Donnerstag, 14. August 2008

Karnickelstarre

PutinRussland setzt Akzente. Nach langer und ausführlicher Ankündigung, dass man willens, bereit und in der Lage sei, auf der internationalen Bühne wieder militärisch mitzuspielen, folgte jüngst der noch fehlende praktische Beweis: Georgien wurde "im Vorbeigehen" befriedet. Neben all den wichtigen humanitären und geopolitischen Zielen ging es Russland eindeutig auch um die Demonstration der eigenen Stärke und der Hilflosigkeit der anderen Mitspieler:

Asien hat im Kaukasus null Aktien, fallen raus. Afrika kann sowieso nichts. Europa ist so vereint in der Frage, was man denn in Sachen Kaukasus tun könnte, dass man sich ratlos vom UN-Sicherheitsrat erklären lässt, wie man mit Krisen vor der eigenen Haustür umgehen sollte. Die UN wiederum ist auch nicht gerade einig und laviert herum, ohne konkret zu sagen, was die Führungsmächte der Welt eigentlich wollen. Und Amerika?

Die Administration unter Bush liegt in den letzten Zügen und ist mehr oder weniger handlungsunfähig. Die verbalen Antworten fallen entsprechend leer und irgendwie fadenscheinig aus: Russland hat übertrieben! Das darf man im 21 Jahrhundert nicht machen! Beeindruckt die Russen sichtlich. Der sich selber schon als Präsident wähnende Barack Obama rührt die Werbetrommel für Frieden, Einheit und Harmonie und sein besonders hier in Deutschland oft vollkommen unterschätzter Mitbewerber John McCain rückt schon mal vorsorglich eine direkte Einmischung der USA - wie üblich: mit Truppen - in den Bereich des Möglichen, freilich ohne dieses "Versprechen" im Augenblick einlösen zu können. Selbst wenn sein Leben davon abhinge, ER ist noch nicht dazu in der Lage, eine solche Entscheidung zu treffen.

Europa schlägt unterdessen eine europäische Friedenstruppe vor, die in Georgien die Einhaltung des Friedens überwachen soll, was Georgien natürlich auch total toll findet - Alles ist besser, als die Russen, die die Republik bei den Eiern packen und einkassieren. Darum wird dem europäischen Friedensvertrag sofort zugestimmt und Europa versucht mal wieder den Retter der Enterbten zu spielen. Alas: Eine Friedenstruppe ist auf dem Papier ja gut und schön, aber woher nehmen wir die denn? Stricken? Bei Obi im Resteregal gab es gestern jedenfalls keine Friedenstruppen mehr. Außerdem hat Deutschland auch so schon genug Probleme mit den eigenen Sofapazifisten und dem aktuellen Minimalstengagement im Ausland. Und jetzt, so kurz vor dem Wahlkampf, einen weiteren bewaffneten Auslandskonflikt? Mit welcher parlamentarischen Mehrheit denn?

Und selbst wenn man die für dieses Abenteuer notwendigen Soldaten hätte: Deutschland will sich ernsthaft ausgerechnet einen Streit mit Russland ans Knie nageln? Ausgerechnet mit dem Land, von dem man Gas, Öl und Kohle im ganz großen Stil bekommt? Sicherlich. Immer schön in die Hand beißen, die einen füttert. Da bringt es auch wenig, dass Frankreich die Bedeutung einer "transeuropäischen Lösung" unterstreicht und an alle Beteiligten appelliert, sich doch mal anzustrengen.

Ob Frankreich schon seine Legionäre mobilisiert, um unsere Kohle aus dem Feuer zu holen? Da habe ich doch so meine Zweifel, weil Franzosen verdienen doch ganz gut an dem Strom, den sie uns verhökern, weil wir weder ausreichend eigene Kraftwerke noch Energieträger haben. Von den Engländern fange ich mal gar nicht erst an, denn die haben gerade mehr innenpolitischen Stress als ein räudiger Straßenköter Flöhe. Spanien hat ja schon bescheid gesagt, dass man nicht so richtig Bock auf Krieg hat. Wen also schicken wir da hin? Dieses mal dann doch die freiwillige Feuerwehr aus Leer?

Und Georgien? Dort lehnt man sich so weit wie irgend möglich aus jedem sich anbietendem Fenster und beweist in erster Linie eine Dimension an Verblendung, bis hin zur angsteinflößenden Dummheit, die selbst in der Politik selten in solchem Umfang öffentlich vorgeführt wird. Jetzt gerade erst verlangte der georgische Präsident vom US Präsidentschaftskandidaten McCain, dass der doch seinen Worten ("Wir kommen da gleich rüber, dooo!") bitte Taten folgen lassen solle. Mit anderen Worten: "Bitte, bitte Amerika, marschier bei uns ein!" McCain denkt sich wiederum wahrscheinlich "Können vor lachen!", denn noch ist er nicht Chef der Armee und deshalb kann er mal so rein gar nichts veranlassen.

