Mir wurde vorgeworfen, ich würde zu wenig für Kultur und Ästhetik tun (Hint: Das war der Torsten). "Okay," dachte ich mir, "dagegen kann ich was tun." Darum hier für alle, die schon immer bezweifelten, dass Kultur, Ästhetik und Internet wenig miteinander zu tun haben, der ultimative Gegenbeweis:
Ich kenn da einen tollen Gehirnchirurgen, der angeblich spezielle Bereiche, die mit bestimmten Erinnerungen zu tun haben, selektiv löschen kann *eg*
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Sonntag, 19. Oktober 2008
Donnerstag, 25. September 2008
Milch
Als verfressene Sau mit Anspruch auf Exklusivität eignet man sich im Laufe der Zeit einige teure und Kalorienreiche Vorlieben an. Bei manchen ist es Kaviar, oder bestimmte erlesene Kekse, oder wie bei mir: Eis. Gutes Eis find ich einfach nur klasse. Besonders weit oben auf der Liste der Dinge, die ich total toll finde steht deshalb Ben & Jerry's. Das Eis dieses amerikanischen Herstellers toppt alles, was es sonst noch so auf dem deutschen Massenmarkt zu kaufen gibt. Okay, Häagen-Dazs kommt in die Nähe, aber B & J finde ich einfach besser. Bei Preisen von mehr als 5 Euro für 500 ml ist die Debatte darüber, ob man nun B & J oder Big-H bevorzugt aber auch schon nörgeln auf sehr hohem Niveau. Wichtig ist vielmehr, warum das Eis so gut ist, dass so viele dafür jedes andere Eis stehen lassen. B & J verwendet Sahen für's Eis. Sahne wird aus Milch gemacht. Aus guter Milch. Viel davon. Das ist auch toll, denn so bekommt das Eis eine hervorragend feste Konsistenz. Das mögen auch andere. Aber dann gibt es da welche die meinen, dass diese Sache mit der Kuhmilch eher doof wäre.
Nicht etwa, weil sie Milch nicht vertragen, weil sie allergisch darauf reagieren, oder weil sie Milch einfach nicht mögen. Nein, weit gefehlt. Diese Menschen sind der Ansicht, dass Kühe dem Menschen ja eigentlich gar keine Milch geben wollen, sondern dazu gezwungen werden. Das ist Unrecht und gehört deshalb unterbunden.
Richtig, wir reden von PeTA (nicht "People eating Tasty Animals" wie Arno immer behauptet, sondern die anderen, die mit "People for the Ethical Treatment of Animals"). Die sind an B & J herangetreten und gaben folgendes zum Besten:
"On behalf of PETA and our more than 2 million members and supporters, I'd like to bring your attention to an innovative new idea from Switzerland that would bring a unique twist to Ben and Jerry's. Storchen restaurant is set to unveil a menu that includes soups, stews, and sauces made with at least 75 percent breast milk procured from human donors who are paid in exchange for their milk. If Ben and Jerry's replaced the cow's milk in its ice cream with breast milk, your customers--and cows--would reap the benefits."Na, schon gefunden? Abgesehen von der Idee als solcher finde ich es grandios darzustellen, dass - wie PeTA es später im Text ausdrückt - Kuhmilch eine Gesundheitsgefahr für Menschen darstellt. Außerdem wäre es ja von Vorteil für die Kühe, wenn man auf Muttermilch wechselt. Findet PeTA jedenfalls.
Also, liebe Frauen, falls ihr noch nicht wisst, womit ihr in Zukunft Geld verdienen könnt: PeTA hätte da eine Idee...
(Quelle: PeTA)
Mittwoch, 4. Juni 2008
Gen-Food die Rettung?
Magst Du Bananen? Ja? Prima, dann genieße sie, solange es noch geht, denn wenn die Wissenschaftler Recht haben, dann steht es um "unsere" Banane nicht gut. Wenige wissen, dass die Banane, die wir heute essen, nicht die Banane ist, die unsere Großeltern kannten. Die Version unserer Großeltern war größer, leckerer und insgesamt in jeder Hinsicht "besser". Diese Sorte hieß "Gros Michel". Der Grund, warum wir diese Sorte heute nicht mehr im Laden haben ist der, dass diese Sorte im Prinzip ausgestorben ist.Das wiederum lag an einem extrem virulenten Pilz, der sogenannten Panama Krankheit (Fusarium oxysporum, Fusariumwelke), der Bananen befällt. Um 1960 herum hatte dieser Pilz beinahe alle Gros Michel befallen und vernichtet. In fast wörtlich letzter Minute fanden Züchter und Forscher die heute angebaute Variation, die Cavendish. Gegen den Pilzbefall ist kein Kraut gewachsen und es gibt kein Gegenmittel. Die Cavendish erwies sich als resistent, während die Gros Michel immer schneller ausstarb.
