Tapirherde Logo for Facebook etc.

Donnerstag, September 27, 2007

Sachen gibts... (132)

Written by Adger
Zu den Dingen, die man unbedingt verbessern muss, weil deren handelsübliche Gestaltung völlig unpraktisch, um nicht zu sagen völlig veraltet und damit schlecht ist, gehören ohne jeden Zweifel Uhren. Digital- und Analoganzeigen sind im 21. Jahrhundert einfach nicht mehr zeitgemäß und deshalb ist es dringend an der Zeit, ein neues, sehr viel besseres und vor allem auch praktischeres Design einzuführen, das sich an der gelebten Realität des Anwenders orientiert.

Der weltbekannte Designer Buro Vormkrijgers hat sich dieser epochalen Aufgabe angenommen und stellt seine gerade zu bahnbrechende Revolution des hochpräzisen Zeitanzeigeinstruments. Unter dem Namen "About Time", was so viel bedeuten kann wie "wurde ja langsam Zeit", aber auch "ungefähre Zeit", wird seine Revolutionäre Idee für den Schleuderpreis von nur noch knapp 130 Euro (plus Porto etc) unters Volk geworfen. Das platzsparende Design des auf der Seite liegenden Kegels ist an Praxisnähe kaum zu übertreffen. Die Anwenderfreundlichkeit des sich um die Spitze des auf der Seite liegenden Kegels auf seiner Unterlage drehenden (und damit umherwandernden) Gerätes dürfte nur noch durch die Präzision der Anzeige übertroffen werden:

Die erklärt dem Kunden nämlich, dass es "ungefähr sechs Uhr" ist oder "schon fast sieben". Braucht jeder!

Labels: ,

Tapirherde - http://tapirherde.blogspot.com/ Zurück zum Rest der Herde

3 Kommentare:

Anonymous messju schrieb...

Ich finde die Idee klasse: Einfach die Uhrzeit etwas ungenauer messen und somit ein bisschen Geschwindigkeit aus dem Alltag herausnehmen.

Dass so Designerquatsch immer so teuer ist halt schade. Sonst hätte ich sicher schon längst den Kuscheldöner in groß, den Wurstteppich, den clocky-wecker und wasweisichnichnoch. :)

27 September, 2007 13:54  

Blogger Jhary schrieb...

Ich empfehle jedem, der messjus Gedanken in etwa folgt (was ich soweit noch nachvollziehen kann), sich das Detailbild etwas genauer anzusehen. Und den Satz "in one long continuous sentence" auf der Zunge zergehen zu lassen. Denn damit steht da weniger die Zeit als vielmehr plötzlich ganz viel Geschwafel.

Und schon ist Schluss mit einer vielleicht an sich ganz guten/witzigen/innovativen Idee.

27 September, 2007 15:19  

Anonymous messju schrieb...

Ich hatte das so verstanden, dass unten (wo der Kegelrand den Boden berührt) der Satz immer ungefähr von der aktuellen Stunde handelt (wenn man das Ding denn "gestellt" hat).

Klar, eine "Uhr", die einfach zufällig irgendwelche Werte anzeigt, brauch keiner.

27 September, 2007 16:23  

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.