Und wenn wir alle jetzt mal so tun, als wenn nichts passiert wäre? So'n bissi aufregen und einen auf dicke Hose machen und rumpoltern, aber sonst nichts? Ja... dann... äh... Keiner traut es sich zu sagen, aber im Prinzip ist das zur Zeit die einzige echte Option, die "wir" - das sind alle anderen außer Russland und Georgien - tatsächlich haben. Wir müssen abwarten, wozu uns Russland einlädt. Und damit auch ja kein Zweifel daran aufkommt, wer in Russland den Ton angibt, achten wir bei nächster Gelegenheit mal darauf, wer "vor Ort" (aka: an der Front, bei der Truppe) handelt und wer für die Presse tolle Erklärungen im warmen Studio verliest. Noch Fragen?

Was sollen wir (lies: der Westen) denn auch tun? Mit der Unabhängigkeit des Kosovo haben wir Russland ganz gehörig vor den Koffer geschissen und gezeigt, dass uns Russlands Interessen einen gepflegten Scheiß interessieren. Unabhängigkeit ist toll! Freiheit für jeden! Heute der Kosovo, morgen Schottland, übermorgen das Baskenland, Katalonien, Bayern. Und Freiheit für Tibet natürlich auch! Rettet die Wale! Nieder mit dem imperialistischen Unterdrücker! Super Idee, nur die langfristigen Folgen? Ach huch, die Probleme lassen sich nicht durch singen, klatschen und im Kreis hüpfen lösen? Ja so ein Mist. Na egal, irgendwie wird's schon gehen. Hauptsache Peace auf dem Sofa und Freiheit für alle! Ich spend' auch ne Mark füre Caritas!

Genau das ist übrigens auch unsere Haltung in Sachen "ehemalige russische Teilrepubliken". Tschetschenien? Georgien? Vor 14 Tagen wusste die große Mehrheit in Deutschland nicht einmal, dass es diese Gegenden überhaupt gibt und jetzt ist da Krieg! Und wenn Krieg ist, dann reden wir natürlich mit! Ganz groß. Kein Krieg ohne deutsche Verbalbeteiligung. Wollen wir uns da wirklich richtig einmischen? Können wir uns da überhaupt einmischen? Nein. Können wir nicht und wollen sowieso nicht ("IIIIiiiih! Verantwortung!") Und die Amis? Wenn "die" tatsächlich von irgendwo Truppen zusammenkratzen könnten, um sich in Georgien einzunisten: Die unmittelbare militärische Konfrontation mit dem Russen? Echt jetzt? Wo gerade der Generalstab durchwechselt und keiner so recht weiß, ob die Devise der Zukunft "rein in die Kartoffeln" oder "raus aus den Kartoffeln" lauten wird? Das glaube ich nicht, Tim.

Also bleibt dem Westen nur diplomatische Rhetorik und tolle Reden im Fernsehn. Schon mal die Spendenappelle vorbereiten und Pressevertreter zum Roten Kreuz schicken, die die Zeltlager und Hilfslieferungen für den hiesigen Sofapazifisten fernsehtauglich 'rüberbringen. Aber bitte nicht zu viel davon, sonst versaut es am Ende noch den Wahlkampf... Insgesamt kann man Russland eigentlich nur zu einem brillianten Schachzug gratulieren: Minimales Risiko, maximaler Gewinn. Genial gemacht.

Was machen wir eigentlich, wenn sich die Russen dazu entschließen, den Motivationsschub aus dem schnellen und einfachen Sieg auszunutzen und sich noch ein paar andere "Abweichler" wieder an Land zu holen? Und was machen wir, wenn mal unsere erklärten Freunde betroffen sind? Ist ja nicht so, dass das Thema Kosovo schon vom Tisch wäre...

Aussagewahrheit

Mittwoch, 13. August 2008

Truck Driving - You're Doing it Wrong

Politik heute

Gerne glauben wir, dass der Schwachsinn, den Politiker sich so ausdenken, Grenzen hat. Dem ist nicht so, wie dieser Videomitschnitt der Rede des Vertreters der Republikanischen Partei aus Texas, Ted Poe, vor dem Repräsentantenhaus zeigt:

Auch bei uns werden solche Glühbirnen bald "Pflicht" und ich frage mich, welche Entsorgungsvorschriften auf uns zukommen werden. Alleine die Vorstellung, dass nach Meinung von Politikern eine Glühbirne, die Quecksilber enthält, umweltschonender ist, wenn sie nach Gebrauch in ZWEI(!) Plastiktüten eingewickelt und auf Müllhalde geworfen wird, anstatt einfach die alten weiterzuverwenden, macht mich schon etwas sprachlos...

