Dienstag, 29. Juli 2008

Die Macht der Milch

Gerhard Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes:
"Der Handel muss sich verpflichten, keine Lockvogelangebote und kein Preisdumping bei Lebensmitteln mehr zu machen."
Mit anderen Worten: Der Bauernverband fordert staatlich kontrollierte und diktierte Preise. Sowas nannte man zu Zeiten der DDR "Planwirtschaft". Dazu Horst Seehofer, Bundesminister für Landwirtschaft (CSU):
"Wir stehen hinter den Milchbauern."
Da stelle ich mal ganz provokant die Frage, was man in Bayern wohl noch so alles vor hat...

(Quelle: heute)

Kommentare:

  1. Edekavertreter29 Juli, 2008 22:04

    Wobei dir guten Politiker grundsätzlich hinter jedemstehen, der eine halbwegs repräsentative Wählergruppe darstellt, also da würde ich jetzt noch keine Sau drauf verwetten...

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  2. So so ... mit der CDU zum Kommunismus?

    Hat doch mal was.
    Nun weiß ich gar nicht mehr was ich wählen soll.

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  3. Wieso? Es gibt so viele Parteien da draußen, die alle darauf brennen, gewählt zu werden. Bei den meisten dieser Parteien ist natürlich klar, dass die Erfahrung fehlt. Aber glücklicher Weise fehlt auch die bei den großen herrschende "Betriebsblindheit". Da könnte es sich durchaus noch lohnen, seine Stimme mal eben keiner großen Partei zu geben.

    Welche politischen Ziele man selbst dabei verfolgt sollte für die Wahl ausschlaggebend sein. Das bedeutet natürlich auch, dass man sich mal mit dem Parteiprogramm auseinander setzt. Wenn da das gleiche Wischi-Waschi wie bei SPD, CDU/CSU, Linke, Grüne oder FDP drinsteht, lohnt es sich kaum. Aber das unterscheidet eben die kleinen Parteien meistens doch von den Großen: Da gibt es (ehrgeizige) Ziele, die angestrebt werden die sich mit dem Parteiprogramm decken. Bei den "Volksparteien" könnte man alle Parteiprogramme auf das eine Wort "Machterhalt" oder alternativ "Geld" beschränken.

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