Dienstag, 31. Juli 2007

Ein Zeichen der Gastfreundschaft

Panda beim Fressen - WikipediaChina wird im nächsten Jahr die Olympischen Spiele ausrichten. Wie bei solchen Pharma... Verzeihung, ich meinte natürlich Sportevents üblich, wird mit ziemlich vielen Touristen gerechnet. Die sollen nicht nur kontrolliert und überwacht werden - schließlich will man nicht riskieren, dass die eigene Bevölkerung etwa erfährt, was anderswo in der Welt so abgeht - sondern die Touristen sollen auch Souveniers kaufen.

Was liegt da näher, als den üblichen Kitsch schon mal im Voraus zu produzieren. Kostet ja gerade im Billiglohnland China quasi nichts. Aber selbst diese Gewinnspanne lässt sich noch steigern, denn auch Plastik und Blech kosten ja Geld. Was liegt da näher als einen Rohstoff zu verwenden, von dem es tonnenweise Überschüsse gibt? So ähnlich muss die Überlegung gelaufen sein, als man sich in China entschied, Souvenirs der Olympiade aus den Hinterlassenschaften der Pandas zu basteln. Was zeigt dem Gast eindringlicher die Wertschätzung des Gastgebers, als ihm für teuer Geld Tand und Nippes aus Bärenscheiße anzudrehen?

(Quelle: n-tv)

1 Kommentar:

  1. Gibt es da nicht bei der Einfuhr am deutschen Zoll Probleme? Mir war so, als wenn die Einfuhr von organischen Stoffen eher kritisch beäugt würde...

    Aber schön zu wissen, dass China offenbar das Recycling besser be- und vertreibt, als wir es hier tun. Scheiße zu Geld machen - wer (Politiker und andere Schlitzohren mal ausgenommen) schafft das schon?

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