Sachen gibts... (196)

Microsoft hat eine Technologie entwickelt, mit der man Videos bearbeiten kann. Nicht das etwa das Video als solches, sondern die Inhalte, speziell die Gesichter darin:

Da ergibt sich irgendwie die Frage, ob man man Bildern und Videoaufzeichnungen generell überhaupt noch trauen kann, was gerade in Zeiten der zunehmenden Überwachung durch den Staat nicht ganz unerheblich sein dürfte.

Sondervorstellung

weibliche Brust BusenWenn Behörden jubelnde Fans haben, muss etwas faul sein. Diese Erkenntnis ist universell und fundamental. Zwar kommt es hin und wieder vor, dass einzelnen Mitarbeitern von einzelnen Bürgern gedankt wird, aber das ist doch eher die Ausnahme. Generell sind Beziehungen zwischen Behördenmitarbeitern und ihrer Kundschaft eher neutral und meistens von tiefsitzender, umfassender, gegenseitiger Abneigung gekennzeichnet. Ursache dafür sind nicht selten die kreativ gestalteten Arbeitszeiten, Zuständigkeiten und Vorschriften.

Mitarbeiter des Rathauses in Oldham nahe Manchester, England, waren entsprechend verblüfft, als sich nach und nach Passanten vor dem Rathaus versammelten. Man befürchtete einen sich spontan zusammenrottenden Mob, aber irgendwie fehlten Fackeln und Mistgabeln. Auch waren die drinnen ziemlich überrascht davon, dass die draußen offenbar ziemlich begeistert waren. Man schob die Begeisterung auf die letzten Renovierungen und wollte die Leute auf der Straße nicht weiter beachten.

Das klappte auch ganz gut, bis die inzwischen beachtlich gewachsene Meute draußen begann, rhythmisch zu klatschen. Das brachte zwar erneut gesteigerte Aufmerksamkeit, aber keine Klarheit über die Gründe. Als dann aber Anfeuerungsrufe unmissverständliche Klarheit brachten, war die Hektik groß. Ein Cop wurde damit beauftragt, dem ungebührlichen Ausbruch an Begeisterung für das Treiben im Rathaus Einhalt zu gebieten. Der arme Kerl wurde beauftragt, alle Büros mit Fenstern zur Straße zu durchsuchen und die Akteure auf die Einhaltung der Dienstvorschriften hinzuweisen. In denen steht schließlich nicht drin, dass die Bevölkerung zu begeistern ist!

Und so geschah es auch. Der Cop platzte schließlich in das alles entscheidende Büro, in dem sich zwei Angestellte der Stadt miteinander vergnügten. Eine Diskussion über ein mehrere Millionen Euro schweres Projekt zur Wiederbelebung der Wirtschaft hatte die beiden so dermaßen angemacht, dass sie nicht anders konnten als sich die Klamotten vom Leib zu reißen und übereinander herzufallen. Am Fenster. Ohne Vorhänge. Zur Begeisterung der Bevölkerung, die nun endlich den Beweis vor Augen hatte, dass Behörden auch mal was Sinnvolles tun können.

Ein Sprecher des Stadtrates erklärte der Presse, dass die überaus erfolgreichen Akteure zur Zeit suspendiert sind und eventuell mit Disziplinarmaßnahmen zu rechnen haben. Allerdings werde darüber erst entschieden, wenn wirklich alle Einzelheiten des Vorfalls bekannt sind. Mit anderen Worten: Wenn auch der letzte das Video gesehen und die Leistung der beiden gewürdigt und bewertet hat - Wir erinnern uns? England ist das Land mit der absolut höchsten Dichte an Überwachungskameras in öffentlichen Bereichen - Behörden gehören auch dazu...

Unbekannt ist, ob den beiden wenigstens außerhalb ihrer Behörde weitermachen durften, ohne von der Polizei gestört zu werden. Unbekannt ist auch, ob Publikum dabei eine größere Rolle spielt...

(Quelle: Daily Mail)

Fehlgriff auf Pille

PillenIn Sachen Vermehrung haben wir uns eine hervorragende Aufgabenverteilung angeeignet: Männer werden Ärzte und Apotheker und Frauen schlucken. Das klappt hervorragend, wie unsere Geburtenstatistik beweist. Dazu noch das unwesentlich entwürdigende Prozedere der Gummihülle und der außerehelichen Triebgestaltung steht nichts im Wege. Allerdings - es gibt da ein Problem. Nicht immer geht es um die vorübergehende Bettgymnastik mit Frühstück. Manchmal geht es tatsächlich um mehr - ich weiß, diese Vorstellung ist weltfremd, wie mir erst die Tage wieder beigebracht wurde. Und dann rächt die Leistungsfähigkeit unserer Pharmaindustrie.

