Dienstag, 8. Januar 2008

Falsche Straßenseite

FeuerEin Albtraum: Das eigene Haus steht in Flammen. Gut, dass es die Feuerwehr gibt und beruhigend zu wissen, dass man immer brav Steuern und Versicherung bezahlt hat. Ace C. in Fairbanks, Alaska, passierte genau das. Die Feuerwehr wurde alarmiert und rückte auch aus der niocht ganz 3 Kilometer entfernten Wache an, aber dann, keine 50 Meter vom Brandort entfernt, drehte die Feuerwehr wieder ab: Nicht zuständig. Das Haus brannte, wie nicht anders zu erwarten, vollständig ab.

Der Stellvertretende Chef der Feuerwehr des Bundesstaates Alaska nannte den Abbruch des Einsatzes "völlig normal": Außerhalb des festgelegten Einsatzgebietes zahlen die Bürger keine Steuern für die Feuerwehr und schließlich sei man ja nicht das Sozialamt. Es sei halt Pech, dass weder Ace noch seine Nachbarn wussten, dass die Feuerwehr bei ihnen nicht zuständig ist, weil sie auf der falschen Straßenseite wohnen. Das wiederum rächt sich für Ace jetzt doppelt bitter, denn weil sein Haus nicht durch die Feuerwehr abgesichert war, zahlt die Versicherung jetzt nur eine Entschädigung, die höchstens einen kleinen Prozentsatz des ursprünglichen Wertes des auf 180.000 US$ geschätzten Hauses betragen wird.

(Quelle: Anchorage Daily News)

Montag, 7. Januar 2008

Sicherheit in Deutschland

Schlägerei in U-BahnNicht lange ist es her, da verkauften uns Sicherheitsexperten Überwachungskameras als die Wende in Sachen Gefahrenabwehr. Teures Personal lasse sich so einsparen und könne sehr viel effizienter zu den Tatorten geschickt werden, weil man ja ein sehr viel größeres Gebiet überwache. Und so wurden die Gesetze angepasst und der Bürger muss es sich seit dem gefallen lassen, zunehmend lückenlos beobachtet zu werden. Hat das eigentlich Auswirkungen auf das Kriminalitätsgeschehen? Die Experten drücken sich um eine klare Aussage. Man müsse die Entwicklung abwarten. Von "langfristigen Veränderungen" ist die Rede, die man noch nicht absehen könne.

Die Vorfälle der letzten Zeit zeigen vor allem eins: Kameras dokumentieren, dass Täter mit zunehmender Härte und Brutalität zuschlagen. Überall in Deutschland werden von den Medien und der Politik Fälle ausgegraben, in denen jemand wegen Nichtigkeiten zusammengeschlagen wurde. Toll ist ja, dass man die Täter gefasst hat. Den Opfern hilft das keinen Meter. Haben die Kameras die Gesundheit auch nur eines der Opfer geschützt? Wohl eher nicht. Dafür konzentriert sich die Politik jetzt aber auf eine Debatte, die vollkommen am Ziel vorbei geht. So soll das Jugendstrafrecht verschärft werden. Umerziehungslager sollen entstehen und "Warnarrest" eingeführt werden.

Schützt eine schärfere Strafandrohung vor Kriminalität? Die Erfahrung zeigt in aller Deutlichkeit, dass dem nicht so ist. Die Theorie "harte Strafen verhindern Straftaten" trifft nicht zu. Man nehme nur die Todesstrafe. In Staaten, in denen zum Beispiel Mörder hingerichtet werden, gibt es trotzdem Mörder. In den USA zum Beispiel erheblich mehr, als bei uns. Das wissen auch unsere Politiker, denn gerade die sind ganz weit vorne mit dabei, wenn es darum geht, zum Beispiel den USA kräftig ans Bein zu pinkeln, wenn es um die Todesstrafe geht.

Manche Politiker bemerken, dass irgendetwas vollkommen schief geht. Sie sehen, dass sie scheinbar wie die Wilden an der Sicherheit herumschrauben. Sie glauben mit Vorratsdatenspeicherung, Umkehr der Beweislast, Zusammenführung von Polizei und Geheimdienst, flächendeckender Überwachung und so weiter hätten sie doch schon alles getan, um Deutschland sicher zu machen. Und jetzt zeigt sich, dass Deutschland scheinbar immer unsicherer wird. Peter Gauweiler von der CSU glaubt die Zeichen der Zeit erkannt zu haben. Er fordert eine Sicherheitsinitiative zu Hause:
"Deutschland wird in der Münchner U-Bahn verteidigt, am Bahnhof Zoo in Berlin und in der Frankfurter Innenstadt."