Inzwischen mehren sich die Anzeichen, dass die Cavendish eben nicht resistent zu sein scheint. Ein neuer Stamm Erreger, der zuerst in Malaysia auftauchte, befällt die Cavendish mit einer galoppierenden Geschwindigkeit und vernichtet Pflanzen in großer Zahl. Dazu kommen auch die nicht ganz unbekannten Probleme der Züchter und Pflanzer, die das Problem gerne ignorieren und seine Existenz und Bedeutung abstreiten.
Inzwischen verbreitet sich die Krankheit auf der ganzen Welt, wird durch den internationalen Handel und Verkehr auch dort hin getragen, wo diese Krankheit ursprünglich vollkommen unbekannt war. Sollte die Krankheit die Afrikanischen Plantagen befallen, sind Millionen von Menschen von Hunger bedroht, denn die Banane ist in Afrika eins der Grundnahrungsmittel. In Uganda macht die Banane zum Beispiel knapp 80% der Ernährungsgrundlage der Bevölkerung aus.
Im Moment suchen Wissenschaftler im Labor nach einer Banane, die resistent gegen den Pilz ist, aber es sieht so aus, dass nur per Eingriff in den genetische Code der Pflanze überhaupt Hoffnung besteht, die Banane zu retten. Der Haken dabei ist, dass alle Kundenbefragungen deutlich machen, dass weltweit genetisch manipulierte Bananen (und nicht nur die) abgelehnt werden. Niemand will "Gen-Obst" auf dem Tisch haben, selbst wenn nachgewiesen würde, dass das Obst absolut sicher ist.
Wir stecken offenbar in fantastischen Zwickmühle. Entweder öffnen wir uns für genetisch veränderte Lebensmittel, oder wir sind nicht nur Schuld am Verschwinden einer unserer liebsten Obstsorten, sondern auch an einem massiven Hungerproblem.
Ich bin mal gespannt, wie wir da wieder raus kommen.
(Quelle: The Scientist)
Freitag, 15. Februar 2008
Sachen gibts... (171)
Kleine Kinder haben oft einen irrsinnigen Spaß daran, das Essen mit Besteck zu lernen. Nicht etwa, weil das Essen als solches so lustig wäre. Sein wir doch ehrlich: Sieht die Pampe, die dem Blag vorgesetzt wird, wirklich "lustig" aus? Eben. Der Nachwuchs hat aber sehr viel Spaß daran, die Gesetze der Hebelwirkung, Beschleunigung und der Ballistik kombiniert mit dem aufgezwungenen Fraß zu kombinieren und die umliegende, meist über alle Maßen triste, Küchenlandschaft durch farbenfrohe Einschläge von Möhren- oder Spinatbrei aufzulockern.Wer erinnert sich nicht bei manch langweiligem Familienfest an genau diesen Spaß, den man auch heute noch mit dem Essen haben könnte, wenn man ihn nicht gerade herunter würgen müsste? Wer ist im Geiste noch nicht der Verlockung erlegen sich vorzustellen, Cousine Hermine mit dem Brokkoli zu beschießen oder Onkel Eberhart den Erbspüree auf die Platte zu klatschen?
Fred & Friends hat die Zeichen der Zeit erkannt und bringt DAS Werkzeug heraus, mit dem jedes grottenlangweilige, Familienfressen im Nu zu einem herzerfrischenden Wettkampf aufgemöbelt werden kann: Den "ZING!" Zing ist ein Löffel, dessen Stiel im Prinzip eine kräftige Spiralfeder ist. Ladung auf die Schaufel, festhalten, spannen, zielen... ZING! You get it. Gibts in vier Farben und sollte unbedingt fester Bestandteil jeder Familienfeier werden! Leider ist das wohl noch so neu, dass Fred & Friends noch keinen Händler gefunden hat, aber das ist mit Sicherheit nur eine Frage der Zeit...