Wissenschaftler aus dem Inselkönigreich auf der anderen Seite des Kanals von der Universität Liverpool konnten nachweisen, dass Frauen, die die Pille nehmen, öfter in der Partnerwahl voll daneben greifen und grundsätzlich häufiger in Sachen Partnerschaft falsche Entscheidungen treffen. Die Wissenschaftler haben 100 Frauen jeweils bevor und nach der Pilleneinnahme befragt. Sie mussten angeben, welche Geruchsprobe von sechs verschiedenen Männern sie attraktiv fanden. Auf diesem Weg konnte nachgewiesen werden, dass Frauen, die die Pille nehmen, sich sehr viel mehr für Männer interessieren, die ihnen genetisch ähnlich sind.

Durch das hormonelle Verhütungsmittel wählten Frauen andere Männer aus als mit ihrem natürlichen Instinkt ohne Pille. Du Studie wies unter anderem nach, dass sich eine Frau anhand des Geruchs normalerweise von Männern angezogen fühlt, die sich genetisch von ihr unterscheiden. Das ist gut für die Nachkommen. Doch durch die Pille sucht sich eine Frau eher genetisch ähnliche Partner aus, berichteten die Wissenschaftler.

Die durch die Pille künstlich ausgelöste hormonelle Beeinflussung des Instinkts der Frau kann am am Ende ein höheres Risiko für Fehlgeburten, Empfängnisproblemen und längeren Abständen zwischen potenziell erfolgreichem Geschlechtsverkehr und damit auch zwischen Schwangerschaften. Wenn sich die Gene der Eltern zu sehr ähneln, sind die Folgen für den aus der Beziehung entstehenden Nachwuchs auch nicht unbedingt positiv. Bereits länger ist bekannt, dass eine zu große genetische Nähe der Elternteile beim Nachwuchs zu mindestens einem schlechteren Immunsystem führt.

(Quelle: Universität Liverpool)

Ufoporno

Guten Morgen liebe Freaks und Ufologen, hier ist Euer Weckruf:

Werden in Finnland die Drogen eigentlich mit dem Trinkwasser verteilt?

(Danke enos)

Dienstag, 12. August 2008

Freakshow

Fernseher Emerson1949 - WikipediaWenn es um Dating-Shows geht, dachte ich ja bislang, dass "Das Model und der Freak" die Krone des Unterschichtenfernsehns wäre. Weit gefehlt. Es geht noch "besser". Viel besser. Bislang ging es ja darum, dass entweder überwiegend zu sozialer Interaktion unbefähigte oder von der Natur überwiegend nicht bevorzugte Vollpfosten an beliebig gut aussehende, meist aber entweder leider reichlich hirnentkernte oder gefügig gesoffene "Topmodels" zum Gejohle des Pöbels verhökert wurden. Oder sich in beliebigem Umfang zum Affen machen mussten durften, um dann gesagt zu bekommen, dass sie nicht den Dreck auf der Klobrille wert sind.

Dieses Schema lässt sich steigern. Man nehme eine Anzahl Freaks. Genre und Alter egal, hauptsache der Generation Gadget angehörend. Dann nehme man eine Horde Plastikbomber und eine ordentliche Ladung "Must Have"-Gadgets. Das ganze zusammenkippen, gut durchrühren und schon haben wir eine klasse Sendung, deren Premiere in Deutschland mit Sicherheit nicht lange auf sich warten lassen wird:

Der Freak (oder Nerd oder Geek oder wie auch immer als "der Randgruppe zugehörend" gebrantmarkt) wird zusammen mit einem oder mehreren hochgestylten Plastikbombern durch diverse tolle Restaurants, Parks und was weiß ich was gescheucht. Unter Kamerabewachung, versteht sich. Nach einiger Zeit muss sich der Randgruppenkandidat dann entscheiden: Entweder er nimmt den Atombusen und geht für ein Wochenende mit ihr auf Kosten des Senders fi..., Entschuldigung, korrekt muss es natürlich heißen "aus" und das irgendwo, wo es wohl so richtig geil sein soll. Malle oder so. Oder Seychellen. Antreten muss die mobile Wochenendverschönerin gegen einen Stapel Gadgets.

Nun, ich weiß ja nicht wie es Euch geht, aber meine Erfahrung sagt mir, dass meine Kamera jeder Frau überlegen ist und die Beobachtung meiner Umwelt gibt mir darin immer wieder recht. Ob die hochgezüchteten Katalog-Grazien vor der Kamera damit klar kommen, wenn der Freak ihnen erklärt, dass ein 120 cm Plasmabildschirm auf Dauer irgendwie geiler ist, als eine schon nach 14 Tagen unter Dauermigräne leidende Edelstute? Bleibt abzuwarten, verspricht aber massiv viel Unterhaltung für die werberelevante Zielgruppe.

Premiere wird in den USA am 1. September um 19:30 EDT auf Playboy TV sein.