Peter Gauweiler, Bild, 7.1.2008
Deutschland wird angegriffen! Es herrscht Krieg! Den Terrorismus, den der Eine von außen drohend sieht, erkennt der andere in dem Schläger ihm gegenüber im Bahnhof. Natürlich kennt Herr Gauweiler auch die Gründe: "Es wird zu wenig abgeschoben und zu viel undifferenziert hereingelassen. Jeder weiß das." So so. Wir alle wissen das. Weil wir alle das wissen, sollen wir denn auch alle dafür bezahlen. Der Herr Gauweiler stellt sich nämlich vor, dass man als Sofortmaßnahme in jeden S-Bahnwagen einen Wachmann stellen könnte. Die entstehenden Kosten sollten die Fahrgäste tragen, zum Beispiel durch einen Aufschlag von 10 Cents auf den Fahrpreis.

Vor einiger Zeit hatte man in Leipzig Hartz IV Empfänger als "Begleitpersonen" im öffentlichen Personennahverkehr beschäftigt worden. Auch andere Städte experimentier(t)en mit solchen Ideen. War wohl alles nicht so die wahre Lösung. Darum soll jetzt wieder eingestellt werden, was man erst gerade wegrationalisiert hat. Allerdings nicht etwa der gut ausgebildete Schutzmann, dem zurecht Fach- und Sachkompetenz zugetraut wird, sondern irgendwelche "Sicherheitsdienste", zu denen der Bürger in der Regel ein instinktiv zwiespältiges Verhältnis hat, aber aus Erfahrung in den seltensten Fällen Vertrauen.

Die Politik hat mal wieder voll 'reingegriffen. Die Sicherheitspolitik ist einseitig auf den Schutz der großen Wirtschaft ausgelegt und generell als reiner Kostenfaktor behandelt worden. Die aktuellen Extremfälle der Kriminalitätsentwicklung zeigen jedoch, dass mit Kameras und Bundestrojanern einem Schlägertrupp nicht beizukommen ist. Polizei auszubilden dauert lange und ist teuer. Das kann man sich nicht aus den Rippen schneiden. Also frickelt man jetzt mit irgendwelchen halbgaren privaten Sicherheitsdiensten herum und lässt sich das dann auch noch vom Bürger bezahlen, dem man ja gerade erst gehörig in die Tasche gegriffen hat.

Ich frage mich wirklich, wann hier in Deutschland mal jemand aufwacht.

(Quelle: Berliner Morgenpost)

Sonntag, 6. Januar 2008

Qualitätsurteil

Merkel ist huebsch
...sagte Sternsingerin Teresa Klenk aus dem Bistum Passau beim Sternsinger-Empfang von Angela Merkel im Kanzleramt. Na wenn es sonst schon nichts Positives über die Bundeskanzlerin zu sagen gibt...

(Quelle: Tagesschau)

Sachen gibts... (164)

Ein Bereich, in dem manche Leute scheinbar alles glauben und dafür beliebige Summen Geld ausgeben, ist eindeutig das Auto. Seit die Benzinpreise sich immer schneller in Richtung 2 Euro je Liter bewegen, ist so ziemlich jeder auf der Suche nach irgendeinem Weg, Spritkosten zu sparen. Manche Firmen helfen dabei, durch die Produktion benzinsparender Motoren, andere produzieren andere Dinge, die Sprit sparen sollen. Die Firma Moletech gehört zu den Firmen, die "andere Dinge" herstellen. Auf der diesjährigen CES stellte sie Kapseln vor, mit denen sich der Spritverbrauch auf Dauer um bis zu 20% senken lassen soll.

Die Idee ist wie folgt: Man werfe je ein paar dieser Kapseln in den Tank und befestige je eine weitere an Kühler und Luftfilter und schon wirken diese Kapseln ihre Magie. Laut Moletech wirken diese Kapseln auf die Luft-Benzin-Vermischung und brechen diese Luft-Benzin-Moleküle(!) auf. Auf diesem Weg sorgen sie für eine vollständigere Verbrennung, was wiederum zu mehr Motorleistung und weniger Verbrauch führt. Moletech führt eine 27 Seiten dicke Studie von Professor Peter Dingle von der Murdoch Universität, Australien, die das belegt.