Dienstag, 29. Januar 2008
Sachen gibts... (169)
Wer gerne mal durch die Botanik stiefelt, fern ab jeglicher Zivilisation, der weiß, dass man auf jede Eventualität vorbereitet sein muss. Für fast alles gibt es tolle Dinge und Geräte, die den naturverbundenen Wanderer vor vielen Problemen schützt, aber ein Problem hat bisher jeden Naturburschen verzweifeln lassen: Was tun, wenn es JETZT ein Cheeseburger sein muss? Ein bisher fatales, nahezu unlösbares Problem.Die deutsche Firma Trekking Mahlzeiten aus Mörfelden-Walldorf hat sich dieses Problems angenommen. Dort gibt es ihn: Den Cheeseburger aus der Dose. Mit 257 kcal / 100g und für sagenhafte 3,95 Euro (je Dose, plus Porto und so weiter). Wahrscheinlich ewig haltbar und nicht ganz vergleichbar mit den Konkurrenzprodukten von McDonalds oder Burgerking, aber besser als nichts und wer will schon seinen Rundgang durch die urbane Pampa Nordbyerns unterbrechen, nur weil mal wieder kein Bulettenimbiß in der Nähe ist?
Montag, 21. Januar 2008
Freitag, 9. November 2007
Essen in der Welt
Beim Stöbern im Netz fand ich eine Bilderserie, die ohne jede Gewalt und ohne jede reißerische Aufmachung sehr nachdenklich macht. Dargestellt ist jeweils eine (statistisch) durchschnittliche Familie eines Landes mit ihrem Wochenvorrat an Nahrungsmitteln und was dafür an Geld ausgegeben wird. Klick Bild für Großansicht.
Essen für eine Woche in Bhutan:
Die Familie Namgay aus dem Dorf Shingkhey. Kosten für Essen für eine Woche: 224.93 Ngultrum, entsprechend US$5.03. Familienrezept: Pilze, Käse und Schweinefleisch.
Essen für eine Woche in Ägypten:
Familie Ahmed aus Kairo. Kosten für Essen für eine Woche: 387.85 Ägyptische Pfund, entsprechend US$68.53. Familienrezept: Okra und Hammel
Essen für eine Woche in China:
Familie Dong aus Beijing. Kosten für Essen für eine Woche: 1,233.76 Yuan entsprechend U$155.06. Bevorzugtes Essen: Fritiertes Schweinefleisch mit süßsaurer Sauce
Essen für eine Woche in Deutschland:
Familie Melander aus Bargteheide. Kosten für Essen für eine Woche: 375.39 Euros entsprechend $500.07.
Essen für eine Woche in England:
Familie Bainton aus Cllingbourne Ducis. Kosten für Essen für eine Woche: 155.54 Britische Pfund entsprechend US$253.15. Bevorzugtes Essen: Avocados, Mayonnaise Sandwich, Krabbencocktail, Schokoladencremekuchen mit Sahne.
Essen für eine Woche in Equador:
Familie Ayme aus Tingo. Kosten für Essen für eine Woche: US$31.55. Familienrezept: Kartoffelsuppe mit Kohl.
Essen für eine Woche in Italien:
Familie Manzo aus Sizilien. Kosten für Essen für eine Woche: 214.36 Euro entsprechend US$260.11. Bevorzugtes Essen: Fisch, Nudeln mit Gehacktem, Hot Dogs, Fischstäbchen.
Essen für eine Woche in Japan:
Familie Ukita aus Kodaira. Kosten für Essen für eine Woche: 37,699 Yen entsprechend US$317.25.
Essen für eine Woche in Kuwait:
Familie Al Haggan aus Kuwait City. Kosten für Essen für eine Woche: 63.63 Dinar entsprechend US$221.45. Familienrezept: Hühnchen Biryani mit Basmatireis.
Essen für eine Woche in Mexiko:
Familie Casales aus Cuernavaca. Kosten für Essen für eine Woche: 1,862.78 Mexikanische Pesos entsprechend US$189.09. Bevorzugtes Essen: Pizza, Krabben, Nudeln, Hühnchen.
Essen für eine Woche in der Mongolei:
Familie Batsuuri aus Ulaanbaatar. Kosten für Essen für eine Woche: 41,985.85 Togrogs entsprechend US$40.02. Familienrezept: Hammelknödel.