(Quelle: Playboy TV)

Pink Floyd meets Olympia

Speziell für Seigu und meine anderen China-Freunde:

WTF (2)

Ich glaube, das lass ich mal kommentarlos für sich selber stehen. Soll sich mal jeder seine eigenen Gedanken dazu machen:

End of the road

Eine Bekannte machte mich gerade darauf aufmerksam: "Playgirl" wird eingestellt. Damit die weiblichen Fans aber nicht zu sehr leiden müssen, gibt es aber das Internet. Da gibt es zum Beispiel diese Homage an "Playgirl", an der sich die Fans immer und immer wieder erfreuen können:

Mal ehrlich, wenn das alles war, was Playgirl zu bieten hatte, dann wundert mich gar nichts mehr.

(Danke Maike)

Die Dosis entscheidet

Immer wieder wird uns männlichen, weißen, technophilen Internetbenutzern nachgesagt, dass wir das Internet sowieso nur für eine einzige Sache nutzen würden: Pornos (Dafür wurde es schließlich gebaut!) Und was macht Mann mit Pornos? Genau. Gucken. Und was mach Mann dabei? Die Frage ist nun nicht, ob das ventilieren sexueller Bedürfnisse als solches gut oder schlecht ist und ob Pornos dabei eine gute oder schlechte Begleiterscheinung sind - hilfreich sind sie in jedem Fall.

Wenn man nicht gerade das nur aus historischen Fabeln bekannte Glück hat, eine Partnerin oder einen Partner zu haben, die (bzw. der) immer dann all das mitmacht, was einem die eigene Fantasie so vorschlägt. Fetisch, Oralverkehr und andere Vorlieben wollen schließlich ausgelebt sein, sonst gibt es wieder Massenmorde. Experten sind der Meinung, dass Männer, die es mit der Liebe an und für sich (selber) übertreiben ein Problem haben. Wenn sie Willy regelmäßig mehrmals am Tag befreien, dann ist die Wahrscheinlichkeit eines Problems sogar noch viel größer. Behaupten sie jedenfalls.

Wie so oft: Grundsätzlich ist das Herumspielen am eigenen Gemächt gut und gesund und vollkommen natürlich, aber zu viel des Guten ist ungesund. Wenn man exzessiv und zwanghaft an seinem Ding herumschraubt, kann und wird das zu psychologischen und physiologischen Störungen beim Delinquenten führen. Und das ist nicht mal an den Haaren herbeigezogen, sagen zumindest die Experten. Übertriebene Masturbation kann bestimmte Nervenfunktionen (Acetylcholin/Parasympathikus) stimulieren. Zu viel davon kann wiederum zur Überproduktion von Sexualhormonen führen, die ihrerseits wiederum signifikante Veränderungen in der Körperchemie auslösen können.

Die Nebenwirkungen sind nicht so toll und reichen von Müdigkeit über Haarausfall, Gedächtnisverlust, unscharfe Sicht bis hin zu schmerzenden Hoden. Und als Krönung oben drauf kann zu viel Selbstbefriedigung zu sexueller Ermüdung führen, die wiederum den Patienten zu einem Fall für Pfizzer macht: Erektile Dysfunktion als ultimative Folge der Onanie.

Was lernen wir daraus? Intensives Training ist nur dann gut, wenn man es nicht alleine macht...

(Quelle: Askmen)

Weg in die Zukunft

Stratofox UAVEin paar Randnotizen des US Militärs machen mich hellhörig. Da wäre einerseits die Mitteilung, dass die US Navy die Entwicklung ihrer neuen Zerstörerklasse DDG 1000 gestoppt hat. Grund dafür ist der Erfolg der SM-3. Wir erinnern uns? Der Satellit damals? Der Test hat für das US-Militär den Beweis erbracht, dass mit der Aegis-Tecnologie und der RIM-161A (4 Stufen, über 500 km Reichweite, 148 km max. Flughöhe, LEAP) ballistische Raketen erfolgreich abgefangen werden können.

Das Pentagon will deshalb bis zum Ende des Jahres mindestens 18 Schiffe entscprechend umrüsten. Japan hat auch bereits vier Schiffe mit diesem System und "weitere Nationen" rüsten ebenfalls ihre Schiffe damit aus. Bereits heute gibt es mindestens 108 Schiffe mit Aegis-Systemen. Israel hat angekündigt, landgestützte Aegis-Systeme (50 Millionen US$ je Starter und ein Radar) kaufen zu wollen.

Die zweite Randnotiz betrifft den 174. Fighter Wing der US-Luftwaffe. Das Pentagon gab bekannt, dass von dieser Einheit in der vergangenen Woche die letzten bemannten Flüge geflogen wurden. Die Einhait gibt ihre F-16 komplett ab und steigt stattdessen auf MQ-9 Reaper um. Der Umstieg wurde seit drei Jahren vorbereitet und ist jetzt abgeschlossen. Der 174. Fighter Wing ist damit die erste Einheit der US Luftwaffe, die komplett ohne fliegendes Personal auskommt.

