgenpost)
Montag, 28. Juli 2008
Aliens
Entweder ist es eine Sensation, oder nur ein weiterer Hoax auf Kosten der sensationslüsternen Ufologen: Dr. Edgar Mitchell, Astronaut der Apollo 14 Mission behauptet in einem Interview, dass Aliens seit mindestens 60 Jahren die Erde besuchen und Kontakt mit verschiedenen Regierungen, u. a. der der USA aufgenommen haben, diese Regierungen das aber bis heute verzweifelt zu vertuschen versuchen, was ihnen aber angeblich zunehmend weniger gelingt.
Dr. Mitchell, inzwischen 77 Jahre alt, behauptet, dass die "echten" Aliens denen aus den üblichen Darstellungen weitestgehend entsprächen: klein, große Augen, großer Kopf. Es war, so Dr. Mitchell, eine sehr große Ernüchterung, dass "unsere" Technologie bei weitem nicht so weit entwickelt ist, wie deren und wären sie feindlich, wäre die Menschheit schon lange ausgerottet:
Die Nasa sagte zu dem Interview:
(Quelle: Daily Mail)
Dr. Mitchell, inzwischen 77 Jahre alt, behauptet, dass die "echten" Aliens denen aus den üblichen Darstellungen weitestgehend entsprächen: klein, große Augen, großer Kopf. Es war, so Dr. Mitchell, eine sehr große Ernüchterung, dass "unsere" Technologie bei weitem nicht so weit entwickelt ist, wie deren und wären sie feindlich, wäre die Menschheit schon lange ausgerottet:
"I happen to have been privileged enough to be in on the fact that we've been visited on this planet and the UFO phenomena is real." "This is really starting to open up. I think we're headed for real disclosure and some serious organisations are moving in that direction." "I thought I'd stumbled on some sort of astronaut humour but he was absolutely serious that aliens are definitely out there and there's no debating it."Dr. Mitchell hält zusammen mit Allan Shepard den Rekord für den längsten Mondspaziergang (neun Stunden und 17 Minuten). Er hat einen Bachelor of Science als Luftfahrtingenieur und einen Doktor der Wissenschaften in Aeronautik und Astronautik.
Die Nasa sagte zu dem Interview:
"NASA does not track UFOs. NASA is not involved in any sort of cover up about alien life on this planet or anywhere in the universe." "Dr Mitchell is a great American, but we do not share his opinions on this issue."Wir werden sehen...
(Quelle: Daily Mail)
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