Essen für eine Woche in Polen:
Familie Sobczynscy aus Konstancin-Jeziorna. Kosten für Essen für eine Woche: 582.48 Zlotys entsprechend US$151.27. Familienrezept: Schweinshaxe mit Karotten, Sellerie und Pastinaken.
Essen für eine Woche im Tschad:
Familie Aboubakar aus dem Flüchtlingslager Breidjing. Kosten für Essen für eine Woche: 685 CFA Francs entsprechend US$1.23. Bevorzugtes Essen: Suppe mit frischem Schafsfleisch.
Essen für eine Woche in den USA (1):
Familie Revis aus North Carolina. Kosten für Essen für eine Woche: US$341.98 Bevorzugtes Essen: Spaghetti, Kartoffeln, Hühnchen in Sesam.
Essen für eine Woche in den USA (2):
Familie Caven aus Californien. Kosten für Essen für eine Woche: US$159.18 Bevorzugtes Essen: Rindereintopf, Yoghurt mit Beeren, Muschelsuppe, Eiscreme.
(Quelle: Fixing the Planet; hooray_dr meint, die Bilder stammen von Geo)
Essen für eine Woche in Bhutan:
Die Familie Namgay aus dem Dorf Shingkhey. Kosten für Essen für eine Woche: 224.93 Ngultrum, entsprechend US$5.03. Familienrezept: Pilze, Käse und Schweinefleisch.
Essen für eine Woche in Ägypten:
Familie Ahmed aus Kairo. Kosten für Essen für eine Woche: 387.85 Ägyptische Pfund, entsprechend US$68.53. Familienrezept: Okra und Hammel
Essen für eine Woche in China:
Familie Dong aus Beijing. Kosten für Essen für eine Woche: 1,233.76 Yuan entsprechend U$155.06. Bevorzugtes Essen: Fritiertes Schweinefleisch mit süßsaurer Sauce
Essen für eine Woche in Deutschland:
Familie Melander aus Bargteheide. Kosten für Essen für eine Woche: 375.39 Euros entsprechend $500.07.
Essen für eine Woche in England:
Familie Bainton aus Cllingbourne Ducis. Kosten für Essen für eine Woche: 155.54 Britische Pfund entsprechend US$253.15. Bevorzugtes Essen: Avocados, Mayonnaise Sandwich, Krabbencocktail, Schokoladencremekuchen mit Sahne.
Essen für eine Woche in Equador:
Familie Ayme aus Tingo. Kosten für Essen für eine Woche: US$31.55. Familienrezept: Kartoffelsuppe mit Kohl.
Essen für eine Woche in Italien:
Familie Manzo aus Sizilien. Kosten für Essen für eine Woche: 214.36 Euro entsprechend US$260.11. Bevorzugtes Essen: Fisch, Nudeln mit Gehacktem, Hot Dogs, Fischstäbchen.
Essen für eine Woche in Japan:
Familie Ukita aus Kodaira. Kosten für Essen für eine Woche: 37,699 Yen entsprechend US$317.25.
Essen für eine Woche in Kuwait:
Familie Al Haggan aus Kuwait City. Kosten für Essen für eine Woche: 63.63 Dinar entsprechend US$221.45. Familienrezept: Hühnchen Biryani mit Basmatireis.
Essen für eine Woche in Mexiko:
Familie Casales aus Cuernavaca. Kosten für Essen für eine Woche: 1,862.78 Mexikanische Pesos entsprechend US$189.09. Bevorzugtes Essen: Pizza, Krabben, Nudeln, Hühnchen.
Essen für eine Woche in der Mongolei:
Familie Batsuuri aus Ulaanbaatar. Kosten für Essen für eine Woche: 41,985.85 Togrogs entsprechend US$40.02. Familienrezept: Hammelknödel.
Essen für eine Woche in Polen:
Familie Sobczynscy aus Konstancin-Jeziorna. Kosten für Essen für eine Woche: 582.48 Zlotys entsprechend US$151.27. Familienrezept: Schweinshaxe mit Karotten, Sellerie und Pastinaken.
Essen für eine Woche im Tschad:
Familie Aboubakar aus dem Flüchtlingslager Breidjing. Kosten für Essen für eine Woche: 685 CFA Francs entsprechend US$1.23. Bevorzugtes Essen: Suppe mit frischem Schafsfleisch.