Begründet wurde der Umstieg einersetis mit den Kosten. Zwar kostet eine Reaper inzwischen gut 18 Millionen US$, ist dafür aber sehr viel Spritsparender (von Faktor einhundert ist die Rede). Ein weiterer Vorteil ist andererseits das fehlende Risiko für die Piloten beim Einsatz ums Leben zu kommen und die Möglichkeit, das Flugzeug 14 Stunden mit bis zu 1.5 Tonnen Nutzlast im Einsatzraum in der Luft zu lassen, während sich die Piloten abwechseln. Die US Luftwaffe betont, dass der lange Einsatzzeitraum im Zielgebiet, zusammen mit einer Einsatzhöhe von 15km und modernste Sensoren für Tag- und Nachteinsätze den Reaper für den Einsatz gegen Luftabwehrstellungen und "irreguläre Einheiten" prädestinieren.

Beides für sich "nur" Randnotizen, zusammen genommen ergeben sich aber eine Menge Implikationen.

(Quelle: Pentagon)

Montag, 11. August 2008

Chinadebatte

Flagge ChinaVorhin hatte ich eine längere Diskussion über China. Besonders über das Verhalten des Staates "China" gegenüber seinen nach Autonomie strebenden Provinzen. Wie so oft: Wenn Deutsche über China sprechen, dann ist Tibet ganz schnell auf der Tagesordnung. Fast schon eine Selbstverständlichkeit ist es in solchen Gesprächen vorauszusetzen, dass China ja "eigentlich" auf dem "richtigen" Weg sei, aber die Sache mit den Menschenrechten und erst Tibet... Das geht ja so mal gar nicht. Freiheit für Tibet! Nieder mit der Diktatur! Auf die Frage hin, ob China überhaupt eine Diktatur sei, reagiert der Großteil der Gesprächspartner mit völliger Verblüffung und Entrüstung. Natürlich ist China eine Diktatur! Das kann man doch gar nicht anzweifeln! Und Kommunisten sind das auch!

Wer so reagiert, sollte sich spätestens jetzt zurücklehnen und darüber nachdenken, was da gerade im Kopf passiert und welche Schranken und Scheuklappen gerade den eigenen gestreckten Galopp über den Acker der vollkommenen Unkenntniss diktieren. Ist ein autoritäres Einparteiensystem, dass mit Mehrheitswahlrecht und (indirekt) unter Beteiligung aller Bürger operiert eine Diktatur? Klar, "Kommunismus" ist schlecht, haben wir ja an der DDR gesehen, aber wie kommunistisch ist das China von heute eigentlich?

China hat eigene Vorstellungen von richtig und falsch, die so rein gar nichts mit unserer Vorstellung zu tun hat. Für uns steht das Individuum im Zentrum allen Handelns. "Vom Tellerwäscher zum Millionär" ist unser Leitbild, bei dem es ausschließlich um den Einzelnen und nie um das Ganze geht. Der Einzelne ist der einzige und zentrale Dreh- und Angelpunkt unseres Weltbildes. Warum wohl verliert die Familie immer mehr an Bedeutung in unserer Gesellschaft?

China dagegen hat eine über Jahrtausende gewachsene Tradition der gegenseitigen und allumfassenden Loyalität. Das erscheint uns spätestens seit dem Dritten Reich instinktiv als gefährlich und falsch. Grob vereinfacht gilt in China: "Sei Deinem Land gegenüber loyal, dann ist Dein Land loyal zu Dir." Die Methoden, mit denen diese Loyalität durchgesetzt wird, sind bestimmt diskussionswürdig, aber darum soll es jetzt mal nicht gehen. China macht Fehler, auch gravierende und überflüssige, aber wer macht das nicht? Die USA vielleicht? Russland? Frankreich? Oder gar Deutschland?

Lassen wir also mal die Frage außen vor, ob China das "richtige" System hat oder nicht, denn diese Frage können wir schon gar nicht beantworten. Wir leben schließlich in einem System, dass uns von außen diktiert wurde und das von den meisten gar nicht verstanden wird. Ich höre Protest? Na gut, dann geh doch mal raus und frag irgendjemanden auf der Straße was denn eine Republik ist und worin der Unterschied zur Demokratie besteht. Warum sind wir ein föderaler Bundesstaat? Seit wann gibt es ein einigermaßen einheitliches Deutschland unter einer allumfassenden Führung, die keine Monarchie oder Diktatur ist und wer hat die auf welcher Grundlage errichtet und wer hat das autorisiert? Soviel zu den Themen "Wir haben aus eigener Kraft das richtige System erfunden" und "Wir haben Ahnung".