Die oben im Bild dargestellten Pellets sind für 3-6 Liter Motoren und kosten 219 Euro pro Set, für Motoren unter 3 Litern 169 Euro. Einzelne Pellets für Motorräder kosten 89 Euro. Zu bestellen direkt bei MTech, wo es auch Spritsparhilfen für andere Motoren gibt. Zu den Kosten kommen noch Versand und so weiter hinzu. Ein Buch über Chemie, in dem Verbrennung und Oxidation erklärt sind, kostet ca. 20 bis 30 Euro in jedem besseren Buchladen und etwas Nachdenken ist eh unbezahlbar.

Echte Männer

Das Internet zeigt uns immer wieder, welchen Vorbildern wir nacheifern müssen, um berühmt zu werden.

(Danke Gex und Khabarakh)

Chinas Martial Art Arsenal

Die Tage erst hatte ich eine längere Unterhaltung über Kung Fu und das in diesem Kampfsport benutzte Arsenal, das uns Europäer oft ziemlich fasziniert. Wie gut, dass es Youtube gibt, denn da gibt es zu allem und jedem irgendwelche Filme. So auch zu diesem Thema.

Samstag, 5. Januar 2008

Absehbare, kalkulierte Fehler

Manche Fehler muss man selber machen. Da können Leute, die es besser wissen, noch so eindringlich warnen und Wissen und Erfahrung vortragen, manchmal will man einen Fehler mit aller Macht selber begehen. Meistens sind Menschen, die so handeln, pubertierend und lehnen sich gegen ihre Eltern oder generell Erwachsene auf. Da kann man dann nur mitleidig lächeln und winken, hoffen, dass der Aufschlag nicht zu hart wird und sich bereithalten, beim Aufstehen nach der unsanften Landung zu helfen. In diesem Fall jedoch könnte das etwas schwierig werden, denn:

Merkel will Erziehungscamps und Warnarrest
Unsere Bundeskanzlerin will allen Fachleuten aus Justiz, Kriminalitäts- und Verhaltensforschung und allen negativen Erfahrungen in anderen Ländern (z. B. USA) zum Trotz eine drastische Verschärfung des Jugendstrafrechts. Die Überlegung ist klar: Strafrecht verschärfen kostet kein Geld und die paar Knastplätze oben drauf legen kostet vielleicht Peanuts. Die echten Ursachen, nämlich zum Beispiel das problematische Bildungssystem Deutschlands, zu beseitigen, kostet sehr viel Geld. Außerdem kann man auf diesem Weg noch ganz andere Dinge etablieren. Wenn es Erziehungscamps für Jugendliche gibt, warum dann nicht auch für Erwachsene? Ein Warnarrest ermöglich die Inhaftierung schon aus "rein vorbeugenden Gründen" und ist ganz etwas anderes, als eine "echte" Haftstrafe. Da hat man dann doch ganz andere Möglichkeiten, unliebsame Zeitgenossen loszuwerden.

(Quelle: Spiegel)

Freitag, 4. Januar 2008

Geheimdienste in Deutschland

Verschwörungstheorien sind immer Toll. Haben diese mit Geheimdiensten zu tun, ist deren Erfolg bei der Leserschaft nahezu garantiert. Geht es dann dabei auch noch um Juden, kann man sicher sein, dass Stoff für mindestens einen Bestseller, vier Fernsehsendungen und einen Hollywoodstreifen drin ist. Man denke nur an 9-11. Nun ist es ja so, dass man gerne an das Standardmuster denkt, wenn folgende drei Schlagworte genannt werden: Juden, Geheimdienst und: Deutschland. Stimmt doch, oder? Schon denkt man ganz perfide Storys. So die Richtung Jüdische Geheimdienste unterminieren Deutschland und so. Oder von Deutschland ausgehend gegen die Welt. Irgendwas ganz Krudes halt. Tatsächlich lautet die Geschichte aber anders, wenn auch nicht weniger haarsträubend.