Essen für eine Woche in den USA (1):
Familie Revis aus North Carolina. Kosten für Essen für eine Woche: US$341.98 Bevorzugtes Essen: Spaghetti, Kartoffeln, Hühnchen in Sesam.
Essen für eine Woche in den USA (2):
Familie Caven aus Californien. Kosten für Essen für eine Woche: US$159.18 Bevorzugtes Essen: Rindereintopf, Yoghurt mit Beeren, Muschelsuppe, Eiscreme.
(Quelle: Fixing the Planet; hooray_dr meint, die Bilder stammen von Geo)
Montag, 16. Juli 2007
Essen kostet Job
Eine Kellnerin in einem kleinen englischen Cafe war schlagartig arbeitslos, weil ein Koch statt der für ein Menü vorgesehenen vier ausversehen fünf Cicken Nuggets gemacht hatte. Das fünfte sollte in den Müll. Die Kellnerin sollte es in den Müll werfen und biss auf dem Weg zur Tonne einmal ab. Einer ihrer Arbeitgeber sah sie dabei und suspendierte sie sofort. Die Kündigung kam kurz danach. Begründet wurde die Entscheidung mit der Vorschrift, dass Angestellte während der Arbeit selber weder essen noch trinken dürfen. Die ehemalige Angestellte erhielt außerdem Hausvervot für den Supermarkt, in dem sie seit vier Jahren gearbeitet hatte.Engländer sind ja in Sachen Essen sowieso etwas anders als andere (Man denke nur an gekochtes Fleisch in Minzsauce, die Handhabung der Gabel und die Geschichte mit dem Löffel...) von daher sollte mich diese Geschichte eigentlich nicht wundern. Allerdings scheinen mir hier doch ein ganz klein wenig die Proportionen zwischen Vergehen und Strafe aus dem Ruder gelaufen zu sein. Kündigung und Hausverbot wegen sowas?
(Quelle: The Sun)
Freitag, 15. Juni 2007
Essen
Gerade beim Frühstück fiel mir was auf: Der Kaffee kommt aus Kenia, der Schinken aus Italien, der Käse aus Frankreich, der Apfel aus Neuseeland, das Brot... äh... "irgendwo aus der EU" und die Butter aus Irland. Aber alles ist "Öko" und "Bio" und so. Wie kommt das Zeug eigentlich hier hin? Wird dafür keine Energie verblasen? Und warum spielt das bei der Vergabe des Ökosiegels keine Rolle?Naja, wird schon seine Richtigkeit haben. War auch nur so ein Gedanke.
Freitag, 4. Mai 2007
Mahlzeit
In manchen Gegenden dieser Welt hat man eigenartige Vorstellungen davon, was so alles als "sexuelle Stimulanzen" herhalten muss. In Peru gehören zum Beispiel Frösche dazu. In Lima zum Beispiel werden auf Bestellung in kleinen Shops an Bushaltestellen Frösche aus einem bereit stehenden Aquarium heraufgefischt und dann mit Hingabe ein paar Mal auf die Fliesen geworfen, um das Tier zu töten. Professionell wird dem Kadaver dann die Haut abgezogen.Einige Kulturen aus den Anden sagen der hier zubereiteten Mixtur nach, dass sie Asthma, Bronchitis, Mattigkeit und auch Potenzstörungen kurieren kann. Dazu wird eine Mixtur aus Honig, heißer Bohnensuppe, roher Aloe Vera und einigen Teelöffeln der Macawurzel in einen Mixer getan. Und dann folgt der Frosch.
An vielen dieser Shops fragen täglich jeweils mindestens 50 Kunden nach dem Püree, den sie als Ersatz für ihren Kaffee bestellen. Wohl bekommts.
Freitag, 27. April 2007
Beigabe
Die Jugend wird immer frühreifer. Auch ich habe das schon erlebt und schon deshalb sollte mich eigentlich recht wenig in dieser Richtung verwundern. Ähnlich muss ein Mitarbeiter bei McDonalds gedacht haben, der in einer Filliale in Neuseeland eine besondere Beigabe zum Happymeal eines siebenjährigen Mädchens tat: Ein Kondom. Der Großvater, mit dem das Mädchen das Schnellrestaurant besuchte, war einigermaßen bestürzt:"Ich war ziemlich entsetzt über die Tatsache, dass meine Enkelin das Kondom in dem Beutel hätte finden können - das wäre wirklich ziemlich schwer zu erklären gewesen."Der Geschäftsführer entschuldigte sich sofort und ersetzte das unbenutzte und noch original verpackte Kondom umgehend gegen eine seiner Meinung nach weit besser passende Beigabe: Buntstifte.