In unseren Köpfen ist Tibet annektiert worden. Wir denken da in Zeiträumen von ein paar Jahrzehnten und würden diesen Vorgang instinktiv irgendwo im 20. Jahrhundert ansiedeln. Wir beziehen uns auf das Jahr 1950, als China in Tibet einmarschierte und dessen Unabhängigkeit beendete. Es ist kaum jemandem bewusst, dass Tibet seit dem 13. Jahrhundert ein Protektorat des Chinesischen Kaiserreichs war und erst in den ganz China befallenden Unruhen ab ca. 1900 eine Art Unabhängigkeit erlangte, die aber eher darauf zurückzuführen sein dürfte, dass China mehr mit sich selbst und seinem eigenen Überleben als mit seinen Protektoraten zu tun hatte.

Man könnte auch sagen, dass sich Tibet damals für unabhängig erklärte, weil man nicht wusste, ob es das China, dass bis gestern noch das Überleben Tibets gewährleistet hatte, zukünftig überhaupt noch geben würde. In China fanden zu der Zeit massivste Umbrüche statt und die Frage, ob China diesen Prozess überhaupt als ein Staat überleben würde, war alles andere als eindeutig absehbar.

So gesehen hat China seit Ewigkeiten das Überleben der Menschen in Tibet ermöglicht. Natürlich nicht uneigennützig, aber das gilt auch für andere. Oder haben wir uns etwa aus reiner Selbstlosigkeit in Afrika engagiert? In Tibet hat es eigentlich nicht viel, von Gegend, Steinen, Schnee, Salz, Mönchen und ein paar Yaks mal abgesehen. Fast alles in Tibet wird seit Ewigkeiten aus China importiert. China schützte Tibet auch gegen äußere und auch gegen innere Feinde. China hat deshalb den aus dieser Perspektive nachvollziehbaren Anspruch, Tibet komplett finanziert und aufgebaut zu haben. Wer gibt schon freiwillig auf, was er seit Jahrhunderten aufgebaut und finanziert hat?

Das ist sogar dem Dalai Lama klar. Der will nämlich nicht etwa Unabhängigkeit von China (vergleiche Webseite des Dalai Lama), sondern mehr Autonomie. Tibet will "nur" das Recht für sich, mehr eigene Entscheidungen über eigene Belange zu treffen, weil man in Tibet verständlicher Weise glaubt besser zu wissen, was gut für Tibet ist, als man das in Beijing weiß.

Die Unabhängigkeit von 1913 bis 1950 hat Tibet nicht genutzt, um sich international als eigenständiger Staat zu etablieren. Niemand hat jemals den Herrschaftsanspruch Chinas über Tibet in Frage gestellt, selbst während der Unabhängigkeit nicht. Seit Jahrhunderten nimmt man in Tibet dankbar alles an, was China gibt. Auf welcher faktischen Grundlage sollte eine Unabhängigkeit fußen? Abgesehen vom Wunsch es auch mal alleine (und sehr wahrscheinlich völlig erfolglos) versuchen zu wollen fällt mir gerade nichts ein.

Ja, es gibt in Tibet "Freiheitskämpfer", die ein unabhängiges Tibet und die Rückkehr zum Status von vor 1950 fordern. Ja, die Überlegung als solche ist berechtigt. Aber genauso berechtigt wäre die Überlegung, zum Beispiel Schleswig-Holstein in die Unabhängigkeit zu entlassen, nur weil dort einige Leute der Meinung sind, dass sie von "Deutschland" irgendwie falsch behandelt werden. Ähnlich ist das auch mit der Bayernpartei und deren Forderungen nach einem unabhängigen Bayern. Wie würden "wir" wohl darauf reagieren, wenn sagen wir mal Baden-Würtemberg plötzlich wieder erklärt unabhängiges Königreich zu sein?

Wir verwechseln das chinesische System gerne mit totaler Gleichschaltung in allen Belangen und Bereichen. Damit liegen wir ziemlich falsch. China erlaubt sehr wohl Individualität, aber eben nicht auf Kosten und zu Lasten der Gemeinschaft. Individualität wird unterstützt, solange sie der Gemeinschaft dient und China insgesamt irgendwie weiter bringt. In China herrscht Religionsfreiheit. Allerdings dürfen die Religionen nicht zum Ziel haben, das System zu übernehmen oder umzustürzen. Aus genau diesem Grund haben es Christen in China so schwer, der tibetanische Glaube hingegen ganz leicht: Im Christentum ist der Absolutheitsanspruch hinsichtlich Gültigkeit und universeller Autorität elementar, im tibetanischen Glauben fehlt er.

Die Chinesen wollen Tibet nicht vernichten. Sie wollen auch nicht die Kultur auslöschen oder die Klöster zerstören oder den Glauben verbieten. Für uns unvorstellbar, aber seit der Kulturrevolution hat man in China dazugelernt. Das geht so weit, dass die Tibetaner nicht einmal der "Ein Kind Politik" gehorchen müssen, die sonst überall in China verbindlich ist. Die Chinesen haben sehr wohl erkannt, dass die tibetanische Kultur nicht nur eine kulturelle Bereicherung der Nation der Chinesen ist, sondern auch wirtschaftlich lohnend: Der Tourismus ist in Tibet eine der wichtigsten Einnahmequellen. Und übrigens ist es nicht so, dass Tibet sich von China befreien will, weil es den Tibetern so schlecht geht.