Die Berliner Morgenpost schrie mir entgegen:

russische Juden sollen abgeworben werden
Das hätte mich jetzt nicht so sehr fasziniert, wenn nicht der Artikel begonnen hätte mit:
"Werden die jüdischen Gemeinden in Deutschland von Israels Regierung geschwächt? Eine äußerst heikle Frage, die auch die Bundesregierung beschäftigt. Eine Geheimdienstorganisation will Juden, die aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland ausgewandert sind, nach Israel abwerben."
Ernsthaft. Der Zentralrat der Juden Deutschlands beschwert sich bei der Bundesregierung(!) darüber, dass ein israelischer(!) Geheimdienst namens "Nativ" versucht, aus Russland nach Deutschland ausgewanderte Juden aus Deutschland wegzulocken, damit die sich stattdessen in Israel ansiedeln. Ich war mir erst nicht so ganz sicher, ob das nicht unter "Stutenbeißen" und "Futterneid" abzuheften wäre, aber die Tatsache, dass sogar die Bundesregierung mit eingeschaltet ist, ließ mich etwas länger drüber nachdenken. Was will denn wohl ein Zwergstaat wie Israel mit immer mehr Einwohnern? Platz haben die ja nun wirklich nicht... Moment mal... Die Siedlungen... Sollte Israel etwa versuchen, durch von Innen provozierten Expansionsdruck...? Weltmacht Israel? Deutschland als Spielstein des Konflikts im Nahen und Mittleren Osten? Allen Verschwörungstheorien sind Tür und Tor geöffnet und der Tag wird bunt...

Wünsche schönes Fantasieren!

(Quelle: Berliner Morgenpost)

Mohn für Afghanistan

Woran merkt man, dass ein neues Jahr begonnen hat? Die fortlaufende Nummer der Newsletter beginnt wieder bei "001", so auch der des Bundestages. Und welche Überschrift prangt mir da als erste Überschrift des alltäglichen Tätigkeitsberichts der Volksvertreter im hohen Hause entgegen?
"Linksfraktion will Mohnanbau in Afghanistan legalisieren"
Die Linksfraktion meint ernsthaft, dass die wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Probleme des Landes durch die Legalisierung des Anbaus von Schlafmohn wenigstens zum Teil gelöst werden können. Ein ein streng kontrollierter Mohnanbau könnte dauerhaft zu gesicherten Einkommen führen und würde die Wirtschaft ankurbeln. Verklappt werden soll das Opium dann in Ländern, "die einen Mangel an Opiaten verzeichnen", sprich in der dritten Welt.

Sind wir hier nur noch von Zentralverschatteten umgeben? Was genau hat irgendeine verkrachte Populistenpartei aus dem Osten Deutschlands in Afghanistan bitte für eine Gesetzgebungsautorität und wenn das entgegen jeder Wahrscheinlichkeit doch der Fall sein sollte, welcher Vollidiot hat das zugelassen?

(Quelle: Deutscher Bundestag)

Überschrift des Tages (50)

Beugehaft
Wenn ein Jahr schon so anfängt...

(Quelle: Spiegel, Tagesspiegel)

Donnerstag, 3. Januar 2008

Freiheit, Religion und der War on Atheism

Manche Menschen haben eine sehr sehr skeptische Sicht auf die Ambitionen religiöser Einrichtungen und den blinden Gehorsam, den Dogmatiker vom Rest der Welt ultimativ einfordern. Ich gehöre dazu. Auch wenn mir gelegentlich vorgeworfen wird, ich sei Hardliner und was weiß ich nicht noch alles, weil ich mir anmaße Kritik zu üben, gehöre ich doch zu den eher gemäßigten Verrückten. Zu den noch um einiges radikaleren Atheisten (ich halte mich selber eher für einen Agnostiker) gehört Pat Condell, der sich kurz vor Weihnachten über einige Politiker seines Landes und deren Ideen aufregte, wie zum Beispiel der Aussage, dass Freiheit zwingend Religion voraussetze...

Ich bin mir sicher, dass alle Gläubigen dieser Welt sofort erklären können, wo die Denkfehler in dieser Sichtweise liegen.

Sachen gibts... (163)

Entenlampe Schreibtisch Lampe EnteTerry Pratchett wies darauf hin, dass es besser ist, wenn man Leute in Ruhe lässt, die eine Ente auf dem Kopf mit sich herum tragen. Das sprach sich herum, denn es ist einleuchtend: Wer ohne es zu wissen dazu in der Lage ist, ständig eine Ente mit sich auf dem Kopf herumzutragen, der ist noch zu ganz anderen Dingen fähig. Kleine Kinder zu frühstücken zum Beispiel, oder Autos in Kaufhäuser zu fahren und sie dort zu sprengen oder andere noch weniger erfreuliche Dinge.