Ok, "die" fangen heute schon ziemlich früh an, aber sieben Jahre?
(Quelle: AP)
Freitag, 15. Dezember 2006
Sachen gibts... (102)
Dinge, die jeder Haushalt unbedingt braucht, sind Waschmaschine, Herd, Kaffeemaschine und ein Spiegel in der Küche. Ja wirklich. Als quasi tollste Erfindung seit geschnitten Brot gilt in Korea zur Zeit das Ntec ‘KHNWA-E190', das den Titel "ASIA 2006 Award VIP Honoree" (VIP steht für "Very Important Product") im Bereich Haushaltsgeräte verliehen bekam. Der KHNWA-E190 ist ein Spiegel zum "an die Wand montieren". Dahinter allerdings verbirgt sich eine Dunstabzugseinrichtung mit Metallfiltern und allerlei modernem Schnickschnack.
Der Spiegel ist abnehmbar und der Hersteller dieser Filteranlage rühmt sein Produkt, dass es (Zitat) "alle giftigen Abfälle filtern" (Zitatende) könne. Ich weiß ja nicht, was man in Korea so alles in der Küche veranstaltet, dass man solche Filteranlagen braucht, aber wer sich Spiegel in die Küche hängt, dem traue ich sowieso fast alles zu.Preis und verfügbarkeit stehen noch nicht fest.
(Quelle: Aving.net)
Mittwoch, 13. Dezember 2006
Kirche und Soja
Kirche und Religion in den USA sind nicht unbedingt das, was wir damit hier in Europa in Verbindung bringen, aber im Prinzip ist das schon alles irgendwie mit einander verwandt. Wurde ich doch neulich darüber aufgeklärt, dass alle Götter ein Gott und alle Religionen eine Religion sind. Zumindest in der Theorie mancher Theologiestudenten, die sich dann auch schon mal ihre eigene Religion zusammen basteln, aber das ist ein anderes Thema. Jedenfalls ist ein sehr markanter Unterschied der Kirchen in den USA zu denen hier in Europa, dass sich die Angehörigen und Vertreter jener Glaubensgemeinschaften drüben mehr oder weniger lautstark zu allen möglichen Themen äußern, während hier nur hin und wieder mal ein Kirchenoberer vergleichsweise zaghaft mit den Fettnäpchen des alltäglichen Lebens jongliert.
Dementsprechend ist es auch ungleich viel interessanter, sich mit den Erkenntnissen der Kirchen von drüben auseinanderzusetzen. Nicht etwa, dass die immer der Weisheit letzter Schluß wären - das sind die Aussagen von Dogmatikern selten - aber zuweilen haben sie doch irgendwie was von belustigend und regen zum Lachen an...
...bis einem klar wird, wieviele Menschen tatsächlich glauben und für bare Münze nehmen, was da so erzählt wird.
Es gibt da zum Beispiel den Jim Rutz. Der ist Sprecher der "Worldwide House Chruch Community" in den USA, Autor, Werbefachmann und schreibt hin und wieder Kommentare für allerlei Publikationen. In World Net Daily gab er jüngst seine Erkenntnisse über alternative Ernährung im Säuglingsalter zum Besten. Und das liest sich so:"There's a slow poison out there that's severely damaging our children and threatening to tear apart our culture. The ironic part is, it's a "health food," one of our most popular."Soweit noch nichts Neues. Nur weil "gesund" draufsteht, muss es noch lange nicht gesund sein. Aber nun kommts:
"The dangerous food I'm speaking of is soy. Soybean products are feminizing, and they're all over the place. You can hardly escape them anymore."Soja? Gefährlich? Ok, Tofu kann einem ganz schön den Tag versauen, wenn Mann sich auf sein Steak freut und die Gattin der Meinung war, das Tofu-Steak würde doch ganz genau so gut schmecken, wie das Rumpsteak und einem von dieser Vorstellung erst während des Essens erzählt. Aber gefährlich? Und was genau ist hier mit "verweiblichen" gemeint? Soya macht weiblich? Jim liefert die Erklärung:
"I have nothing against an occasional soy snack. Soy is nutritious and contains lots of good things. Unfortunately, when you eat or drink a lot of soy stuff, you're also getting substantial quantities of estrogens.Aha. Wer viel Soya ißt, der füttert sich eine Menge Östrogene zu. Soso. Und dadurch wird Mann zur Frau. Und als Frau? Wird Frau dadurch zu "Frau-Quadrat"? Quasi zur "Überfrau"? Oder fällt die irgendwann einfach tod um? Sind Vegetarier deshalb etwa potentielle Mörder, wenn sie ihren Frauen Tofu geben? Fragen über Fragen. Jim sieht jetzt auch nicht gerade ein uns größer mit Fakten zu belästigen, sondern schlägt einen eleganten Haken:
Estrogens are female hormones. If you're a woman, you're flooding your system with a substance it can't handle in surplus. If you're a man, you're suppressing your masculinity and stimulating your "female side," physically and mentally."