In Tibet hat sich das Bruttoinlandsprodukt seit den 1950er Jahren verdreißigfacht. Die Gehälter in Tibet sind die zweithöchsten unter allen Provinzen in ganz China. Die Lebenserwartung ist von 35,5 Jahren (1957) auf 67 Jahre (2000) gestiegen. Die tibetanische Opposition beklagt zwar, dass China immer mehr Han Chinesen in Tibet ansiedeln würde, um das Volk der Tibeter zu verdrängen. Dem widerspricht man in Beijing allerdings energisch. Es ist nicht Gegenstand des Entwicklungsplans, Han Chinesen in Tibet anzusiedeln, um Tibeter zu verdrängen. Vielmehr sei die Ansiedlung Resultat des Vordringens des Wohlstandes von der Ostküste aus in die verarmten Provinzen im Westen des Landes.

Wir vergessen auch gerne, dass es die Chinesen waren, die den theokratischen Despotismus in Tibet beendeten. Man kann hier sicherlich argumentieren, dass der Teufel mit dem Beezelbub ausgetrieben wurde, aber in Tibet herrschten während der Unabhängigkeit aristokratische Mönche wie Könige und übten ihre absolute Macht unangefochten aus. Das "normale" Volk in Tibet hatte in der Zeit gar keine Rechte und hatte einen mit Leibeigenen im Europa des Mittelalters vergleichbaren Status, inklusive dem Recht, exorbitant hohe Steuern bezahlen zu dürfen. Die Steuern waren so hoch, dass kaum jemand seine Steuerschuld zu Lebzeiten abzahlen konnte, darum wurden diese Schulden vererbt.

Dieses System wurde getragen durch die religiöse Doktrin der Tibetaner, die besagt, dass es das Schicksal eines jeden sei, für seine Sünden in vorangegangenen Leben zu büßen. Deshalb betrachtet die tibetanische Theokratie Sklaverei und Ausbeutung als legitim, ist doch die individuelle Situation eines jeden Einzelnen das unmittelbare Resultat seines eigenen Verhaltens. Dieses Dogma war und ist tief in der Überzeugung des Volkes eingegraben und wird Generation für Generation weitervererbt. Ob das eine "Freiheit" ist, die man befürworten sollte? Das wäre in etwa so, als würde man Deutschland zurück in das 15. Jahrhundert verfrachten.

Sicher, China ist noch ein gutes Stück davon entfernt ein fehlerfreier Staat zu sein - wenn es soetwas überhaupt gibt. Aber China hat in knapp einem Jahrhundert aus eigener Kraft den Weg beschritten, sich von einem nahezu vollkommen isolierten und xenophobischen Kaiserreich zu einer modernen Marktwirtschaft zu entwickeln. Für diesen Weg haben wir Deutsche mehrere hundert Jahre gebraucht und haben es schlussendlich aus eigener Kraft nicht mal geschafft, sondern leben mit einem System, das sich Fremde für uns am grünen Tisch ausgedacht haben. Sind wir deshalb so viel besser?

Wir haben überwiegend gar keine Vorstellung davon, welcher Grad an Loyalität und Nationalstolz in China maßgeblich für alle Entscheidungen ist und es ist uns völlig unverständlich, dass eine Gesellschaft das Individuum der Masse unterordnet, weil wir überwiegend nur an uns selber denken. Nicht nur in der Tibet-Frage schützt China sich selbst. Es schützt sein Territorium und sein Volk. Der Staat als Ganzes schützt sich selbst. Für uns undenkbar, denn für die meisten hier hat "Staat" nichts mit "Bürger" zu tun und wer versteht sich schon als "Bürger"? Zu tief ist hier bei uns die Differenzierung zwischen "Volk" und "System" seit spätestens dem Untergang des GröFaZ und der Entnazifizierung verankert: "Identifierst Du Dich zu sehr mit dem System, ist das am Ende nur schlecht für Dich!" Es ist für uns vollkommen undenkbar, dass wir mit dieser Denkweise falsch liegen könnten.

Ich frage mich, ob unsere Vorstellung von Gesellschaft als nebeneinander her von Individuen, denen es ausschließlich um den eigenen Vorteil zu Lasten aller anderen geht auf lange Sicht gegen ein solches System wie China überhaupt konkurrieren kann oder ob wir nicht vielleicht doch ein oder zwei Dinge von und über China lernen sollten.

(Quelle: BBC, National Public Radio, Michael Parenti, Dalai Lama)