Da nicht jeder immer dann eine Ente zur Hand hat, wenn er sie gerade braucht, meistens insbesondere dann nicht, wenn am heimischen Schreibtisch gerade wieder die jeweils Einzige mit allerlei lebenswichtigem Scheiß rum nervt ("Bring den Müll raus" "Du kannst mir ruhig mal im Haushalt helfen" "Du bist immer so verschlossen" "Wir müssen mal reden" "Du hast meinen Geburtstag vergessen" und so weiter), ist es sinnvoll, wenn Mann einen adäquat eindeutigen Ersatzhinweis parat hat. Diesen gibt es jetzt von Sebastian Errazuriz in Form einer Schreibtischlampe. Diese besteht aus dem vollständigen Rumpf einer Ente und statt Hals und Kopf eben dem Teleskoparm einer Schreibtischlampe. Sicherlich ein eindeutiges Statement.

Wie bei allen guten Designern spricht man auch hier lieber nicht über den Preis, aber wer als Wahnsinniger etwas auf sich hält und wert auf ein standesgemäßes Statement legt, der macht sich über solche Lappalien auch eher keine Gedanken. Fragen kostet ja nichts und die kann man in diesem Fall stellen an info[at]meetsebastian[dot]com. Vielleicht beantworten die ja auch noch ganz andere Fragen. Ich mein, wer eine "Suicidebag" als Auffangbehälter für zu allem entschlossene Selbstmordkandidaten baut, der hat bestimmt auch noch ganz andere Sachen im Schrank.

Sachen gibts... (162)

wii mote 8-in-1Zu Weihnachten gab es in vielen Haushalten nicht nur lange Gesichter, sondern hier und da auch durchaus lustige Geschenke. Zu den eindeutig lustigeren Geschenken gehört wohl die Wii, die Spaß für die ganze Familie verspricht. Die inzwischen weithin bekannten Controler, mit denen man die Konsole fernsteuern kann, haben schon viel Spaß bereitet und auch allerlei lustiges Zubehör auf dem Markt erscheinen lassen.

Natürlich gibt es auch für die Wii das eine oder andere Hack'n'Slay Game. Besonders die jüngere Generation ist da ja für zu begeistern. Die wiederum findet es aber reichlich dämlich, mit so zwei steril-weißen Kunststoffdingern in der Luft herumzufuchteln und in Richtung des Bildschirms zu hacken, zu stechen oder sonstwas zu tun, während auf dem Bildschirm der Gegner fachgerecht tranchiert wird. Ein Hersteller solches Zubehörs dachte sich wohl, dass auch diesen Kunden geholfen werden muss.

Darum stellte er das ultimative 8-in-1 Adapterset für die Wii-Mote her. Aus recht glaubwürdig bemaltem Latex und Schaumstoff werden Äxte, Messer und ähnliches Schnetzelwerk zum Aufstecken auf das Fuchtelgerät hergestellt. Von nun an kann der Nachwuchs ordentlich gerüstet durch Wohnzimmer toben und dem Nachbarn klar machen, dass hier eindeutig der Besuch des Jugendamtes in Begleitung des SEK angesagt wäre.

Würde mich nicht wundern, wenn wegen der Wii und der Nachbarn bald jemand indirekt ums Leben kommt. Wer sowas haben möchte: Die Adapter gibt es für rund 30 US$ (plus Porto und so) im Netz, das SEK am Telefon unter 110...

There and back

Ich habe einige Zeit überlegt, mit welchem Thema ich den Reigen des Wahnsinns 2008 beginnen soll. Ich glaube, eine schöne kleine Verschwörungstheorie ist passend. Dieses Mal nicht 9-11, sondern größer. Zeitreise. Enjoy.

Dienstag, 1. Januar 2008

Partyfotos (26)

Ich war Silvester in Düsseldorf auf so ner Party und hab da gefeiert. Durfte zwar nur so ne kleine Billigknipse mitnehmen, aber trotzdem: Paar Bilder gibts.

Ich hoffe, ihr seid auch alle gut reingekommen!

Jemand war so nett, und hat 6 Teile vom RTL2-Mitschnitt der Party online gestellt. Unbedingt sehenswert!

(Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6)

Nächstes Jahr bin ich wieder dabei!