"In fetal development, the default is being female. All humans (even in old age) tend toward femininity. The main thing that keeps men from diverging into the female pattern is testosterone, and testosterone is suppressed by an excess of estrogen."Als Fötus ist alles erstmal weiblich. Und im Alter tendiert auch alles in Richtung weiblich. Einzig das Testosteron verhindert, dass Männer zu Frauen werden. Wenn jetzt zu viel Östrogen im Körper ist, dann wird das Testosteron unterdrückt und schwupps, schon ist er Mamis Ebenbild. Der Knüller ist nun, dass Jim behauptet, als Erwachsener könne man einen Teil der negativen Effekte des Sojakonsums abwehren. Als Säugling jedoch hat man da allerdings Pech. Und jetzt raten wir alle mal, was die logische Konsequenz ist:
"Soy is feminizing, and commonly leads to a decrease in the size of the penis, sexual confusion and homosexuality. That's why most of the medical (not socio-spiritual) blame for today's rise in homosexuality must fall upon the rise in soy formula and other soy products."Also, Männer: Finger Weg Von Tofu! Und gebt um Gottes Willen Euren Kindern Fleisch und echte Milch zu essen und zu trinken. Sonst schrumpft der Schniedel und Sohnemann muss euch eines Tages gestehen, dass er eigentlich lieber Ludmilla heißen möchte und sich in Kleidern so viel besser fühlt...
Dienstag, 23. Mai 2006
Granatenstarke Fritten
Bei McCain in Scarborough (Inselkönigreich jenseits des Kanals) werden jede Woche rund 1.400 Tonnen Kartoffeln zu verschiedensten Formen von Fritten und Kroketten und so weiter verarbeitet. Vergangenen Freitag wurde das Werk evakuiert, weil ein Arbeiter die Spitze einer Artilleriegranate zwischen den Kartoffeln fand. Die Polizei rückte an, das Werk wurde evakuiert und das Geschoss geborgen.Am Samstag wurde dann eine Handgranate zwischen den Kartoffeln gefunden. Das Werk wurde erneut evakuiert und das Bombenräumkommando rückte mal wieder an. Auf einem nahe gelegenen Feld wurde die Granate kontrolliert gesprengt. Die Produktion ging danach ohne Zwischenfälle weiter.
Die Herkunft der explosiven Beigaben war schnell aufgeklärt. Das Werk importiert regelmäßig Kartoffeln aus Belgien und Nordfrankreich. Unter den Kartoffeln sind regelmäßig Andenken aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg - manchmal eben auch solch explosive.
(Quelle: Reuters)
Donnerstag, 18. Mai 2006
Manche Leute haben Ideen...
Der Geruch von frischer Pizza ist wohl so ziemlich überall bekannt, genau so wie der Duft von frischem Kaffee oder der von frisch gebakenem Brot. Die Firma Cilija aus Litauen will sich die geistigen Urheberrechte am Duft frischer Pizza sichern. Sie behauptet, dass dieser Duft speziell mit ihrem Produkt assoziiert wird. Das hätten Meinungsumfragen in Litauen und im benachbarten Lettland ergeben. Darum wäre es nur naheliegend, dass der Duft frischer Pizza dem Urheberrecht dieser Firma unterliegt.Wenn dieses Markenzeichen tatsächlich erteilt werden sollte, dann müssten andere Firmen zwar nicht aufhören Pizzen zu produzieren, aber nur die Firma Cilija dürfte behaupten, dass ihre Produkte wie "frisch gebackene Pizza" riechen. Gleichzeitig würde das aber auch beweisen, dass bei der Erteilung von Markenrechten der gesunde Menschenverstand keinerlei Rolle spielt.
Vielleicht sollte ich mir das Konzept "schwachsinnige Ideen" patentieren lassen.
(Quelle: AP)
Montag, 10. April 2006
Noch n Bütterken?
Als neulich von der größten "serienmäßigen" Pizza berichtet wurde, war ja irgendwie klar, dass es früher oder später Nachahmer geben würde. Zuverlässig wie die Steuerprüfung ist es jetzt soweit:In London geht heute ein Gourmet Sandwich in den Handel, das zwar nicht so sehr durch seine Größe beeindruckt, dafür aber um so mehr durch seinen Preis.
Für die Kleinigkeit von 122 Euro (85 Britische Pfund) gibt es das nicht ganz zufällig "McDonald Sandwich" heißende Häppchen für zwischendurch bei Selfridges in der Oxford Street. Der Chef Scott McDonald, Erfinder und Namensgeber des Pausenbrotes erklärt den hohen Preis damit, dass ein Großteil der Auflage aus Fleisch von Wagyu Rind besteht, dem ein besonders edler Geschmack nachgesagt wird. Die rund 600 Gramm schwere Stulle besteht aus einem 24 Stunden fermentiertem Sauerteig Brot, einer Mayonnaise aus Gänseleberpastete, Brie de Meaux (einer der besten Käse Europas), englischen Kirschtomaten und gerösteten Pfefferschoten.
Einer von Englands führenden Köchen, Giorgio Locatelli, hat das Ding für den Sunday Telegraph probiert:
"Utterly fantastic mixture of tastes. Tangy, sweet... a monster mouthful that would be a really sexy love food to share with a lover. The beef simply melts, it falls apart. I'm impressed."Noch bevor dieses Sandwich in den Handel kam, lagen bereits mehrere Vorbestellungen vor.
Vielleicht nicht gerade das preiswerteste Pausenbrot...
(Quelle: AFP)
Montag, 3. April 2006
So isses!
Schöne Grüße an die Sushi-Lover, die das in erster Linie essen, weil es fürchterlich "trendy" ist...
Dienstag, 21. März 2006
Bio statt Chemo
Gerade die englischsprachigen Länder nennen uns Deutsche gerne "Krauts" - in Anlehnung an unsere "Vorliebe" für Sauerkraut. Ob Schimpfwort oder nicht, bald könnte sich diese Vorliebe in ein lukratives Geschäft verwandeln.Professor Kang Saouk aus Seoul, Südkorea, hat angeblich herausgefunden, dass Sauerkraut gegen die gerade sehr populäre Vogelgrippe hilft. Von ihm untersuchtes Geflügel, dass mit dem Virus infiziert worden war, hätten sich sehr schnell wieder erholt. Einem Bakterium soll dies zu verdanken sein, das durch den Gärprozeß im Sauerkraut gedeihen kann. Dieses Bakterium soll die Abwehrkräfte des Geflügels gestärkt haben.
Wer braucht schon TamiFlu, wenn's Sauerkraut im Supermarkt gibt?
(Quelle: Krone, danke Basti)
Pizza?
Wie groß ist die größte Pizza, die Du in Deiner Pizzaria bestellen kannst? 40 oder 50 Zentimeter, vielleicht 60 aber so ungefähr in der Größenordnung wird sich das bewegen. Alles Peanuts. Mama Lena's Pizza House in Pittsburgh / PA hat da was für den männermäßigen Hunger:Eine Pizza mit knapp 120cm x 150cm Kantenlänge. 150 einzelne Pizzastückchen. 20 Pfund Teig, 4 Liter Sauce, 15 Pfund Käse. Aus dem Steinofen, handgemacht.
Preis? 99 US$ - Weitere Auflagen kosten extra.
(Quelle: AP)
Dienstag, 7. März 2006
Essen...
In China gibt es allerlei merkwürdige und bemerkenswerte Dinge, die uns zuweilen nicht nur fremdartig erscheinen, sondern schlichtweg in entsetzter Faszination erstarren lassen. Im Guolizhuang “Stärke im Kochtopf” Penis Restaurant in Beijing, China, kann man seine eigenen Grenzen austesten. Wie wäre es zum Beispiel mit Yak-Penis auf Grünzeug für US$ 33,50? (Quelle: Reuters)
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